Heinz Erhardt: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Heinz Erhardt''' (* [[20. Februar]] [[1909]] in Riga, [[Russland]], heute Lettland; † [[5. Juni]] [[1979]] in [[Hamburg]]-Wellingsbüttel) war ein [[Deutschland|deutscher]] Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler und Dichter.
  
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== Literatur ==
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* Jutta Schulte: ''Karl-May-Filmstars im Blickfeld: Heinz Erhardt''. In: ''[[Karl-May-Rundbrief Nr. 37|Karl-May-Rundbrief vom 16. 8. 1990]]''.
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* [[Martin Lowsky]]: ''Das Scherzgedicht von Weesenstein – nicht von Karl May''. In: ''[[Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 156]]''/[[2008]], S. 41 f. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/m-kmg/156/index.htm Onlinefassung])
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* [[Jenny Florstedt]]: ''Im alten Schloß zu Weesenstein.'' In: [[Karl May in Leipzig (Zeitschrift)|Karl May in Leipzig]] Nr. 84, [[2011]]. (bibliografischer Nachweis der älteren Vorlage)
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* Jenny Florstedt: ''Eine dunkle Sage. Der Ursprung des Weesenstein-Gedichts''. In: [[Karl May in Leipzig Nr. 114]], [[2018]].
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== Weblinks ==
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* Eintrag in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Erhardt Wikipedia].
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Aktuelle Version vom 4. August 2019, 13:02 Uhr

Heinz Erhardt
im Karl-May-Film
Filmkulisse.jpg

Der Ölprinz
Das Vermächtnis des Inka

Heinz Erhardt (* 20. Februar 1909 in Riga, Russland, heute Lettland; † 5. Juni 1979 in Hamburg-Wellingsbüttel) war ein deutscher Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler und Dichter.

Heinz Erhardt und Karl May

Heinz Erhardt wirkte 1965 in zwei Karl-May-Filmen mit. In Der Ölprinz spielte er den Kantor Hampel und in Das Vermächtnis des Inka den Professor Morgenstern.

Sonstiges

Zu seinem Repertoire gehörte auch eine dreistrophige Ballade aus Estland, die verblüffende Ähnlichkeit mit dem bis dahin Karl May zugeschriebenen Im alten Schloss zu Weesenstein hatte und daher dessen Urheberschaft fragwürdig machte.

2018 fand Jenny Florstedt in den "Fliegenden Blättern" (1894, Heft 100, S. 147) die originale Version. Verfasser war Georg Bötticher (1849-1918), der Vater von Joachim Ringelnatz. Da Erhardt das Gedicht unter seinem Namen veröffentlichte und die Urheberschutzfrist zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgelaufen war, hat er sich somit des Plagiats schuldig gemacht.

Literatur

Weblinks