Cei-Rigotti

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Das Cei-Rigotti ist ein in Italien entwickeltes Armeegewehr.

Technik

Das Gewehr Cei-Rigotti wurde vom italienischen Offizier Amerigo Cei entwickelt, Alberto Rigotti verbesserte ab 1900 gemeinsam mit diesem die Technik der Waffe. Das Cei-Rigotti ist ein Gasdrucklader[1] im Kaliber 6,5 mm Carcano. Neben dieser Ausführung gab es Versionen für die österreichische 8x56R und die russische 7,62x54R Patronen. Das System wurde in Italien, später in der Schweiz, in Österreich und Russland getestet. Es erwies sich als sehr unzuverlässig und wurde nirgends eingeführt.

Nach unbestätigten Informationen gab es 25-Schuss-Magazine und die Feuerrate soll 900 Schuss pro Minute betragen haben.

bei Karl May

Diese Waffe wird in Karl Mays Spätwerk-Roman Winnetous Erben, ursprünglich Winnetou. Vierter Band, erwähnt, wenn auch ziemlich ungenau:

Ja, man hat mich ausgelacht, wenn ich von fünfundzwanzig Schüssen sprach. Es hat sogar kluge, sehr kluge Menschen gegeben, welche mich dieses Gewehres wegen einen Lügner und Schwindler nannten, obgleich sie von Handfeuerwaffen und vom Schießen so wenig verstanden, daß es mich geradezu erbarmte. Nun aber ist es schon lange her, daß ich nicht nur gerechtfertigt, sondern sogar übertroffen worden bin. In Italien erfand Major Cei-Rigotti ein fünfundzwanzigschüssiges Armeegewehr, und dem englischen Kriegsminister wurde sogar ein achtundzwanzigschüssiges, welches 3100 Meter weit trägt, von einem schottischen Erfinder vorgelegt.[2]

siehe auch

Literatur

Weblinks

Anmerkungen

  1. bei einem Gasdrucklader befindet sich der Gaskolben neben dem Lauf, nach dem Schuss drücken die Gase den Kolben nach hinten, dadurch wird der Verschluss gedreht und der Lauf entriegelt, der Verschluss nach hinten und durch eine Schließfeder wieder nach vorne gedrückt.
  2. Karl May: Winnetou IV. In: Karl Mays Werke, S. 68320 f. (vgl. KMW-V.7, S. 183).