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	<title>Caspar Schwarz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Caspar_Schwarz&amp;diff=167901&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin am 13. Juli 2015 um 08:41 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Dr. Caspar Schwarz''' (* [[21. April]] [[1845]] in Lasberg; &amp;amp;dagger; [[18. November]] [[1911]] in Wien) war Kaiserlicher Rat und der Präsident des Katholischen Schulvereins für [[Österreich-Ungarn|Österreich]]. Dieser Verein gab die Zeitschrift ''[[Die christliche Familie]]'' heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besuchte von 1858 bis 1862 das Gymnasium in Budweis (České Budějovice), anschließend von 1862 bis 1866 das Jesuitenkolleg in Linz-Freinberg. Er studierte Medizin in Wien und wurde 1872 promoviert, &lt;br /&gt;
In der Folge wirkte er bis 1875 als Oberarzt am Garnisonsspital 2 in Wien und eröffnete eine eigene Praxis, wobei er noch als Hausarzt des fürsterzbischöflichen Alumnates, des Frintaneums, des Pazmaneums und der Ursulinen fungierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 gründete er gemeinsam mit anderen einen Verein zur Förderung des katholischen Privatschulwesens, der ab 1887 den Namen &amp;quot;Katholischer Schulverein für Österreich&amp;quot; führte. Der Verein kaufte bereits 1886 eine Privatvolksschule in Wien I und richtete 1888 in Wien II eine Volksschule unter der Leitung der Marianisten ein. Im selben Jahr konnte auch ein katholisches Lehrerseminar in Wien XVIII eingeweiht werden. Insgesamt wurden unter Schwarz 45 Anstalten des Katholischen Schulvereins sowie eine vereinseigene Buchhandlung, eine Buchdruckerei und eine Lehrmittelhandlung eingerichtet. &lt;br /&gt;
1893 gründete Schwarz den Katholischen Lehrerbund, eine Dachorganisation für katholische Lehrervereine verschiedener Kronländer. Er engagierte sich gegen die liberalen Schulgesetze und für eine Konfessionalisierung der öffentlichen Schulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Publizist und Herausgeber betreute er ab 1887 die Zeitschrift &amp;quot;Die Christliche Familie&amp;quot; und ab 1896 die Zeitschrift &amp;quot;Weckrufe für das katholische Volk&amp;quot;. Er erhielt u. a. 1891 den Titel k. Rat und 1894 das Komturkreuz des päpstl. Gregorius-Ordens. Seine zutiefst katholische Weltanschauung wurde auch dadurch honoriert, dass in mherere Fürsterzbischöfe als Leibarzt erwählten. &lt;br /&gt;
1880 heiratete er Amalia Krug, mit der er 15 Kinder hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Caspar Schwarz und Karl May ==&lt;br /&gt;
Der früheste bekannte Brief Schwarz' an [[Karl May]] datiert auf den [[11. Dezember]] [[1908]]. Darin bedankte er sich für die Erlaubnis zum kostenlosen Nachdruck von Gedichten aus den ''[[Himmelsgedanken]]''. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um ''[[O bete gern! (Gedicht)|O bete gern!]]'' und ''[[Du hast - - - (Gedicht)|Du hast&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;–]]'', die am [[15. April]] und am [[1. Oktober]] [[1909]] in der ''Christlichen Familie'' erschienen. May hatte weiterhin angeboten, eine seiner Erzählungen ebenso honorarfrei zur Verfügung zu stellen. Caspar Schwarz ging darauf ein:&lt;br /&gt;
:[So] ''bitten wir die Erlaubnis der Reproduktion gütigst für [[&amp;quot;Weihnacht!&amp;quot; (GR24)|&amp;quot;&amp;lt;u&amp;gt;Weihnacht&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;quot;]] zu geben, welche für unser Blatt die passendste wäre.''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 462.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[22. Dezember]] des gleichen Jahres sandte Caspar Schwarz an May den verteidigenden Aufsatz ''Ein vielumstrittener Autor'', der am [[1. Oktober]] in der Zeitschrift erschienen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 438, 469.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Tage darauf, am [[24. Dezember|Heiligabend]] 1908, dankte Schwarz für Karl Mays ''gütige Zustimmung betreffs Nachdruck von &amp;quot;Weihnacht&amp;quot;''.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 470.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom [[Januar]] 1909 bis [[Dezember]] [[1910]] erschien dann tatsächlich Karl Mays ''&amp;quot;Weihnacht!&amp;quot;'' in der ''Christlichen Familie''.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 475.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Nachdruck des Gedichts ''[[Verzeihen (Gedicht)|Verzeihen]]'' (aus Mays ''Himmelsgedanken'') in der Vereinsgabe des Katholischen Schulvereins bat Schwarz brieflich am [[24. August]] 1909.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 554.&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl May gab wohl recht spät die Erlaubnis, denn Schwarz dankte ihm dafür erst am [[23. November]]. Im gleichen Brief machte er dem Schriftsteller den Vorschlag, vor den Vereinsmitgliedern einen ''Reisevortrag'' zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 586.&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl May antwortete am [[28. Oktober]], er sei bereit, vor dem Schulverein zu sprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 588.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am [[4. Dezember]] 1909 schrieb Schwarz an May, seine ''Geneigtheit, einmal vor unseren Mitgliedern sprechen zu wollen'', sei ''mit großem Jubel'' aufgenommen worden. Der Vereinspräsident hatte daraufhin den Großen Musikvereinssaal für den [[4. April]] 1910 zu diesem Zweck gemietet und schrieb an May:&lt;br /&gt;
:''Wir wären überglücklich, wenn Euer Hochwohlgeboren an diesem Tage nach [[Wien]] kommen könnten.''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 595.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl May hatte darauf wohl nicht reagiert, weshalb Caspar schwarz am [[8. Februar]] 1910 diese Bitte schriftlich wiederholte.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist zwar kein Antwortbrief Karl Mays bekannt, wohl aber eine kurze Notiz:&lt;br /&gt;
:''[[23. Februar|23./2.]] 10 abgesagt wegen Angriffen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich rief dies Enttäuschung beim Schulverein und seinem Präsidenten Caspar Schwarz hervor; weitere Korrespondenz zwischen ihm und Karl May ist jedenfalls nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Sudhoff]]/[[Hans-Dieter Steinmetz]]: ''[[Karl-May-Chronik]] IV'' und ''V''. [[Sonderbände zu den Gesammelten Werken]]. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[2005]]/[[2006]]. ISBN 978-3-7802-0170-6&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Klußmeier]]/[[Hainer Plaul]]: ''[[Karl May und seine Zeit]]. Bilder, Dokumente, Texte. Eine Bildbiografie.'' Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul [[2007]], insb. S. 530. ISBN 978-3-7802-0181-2&lt;br /&gt;
{{PinseL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Chronik}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Schwarz, Caspar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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