Karl Herloßsohn

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Karl Herloßsohn (eigentlich Borromäus Sebastian Georg Karl Reginald Herloß; * 1. September 1804 auf der Kleinseite in Prag; † 10. Dezember 1849 in Leipzig) war ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Enzyklopädist.

Herloßsohn und Karl May

Erwähnungen in Karl Mays Werk

Ihr schönes Gesicht war sehr ernst. Wer hingesehen hätte, der hätte eine Thräne bemerkt, welche langsam über ihre Wange herabrollte. Sie trocknete den nassen Weg, welchen dieser Tropfen zurückgelassen hatte, ab, legte die Hand auf den sehnsuchtsvoll bewegten Busen und flüsterte:
"Fragt das Herz
Im bangen Schmerz:
Ob ich Dich auch wiederseh'?
Scheiden thut so weh, so weh!" – – ("Deutsche Herzen - Deutsche Helden")

Er ging heimlich fort, um sein Fagott zu holen und kehrte gerade zurück, als Richard geendet hatte. Er trat zu ihm und fragte leise:
"Wollen wir mal, Junge?"
"Ja," nickte der Gefragte. "Aber ja nichts Dummes!"
"Nein, sondern 'Wenn die Schwalben heimwärts ziehn', weißt's schon! Fang mal an!"
Der Methusalem erhob sich, als er sah, was vorgehen sollte, von seinem Platze. Gottfried sah es und gab ihm einen beruhigenden Wink. Da setzte der Student sich wieder nieder, denn nun wußte er, daß der Wichsier keine Dummheit machen werde. ("Kong-Kheou, das Ehrenwort")

Weblinks

  • Der vollständige Eintrag in der großen Wikipedia.