Serge Nicolaescu

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Sergiu Nicolaescu (* 13. April 1930 in Târgu Jiu; † 3. Januar 2013 in Bukarest) war ein rumänischer Schauspieler, Filmregisseur und Politiker.

Zwischen 1962 und 2012 hat er 50 Filme inszeniert. In Mihai Viteazul / Die Schlacht der Giganten (1970) über den gleichnamigen rumänischen Volkshelden Michael der Tapfere hatte auch Benjamin Armbruster eine kleine Rolle als Mihais Sohn Nicolae.

Neben rumänischen inszenierte Nicolaescu auch für internationale Produktionen: 1966 drehte er mit Pierre Brice und Benjamin Armbruster den französisch-rumänischen Monumentalfilm Dacii (Deutsche Titel: Kampf der Titanen gegen Rom, Der letzte große Sieg der Daker). Sehr viel später wurde er auf Brice' Vorschlag Regisseur in Bad Segeberg. Er inszenierte zwischen 1989 und 1994; lediglich 1991 hatte er keine Zeit, da er in der rumänischen Politik aktiv geworden war. Noch einmal wäre er gerne 1998 an den Kalkberg zurückgekehrt: Nicolaescu bot der Kalkberg GmbH an, zusammen mit Ex-Intendant Jürgen Lederer sowohl ein Wild West- als auch ein Balkanstück auf die Bühne zu bringen.[1]

Neben Robert Siodmak ungenannte Regie hatte Nicolaescu auch bei dem von Artur Brauners CCC co-produzierten Monumental-Zweiteiler Kampf um Rom (BRD/I/Rum 1968), u.a. mit Orson Welles und Fiedrich von Ledebur, geführt.

Danach folgten Arbeiten an vier ZDF-Abenteuervierteilern: Laut der IMDb hatte er an der ersten und dritten Folge des ZDF-Abenteuervierteilers Die Lederstrumpferzählungen (BRD/F/Rum/Ö 1969), u.a. mit Hellmut Lange und Helmuth Schneider, ebenso ungenannte Regie-Mitarbeit.

1971 arbeitete er in der Regie und in der Rolle des Kapitän Raffy am vierten Teil von Der Seewolf (BRD/F/Rum) mit Raimund Harmstorf mit.

1974 folgte Zwei Jahre Ferien mit Nicolaescu als einem von zwei Regisseuren. Hieraus wurde auch eine gekürzte Kinofassung unter den Titeln Die Piraten des Pazifik, Insel der Schätze und Piratii din Pacific geschnitten. 1975 war er einer von zwei Regisseuren bei Lockruf des Goldes (BRD/F/Ö/Rum) mit Rüdiger Bahr, Ferdy Mayne und Arthur Brauss, wobei sein Name zu Serge Nicola verkürzt wurde.

Anmerkungen

  1. Karl May & Co., Nr.140/Mai 2015, S.21, 22/23

Literatur

Weblinks

  • Eintrag in der Wikipedia.
  • Eintrag in der Internet Movie Database (IMDb)[1]