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	<title>Ein Wiedersehen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Ein_Wiedersehen&amp;diff=152640&amp;oldid=prev</id>
		<title>Uwe L. am 8. August 2013 um 09:07 Uhr</title>
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		<updated>2013-08-08T09:07:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ein Wiedersehen 1894.jpg|thumb|450px|Karton ''Ein Wiedersehen'']]&lt;br /&gt;
'''''Ein Wiedersehen''''' ist ein früher Karton von [[Sascha Schneider]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Bild ist [[1894]] mit Kohle und Blei auf Karton in den ungefähren Maßen 240&amp;amp;nbsp;x&amp;amp;nbsp;183&amp;amp;nbsp;cm gezeichnet worden. Links unten findet sich die Signatur ''A. Schneider 94''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr präsentierte Sascha Schneider das Bild – zusammen mit zehn anderen Kartons – in seiner ersten, erfolgreichen Einzelausstellung im Kunstsalon Lichtenberg in [[Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1896]] erschienen in der Verlagsbuchhandlung J. J. Weber in [[Leipzig]] erstmals die ''Zwölf Zeichnungen von Sascha Schneider'' als [[Meisterwerke der Holzschneidekunst, Heft 3|Heft 3]] in der Neuen Reihe der ''Meisterwerke der Holzschneidekunst''. Die zweite und die dritte Auflage erschienen – um sechs Bilder erweitert – im [[1897|Jahr darauf]]; die vierte und letzte Auflage wurde [[1900]] herausgegeben. In dieser Mappe war der Karton ''Ein Wiedersehen'' enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May'', S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich Sascha Schneiders ''Ein Wiedersehen'' im Kulturhistorischen Museum (früher: Kaiser-Friedrich-Museum) in Magdeburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May'', S. 16, Anm. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
Die Kritik der Theologin D. Hanna Jursch (* [[1902]]; † [[1972]]) gibt [[Annelotte Range]] ist ihrer Dissertation ([[1996]]) wie folgt wieder:&lt;br /&gt;
:''Der Bildgedanke, daß der Verräter sein Unrecht vor dem Opfer bekennt, ist eine Erfindung Sascha Schneiders, die zu einer Zeit eine Würdigung erfuhr, als der Künstler ganz und gar vergessen schien. In ihrem Aufsatz''&amp;lt;ref&amp;gt;''Judas Ischariot in der Kunst'' In: ''Wissenschaftliche Zeitschrift der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Jg. 1952/53, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;'' über Judasbilder, die Wendepunkte in der Kunst markieren (wie die des Naumburger Meisters), bezeichnet Hanna Jursch Schneiders Interpretation als „Vorstoß in Neuland&amp;quot;, da er „über die psychologischen Möglichkeiten hinausgegangen sei&amp;quot;.''&amp;lt;ref&amp;gt;Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May'', S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Nummer der Schriftenreihe des [[Karl-May-Museum Radebeul|Karl-May-Museum]]s äußert sich Rolf Günther zu diesem Bild:&lt;br /&gt;
:''Judas kniet verzweifelt vor dem Weltenrichter, der angetan mit einer Toga, auf der die Dornenranken als Hinweis auf seine Passion gedruckt sind, auf einem Thron sitzt. Der Sünder reicht verzweifelt die Silberlinge des Verrats dem Herrn entgegen. Der Engel der Vergeltung legt mehr begütigend, denn zwingend die Hand auf die linke Schulter des Sünders, während sich in die rechte die gräßliche Tatze des Teufels schlägt, der seines Opfers gewiß. Fast könnte man Mitleid mit diesem Judas spüren, wie auch aus dem Antlitz Jesu Verzeihung spricht.''&amp;lt;ref&amp;gt;Günther/Hoffmann: ''Karl May &amp;amp; Sascha Schneider'', S. 7 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annelotte Range führt in ihrer Doktorarbeit aus:&lt;br /&gt;
:''Dargestellt ist die fiktive Begegnung des vom Tode auferstandenen Christus'' [...] ''mit dem reuigen Judas. Auf einem erhöhten Sitz links im Bild thront Christus, das Haupt nimbiert, das Gewand mit Dornenreisern bedruckt. Vornübergebeugt, die Hände im Schoß gefaltet, betrachtet er sinnend und forschend sein Gegenüber.'' [...] ''Dem Auferstandenen zur Seite stehen zwei schöne, geflügelte Jünglingsgestalten, Leidenswerkzeuge – Kreuzstamm mit Titulus und Dornenkrone – präsentierend. Christus gegenüber kniet Judas. Den Kopf weit zurückgeworfen und so den Blickkontakt mit dem von ihm Verratenen meidend, die Arme indessen bis zum Äußersten von sich gestreckt, Christus entgegen, ihm mit verzweifelter Gebärde den empfangenen Lohn, den Beutel mit den Silberlingen, hinhaltend. Auch Judas ist von zwei Assistenzfiguren begleitet, einem Engel und einem Teufel, beide in Erwartung des Urteilsspruches; im Hintergrund finster drohend und sprungbereit der Teufel, traurig-ernst der Engel, der seine Hand schon auf die Schulter des Unglückseligen gelegt hat, eine Geste, aus der wohl auf von Christus gewährte Vergebung geschlossen werden darf. Der Rock des Engels ist mit Augen übersät.''&amp;lt;ref&amp;gt;Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May'', S. 16 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WJW Portraetgalerie moderner Meister.jpg|thumb|left|150px|Parodie auf Sascha Schneider]]&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Old Surehand 1904.jpg|thumb|150px|Deckelbild ''Old Surehand'']]&lt;br /&gt;
* Ein Ausschnitt aus dem Bild ''Porträtgalerie moderner Meister – Wie sie sich das Publikum nach ihren Werken vorstellt'' (in: ''Lustige Blätter'', 18. Jg. 1903, Nr. 25), das die Initialen ''WJW'' trägt, parodiert Werke Sascha Schneiders. Der Maler ist unbekannt. Das Bild zeigt ein Porträt Schneiders anstelle des Jünglings (''[[Das Gefühl der Abhängigkeit]]''), von vorn gesehen und mit dem gleichen Rock wie der rechts stehende Engel in ''Ein Wiedersehen'' bekleidet.&lt;br /&gt;
* Ein ähnliches Gewand trägt auch der Engel auf Sascha Schneiders [[1904]] entstandenen [[Old Surehand (Schneider)|Titelbild]] zu [[Karl May]]s [[Surehand-Trilogie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hansotto Hatzig]]: ''Karl May und Sascha Schneider. Dokumente einer Freundschaft''. In: [[Beiträge zur Karl-May-Forschung]] Band 2. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]] [[1967]].&lt;br /&gt;
* Rolf Günther/Dr. [[Klaus Hoffmann]]: ''Sascha Schneider &amp;amp; Karl May — Eine Künstlerfreundschaft''. [[Karl-May-Stiftung]] [[Radebeul]] [[1989]]. ISBN 3-910035-03-5&lt;br /&gt;
* Annelotte Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May. Studien zum Zeichnerischen und Malerischen Werk von Sascha Schneider (1870-1927).'' [Dissertation [[Regensburg]] [[1996]]] Karl-May-Verlag Bamberg [[1999]]. ISBN 3-7802-3007-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sascha Schneider|Wiedersehen, Ein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uwe L.</name></author>
		
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