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	<title>Adolf Hitler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Adolf_Hitler&amp;diff=186140&amp;oldid=prev</id>
		<title>Curly Bill: /* Sonstiges */</title>
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		<updated>2019-10-07T08:10:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sonstiges&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Adolf Hitler''' (* [[20. April]] [[1889]] in Braunau am Inn, [[Österreich-Ungarn]]; † [[30. April]] [[1945]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Politiker und Diktator österreichischer Herkunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hitler war ab [[1921]] Parteichef der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), seit [[1933]] Reichskanzler und von [[1934]] bis zu seinem Suizid unter der Bezeichnung ''Führer und Reichskanzler'' zugleich Regierungschef und Staatsoberhaupt des [[Deutschland|Deutschen Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Hitlers Führung errichteten die Nationalsozialisten in Deutschland die Diktatur des so genannten Dritten Reiches. Im Laufe des Jahres 1933 wurden alle anderen Parteien verboten oder zur Selbstauflösung gedrängt (&amp;quot;Gleichschaltung&amp;quot;). Das Regime verfolgte politische Gegner mit Inhaftierung in Konzentrationslagern, Folter und Mord. Hitler und seine Anhänger betrieben die systematische Entrechtung und Ermordung der [[Europa|europäischen]] [[Judentum|Juden]] sowie anderer religiöser, ethnischer und gesellschaftlicher Gruppen und entfesselten den Zweiten Weltkrieg. Infolge dieser Politik wurden weite Teile Deutschlands und Europas zerstört. Unter den rund 55 Millionen Toten im Zweiten Weltkrieg waren etwa sechs Millionen in Hitlers Herrschaftsbereich systematisch ermordete Juden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adolf Hitler und Karl May ==&lt;br /&gt;
Als [[Karl May]] am [[22. März]] [[1912]] im [[Wien]]er [[Sofiensäle|Sofiensaal]] seinen Vortrag &amp;quot;''[[Empor ins Reich der Edelmenschen!]]''&amp;quot; hielt, lebte Hitler als arbeitsloser Kunstmaler in Wien.&lt;br /&gt;
Ein Besuch Hitlers bei Karl Mays Vortrag ist allerdings unbewiesen; wird aber von Biografen beider Männer gelegentlich angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitlers Protokollführer Dr. Henry Picker erwähnt folgende Begebenheit aus Hitlers Jugend:&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Schon in der ersten Realschulklasse blieb Hitler 'sitzen', die anderen drei schaffte er zum Teil nur mit Wiederholungsprüfungen. Auch 32 Stockhiebe seines Vaters brachten keine Besserung; er rekapitulierte Karl May und brachte den Vater durch lautes Mitzählen der einzelnen Schläge aus dem Konzept.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Henry Picker: ''Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier 1941–1942'', VMA [[Wiesbaden]] [[1983]], S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitlers Architekt und Freund, der Rüstungsminister Albert Speer, beschreibt eine Fahrt zu den Linzer Panzerwerken. Da er noch einige Zeit hatte, zeigte Hitler Speer das Linz seiner Jugend.&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Er zeigte uns ein Hotel nahe der Donau, in dem Karl May, wie Hitler sich erinnerte, im Jahre 1901 fast zwölf Monate lang gewohnt hatte.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Speer: ''Spandauer Tagebücher'', Propyläen Verlag [[1975]], S. 259.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Lesestoff Hitlers zählten nachweislich (auch) die in seinen Bibliotheken in der Berliner Reichskanzlei, auf dem Obersalzberg und in seiner [[München]]er Privatwohnung&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Stefan Troller: ''Selbstbeschreibung'', [[Hamburg]] [[1988]].&amp;lt;/ref&amp;gt; vorhandenen Werke Mays. &lt;br /&gt;
Insbesondere für die Indianer- und Orientgeschichten gilt:&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Sein Leben lang griff Hitler immer wieder gerne zu Karl May, dessen Abenteuer, wie er selbst sagte, ihm in angespannten Situationen Trost spendeten.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Timothy W. Ryback: ''Hitler's Private Library: The Books That Shaped His Life.''&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten nach seiner Ernennung zum Reichskanzler verfiel Hitler in eine Art Müßiggang und las alle 70 (?) Bände, von denen er im Krieg später behauptete, dass sie ihm die Augen für die Welt geöffnet hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Fest: ''Hitler. Eine Biographie'', Propyläen Verlag [[1973]], S. 615.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 schrieb der Zeitungsreporter [[Oskar Robert Achenbach|Robert Achenbach]] nach einem Besuch auf dem Obersalzberg:&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Auf einem Bücherbord stehen politische und staatswissenschaftliche Werke, einige Broschüren und Bücher über die Pflege und Zucht des Schäferhundes, und dann - deutsche Jungens, hört her! Dann kommt eine ganze Reihe Bände von - Karl May! Der Winnetou, Old Surehand, der Schut, alles liebe Bekannte.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;''Sonntags-Morgenpost'', München 1933.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ausarbeitung des Angriffs auf die [[Niederlande|holländische]] Festung Eben Emael Ende [[Oktober]] [[1939]] schlug Hitler der Generalität vor, ein Abwehrbatallion in holländischen Uniformen aufzustellen: ''&amp;quot;Uniform ist in Kriegszeiten immer die beste Tarnung.&amp;quot;'' Allerdings sei es notwendig, dass die Führer des Stoßtrupps in Sprache, Kleidung und im Benehmen von holländischen Polizeioffizieren nicht zu unterscheiden sind. Er schimpfte über die Unfähigkeit der Generäle, solche Gedanken zu entwickeln: ''&amp;quot;Sie hätten mehr Karl May lesen sollen!