Adelbert von Chamisso

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Adelbert von Chamisso, eigentlich Louis Charles Adélaïde de Chamissot (* 30. Januar 1781 auf Schloss Boncourt bei Châlons-en-Champagne, Frankreich; † 21. August 1838 in Berlin), war ein Naturforscher und Dichter.

Adelbert von Chamisso und Karl May

Erwähnungen in Karl Mays Werk

Eine der Thränen, nur eine,
Lasse der Herr dich sehn,
Wie sie im himmlischen Scheine
Jetzt im Aug uns stehn! - A. Chamisso. (Repertorium C. May, 101, 11)[1]

Die poetische Anschauung dringt nach und nach in das gewöhnliche Leben ein, beseitigt das Vorurtheil und mildert die Strenge. Sie hebt das Characteristische, das Beachtenswerthe hervor und erwirbt dem Thiere die menschliche Theilnahme und Dankbarkeit, wo es diese sonst vielleicht nicht gefunden hätte.
"Wer hat, wenn ich auf Gottes Welt
Allein mich fand, zu mir sich gesellt,
Wer hat mich geliebt, wenn ich mich gehärmt,
Wer, wenn ich fror, hat mich gewärmt,
Wer hat mit mir, wenn ich hungrig gemurrt,
Getrost gehungert und nicht geknurrt?"
rühmt Chamisso die Tugenden seines Hundes, und vergleicht man mit diesem Bilde den Character des Wolfes, des Fuchses, der Hyäne, die doch dem Hunde verwandt sind, so erkennt man den Einfluß des Menschen auf die in seiner Gesellschaft lebenden Thiere erst in seiner vollsten Stärke und Bedeutung. (Geographische Predigten)[2]

Anmerkungen

  1. Karl May: Repertorium C. May. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1971, S. 140.
  2. Karl May: Geographische Predigten. In: Karl Mays Werke, S. 373 (vgl. KMW-I.1.A-29:32, S. 255).

Weblinks