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	<title>Alexei Polikeff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-06T01:28:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Alexei_Polikeff&amp;diff=181736&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“</title>
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		<updated>2018-06-17T15:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Figuren|1=[[Deutsche Herzen - Deutsche Helden]]}}&lt;br /&gt;
[[Bild:DHDH EA Bild92.jpg|thumb|left|Polikeff (l.) trifft in Sibirien auf Banda]]&lt;br /&gt;
'''Alexei Polikeff''' ist ein russischer Graf und ein entsprungener Sträfling.&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;So werde ich dem Kapitain mittheilen, daß Sie kein Türke, sondern ein Russe sind, ein aus Sibirien entsprungener Sträfling, der erst noch gestern Abend einen Mordversuch auf jenen Deutschen gemacht hat, welcher mich bei Prinzessin Emineh kennen lernte.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Karl May: Deutsche Herzen - Deutsche Helden. Erstausgabe, Münchmeyer, 16. Januar 1886, S. 183 [https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/primlit/roman/herzen/helden8.htm  hier online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ''war nicht jung und nicht alt, weder schön noch häßlich, weder dick noch hager. Man hätte ihn für einen Durchschnitts- oder Alltagsmenschen, wie es deren ja Hunderttausende giebt, halten können, wenn seine Augen nicht gewesen wären. Diese Augen waren von einer grauen, ins Grünliche spielenden Farbe und lagen mongolisch gegen die Nase geneigt. Ueber ihnen lagen die graden, struppigen Brauen, welche über der Nasenwurzel sich so vereinigten, daß sie eine einzige, schnurgerade, häßliche Linie bildeten. Es lag etwas Falsches, Stechendes, kalt Grausames in dem Blicke dieser Augen. Man fühlte, daß der Besitzer derselben sich wohl schwerlich die Liebe eines Andern erringen werde.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polikeff ist ein Intrigant, dem es an persönlichem Mut fehlt. Er hatte sich einst in [[Indien]] in [[Semawa]], die Tochter [[Banda]]s, des Maharadschas von [[Nubrida]], verliebt, die ihn jedoch abwies. Daraufhin inszenierte Polikeff gegen Banda ein abgefeimtes Verbrechen: Als Banda sich auf einer Reise in [[Russland]] befand, ließ Polikeff ihn mit Hilfe [[Nena]]s, eines ehemaligen Dieners Bandas, als Verbrecher [[Iwan Saltikoff]] identifizieren, verhaften und nach [[Sibirien]] deportieren. Nena wurde von Polikeff dann später als Sklave an einen Eingeborenenstamm im [[Sudan]] verkauft, um ihn als Zeugen unschädlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Semawa, die ihren Vater auf der Reise begleitet hatte, kam in ein Kloster in [[Orenburg]], aus dem sie Polikeff sich als ihr Retter aufspielend, holte. Polikeff reiste mit ihr durch ganz [[Europa]], bis er sie in [[Konstantinopel]] als Spionin in die Nähe der Prinzessin [[Emineh]] lancierte, wo sie [[Oskar Steinbach]] kennenlernt. Semawa und Steinbach verlieben sich ineinander. &lt;br /&gt;
Nach einem misslungenen Mordversuch an Steinbach verlässt Polikeff mit Semawa die Stadt. &lt;br /&gt;
Semawa, von der Polikeff noch immer Liebe erfleht, die ihn jedoch weiterhin abweist, wird von Polikeff mit dubiosen Hinweisen auf das Schicksal ihres Vaters, das von ihrem Verhalten abhänge, erpresst, bei ihm zu bleiben. Deshalb sucht sie auch keine Hilfe bei Steinbach. &lt;br /&gt;
Als Abgesandter Russlands versucht Graf Polikeff, die [[Beni Sallah]] zum Kampf gegen den ägyptischen Vizekönig aufzustacheln. Diese Absicht misslingt durch das Eingreifen Steinbachs. Zusammen mit seinem Komplizen [[Ibrahim Pascha]] flieht Polikeff. Beide holen Semawa in [[Kairo]] ab, wo diese zurückgelassen worden war, und können den Verfolgern auf dem Dampfer ''[[La bouteuse (Deutsche Herzen - Deutsche Helden)|La bouteuse]]'' von [[Capitain Leblanc]] ins [[Mittelmeer]] entkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polikeff taucht dann mit Semawa in [[Platowa]] in Sibirien auf, wo er nach dem verbannten Maharadscha forscht. Dieser soll Semawa überreden, Polikeff zu heiraten, dafür will Polikeff ihm zur Freiheit verhelfen. Auf diese Weise gedenkt Polikeff, Maharadscha zu werden. Auf dem Gut von [[Peter Dobronitsch]] trifft Polikeff Banda. Dieser lehnt Polikeffs Ansinnen ab. Auch Steinbach erscheint bei Dobronitsch. Er nimmt kraft besonderer [[Vollmacht]]en Polikeff gefangen und gibt Banda die Freiheit wieder. &lt;br /&gt;
Über Polikeffs weiteres Schicksal wird der Leser nicht informiert. Auch die Aussage, Polikeff habe der Familie von Adlerhorst Rache geschworen, bleibt ungeklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{LitFig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:literarische Figuren|Polikeff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Herzen - Deutsche Helden|Polikeff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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