&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;David Irving: ''Adolf Hitler. Führer und Reichskanzler 1933–1945'', [[Dresden]] [[2013]], S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schriftsteller Klaus Mann schrieb (auch auf Grund dieses Zitates) im amerikanischen Exil unter dem Titel ''&amp;quot;Cowboy Mentor of the Führer&amp;quot;'':&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;A whole generation grew brutish and run wild - partly through the evil influence of Karl May [...] The Third Reich is Karl Mays ultimate triumph, the ghastly realization of his dreams.&amp;quot;'' (Eine ganze Generation wurde brutal und rastete aus - teilweise durch den bösen Einfluss Karl Mays [...] Das Dritte Reich ist Karl Mays endgültiger Triumph, die entsetzliche Realisierung seiner Träume.)&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Mann: ''Cowboy Mentor of the Führer.'' &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese skurrile Fehleinschätzung wurde von anderen ins Exil gezwungenen Schriftstellern zurechtgerückt. [[Carl Zuckmayer]]s Tochter [[Winnetou]] (so genannt von ihrem Karl-May-begeisterten Vater) erhielt einen &amp;quot;offenen Brief&amp;quot; des österreichischen Schriftstellers Roda Roda, einem Freund der Familie. Sie war nämlich im Alter von zwölf Jahren auf eine Ausbürgerungsliste der Nazis gesetzt worden.&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;Oder haben Sie'' [Winnetou Zuckmayer] ''&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; geschrieben? Räubereien gestiftet und begangen? Dann freilich wäre die Acht und Aberacht verdient.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Roda Roda: ''Offener Brief an Fräulein Winnetou Zuckmayer.'' In: [[Paris]]er Tageszeitung, [[2. Juli|2.]]/[[3. Juli]] 1939.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1984]] schrieb schließlich [[Günter Scholdt]]: ''&amp;quot;Nicht der May-Einfluss auf Hitler, sondern der unzulängliche May-Einfluss ist somit das eigentlich Fatale!&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Gunter Scholdt: ''Hitler, Karl May und die Emigranten.'' In: JbKMG 1984, S.&amp;amp;nbsp;85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
'''Adolf Hitler in Karl-May-Filmen und -Bühnenaufführungen:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Film ''[[Karl May (Film)|Karl May]]'' von Hans-Jürgen Syberberg (1974) ist Hitler (gespielt von Rainer von Artenfels) als Besucher von Karl Mays Vortrag ''Empor ins Reich der Edelmenschen'' in Wien zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Theaterstück ''[[Tumult auf Villa Shatterhand]]'' treffen May und Hitler (bei der Uraufführung 1997 dargestellt von Achim Conrad) in der Villa Shatterhand aufeinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stationentheater [[Karl Maybe. Mit Schmetterhand und Silberbüchse|Karl MayBe]] (2018 und 2019) bittet Hitler  (abwechselnd verkörpert von Robert Elsinger, Leonhard Srajer und Max Kolodej) Karl May nach dessen Vortrag in Wien um ein Autogramm, wobei sie ein kurzes Gespräch führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Mann]]: ''Cowboy Mentor of the Führer.'' In: ''The Living Age'' 359. [[USA]] [[1940]], S. 217–222. Von [[Walther Ilmer]] übersetzter Auszug mit dem Titel ''Cowboy-Mentor des Führers'' in: [[Helmut Schmiedt]] (Hrsg.): ''Karl May.'' Suhrkamp-Materialienband. 1983, S. 32–34.&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Dieter Bach]]: ''Hitlers Schatten zwischen Klaus Mann und Karl May.'' In: [[Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft|Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft (M-KMG)]] Nr. 27/[[1976]], S. 14–17. ([http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/m-kmg/027/index.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* Lothar Bembenek: ''Der &amp;quot;Marxist&amp;quot; Karl May, Hitlers Lieblingsschriftsteller und Vorbild für die Jugend? Die Karl-May-Rezeption im &amp;quot;Dritten Reich&amp;quot;.'' In: Sammlung. Jahrbuch 4 für antifaschistische Literatur und Kunst. [[1981]], S. 147–155.&lt;br /&gt;
* Gunter Scholdt: ''Hitler, Karl May und die Emigranten.'' In: [[Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft|Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft]] 1984, S. 60–91. ([http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/1984/60.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Linkemeyer]]: ''Was hat Hitler mit Karl May zu tun? Versuch einer Klarstellung.'' [[Materialien zur Karl-May-Forschung]] Band 11. Ubstadt [[1987]].&lt;br /&gt;
* Helga Geyer-Ryan: ''Karl May im Dritten Reich.'' In: [[Harald Eggebrecht]] (Hrsg.): ''Der sächsische Phantast.'' 1987, S. 250–263.&lt;br /&gt;
* Rolf-Bernhard Essig/Gudrun Schury: ''[[Karl May ABC]].'' Reclam-Verlag, [[Leipzig]] [[1999]]. ISBN 3-379-01671-3&lt;br /&gt;
* Hans Chr. Buch: Wie Karl May Adolf Hitler traf und andere wahre Geschichten, [[2003]].&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Götz von Olenhusen]]: ''Karl May und Adolf Hitler – Die &amp;quot;Hitler-Bibliothek&amp;quot; in den USA.'' In: M-KMG Nr. 142/[[2004]], S. 45–50. ([http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/m-kmg/142/index.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* Dirk Bavendamm: ''Karl May.'' In: ''Der junge Adolf Hitler.'' Ares Verlag Wien [[2009]], S. 359–376. ISBN 978-3-902475-73-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Der vollständige Eintrag in der großen [http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rezeption|Hitler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Curly Bill</name></author>
		
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