Letzte Abenteuer um Karl May: Unterschied zwischen den Versionen

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* Und dennoch treffe ich ihn
 
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[[Dieter Sudhoff]] wertet das ganze Buch als eine Mischung aus Dichtung und Wahrheit.<ref>''Fritz Barthel''. In: ''Die blaue Schlange'', S. 540 f.</ref>
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[[Dieter Sudhoff]] wertet das ganze Buch als eine Mischung aus Dichtung und Wahrheit.<ref>''Fritz Barthel''. In: ''Die blaue Schlange'', S. 540 f.</ref> [[Arno Schmidt]] fand es ''"hoffentlich unnachahmlich"''.<ref>[[Sitara und der Weg dorthin]], §19.</ref>
  
 
== Auflagen ==
 
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Aktuelle Version vom 9. November 2019, 22:08 Uhr

Letzte Abenteuer um Karl May ist eine biografische Erzählung von Fritz Barthel, die vermutlich nach 1949 entstand.[1]

Inhalt

Fritz Barthel verfolgte als Journalist 1910 Karl Mays Berliner Prozesse und traf sich mit May Ende August. Über diese Begegnung berichtete er in dem Buch, ergänzte aber auch andere Begebenheiten aus Karl Mays letzten Lebensjahren, die er selbst nicht miterlebt hatte.

Kapitel lt. Inhaltsverzeichnis

Taschenbuchausgabe
  • "Das kann man tun in Allemagne?"
  • Ein Kapitel zum Heulen
  • Von Moral, Garde du Corps und Dante
  • Im Saal der blinden Göttin
  • Ephesos und Charlottenburg
  • So also wendeten sich unsere Sterne
  • Am eigenen Lagerfeuer belauscht
  • Was du versäumst, verwahrlost und gesündigt
  • "Abu er Rosinante"
  • Der Ruf nach Wien
  • Das schönste Wort der Welt ist Liebe
  • Eine Redaktionskonferenz
  • "Der Geist Karl Mays geht um"
  • "Probier Er's nur und sterb Er einmal..."
  • Hobble Franks letzte Tat
  • Das seltsamste der Abenteuer
  • Der letzte Gruß des Roten Volkes
  • Und dennoch treffe ich ihn

Dieter Sudhoff wertet das ganze Buch als eine Mischung aus Dichtung und Wahrheit.[2] Arno Schmidt fand es "hoffentlich unnachahmlich".[3]

Auflagen

Die Erstauflage erschien 1955 im Ustad-Verlag in dunkelgrünem Leinen im "Karl-May-Format" mit Goldprägung und Schutzumschlag. Das Schutzumschlagbild war von Carl Lindeberg.[4]

1968 wurde ein Teil der alten Bögen als Softcover unter Verwendung des alten Schutzumschlags neu aufgebunden, später wurde ein neuer Einband gedruckt (gestaltet von dem Grafiker Nandico). Es gibt aber nur eine Druckauflage.

Auszüge aus dem Buch sind im Sammelband Die blaue Schlange enthalten.

Anmerkungen

  1. Auf Seite 123 gibt der 1881 geborene Fritz Barthel sein Alter zum Zeitpunkt der Niederschrift mit 68 an, andererseits erwähnt er auch den Tod von Euchar Albrecht Schmid 1951.
  2. Fritz Barthel. In: Die blaue Schlange, S. 540 f.
  3. Sitara und der Weg dorthin, §19.
  4. Vgl. Schmatz/Spürkel: Carl Lindeberg, S. 81, Abb. 128.

Literatur