Max Dittrich

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Max Dittrich

Julius Eduard Maximilian Dittrich (* 10. Juni 1844 in Dresden; † 10. Mai 1917 in Saalhausen b. Dresden) war Hauslehrer, Journalist und ab 1870 Redakteur verschiedener Zeitungen in Dresden.

Leben

Das Privatleben von Dittrich war eher turbulent (was Karl May vermutlich nicht wusste).

Ehen:

  • mit Marie Auguste Anna Göhler verw. Rink (1842-1886)
    • Marie Johanna Meta Rink (*1878)
    • Anna Doris Rink (* † 1880)
  • mit Minna Adolfine Ida Echost (*1861) - geschieden ca. 1897
    • Helene - um 1911 verheiratet
  • mit Josephine Helene Hornig (*1874) ab Oktober 1901

Max Dittrich und Karl May

Da der frühere kaufmännische Angestellte vom 13. Juli 1866 bis zum 13. Januar 1868 wegen Betrugs und Unterschlagung in Schloss Osterstein in Zwickau inhaftiert war, kannten sich May und Dittrich vermutlich bereits aus dieser Zeit. Später wurde er Redakteur und ab 1891 freier Schriftsteller in Dresden. Er wurde ebenfalls ein bekannter (Militär-)Schriftsteller und blieb May freundschaftlich verbunden, den er vermutlich 1889 im Verlag H. G. Münchmeyer wiedertraf.[1]

Danach gab es - so Dittrich - keinen weiteren persönlichen Kontakt bis 1902. Da war er aus gesundheitlichen Gründen in Dresden und wurde von May im Waldpark-Sanatorium Blasewitz besucht. Nach seiner Entlassung dort wohnte er auf Einladung Mays für einen Monat in der Villa 'Shatterhand', wo er sich May als Zeuge gegen Münchmeyer/Fischer zur Verfügung stellt.[2] Von Dittrich erfährt May, dass Paul Staberow der Bearbeiter seiner Kolportageromane ist und kann mit diesem Kontakt aufnehmen.

Als die Presseanfeindungen gegen May begannen, setzte er sich mehrfach publizistisch für diesen ein. "Karl May und seine Schriften. Eine literarisch-psychologische Studie für Mayfreunde und Mayfeinde." (1904) stammte aus seiner Feder. Rudolf Lebius bot Karl May an, diese Schrift zu verlegen - gegen gewisse pekuniäre Gefälligkeiten. May lehnte ab und Lebius wurde einer der lautesten May-Anfeinder überhaupt.

1903 erschien unter Dittrichs Namen eine Rezension zu Karl Mays "Erzgebirgischen Dorfgeschichten" in der Zeitschrift "Ueber Berg und Thal", die vermutlich May selbst geschrieben hatte.

im Film

In dem Film "Karl May" wurde Max Dittrich von Attila Hörbiger gespielt.

Veröffentlichungen

  • Der deutsch-französische Krieg (1889)
  • Karl May und seine Schriften. Eine literarisch-psychologische Studie für Mayfreunde und Mayfeinde. Von Max Dittrich. C. Weiskes Buchhandlung Dresden, 1904. Reprint der Karl-May-Gesellschaft 1995. (Onlinefassung)

Anmerkungen

  1. Karl-May-Chronik I, S. 365
  2. Karl-May-Chronik III, S. 56

Literatur