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	<title>Gustav Nachtigal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<title>Tamarin: /* Literatur */ +Lit</title>
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		<updated>2019-03-17T19:51:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; +Lit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Gustav Nachtigal''' (* [[23. Februar]] [[1834]] in Eichstedt [Altmark] bei Stendal; † [[20. April]] [[1885]] vor der Küste West[[afrika]]s) war ein deutscher Afrikaforscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Nachtigal.jpg|thumb|left|Gustav Nachtigal]]&lt;br /&gt;
Zunächst lebte er aus gesundheitlichen Gründen in [[Algerien]], ab [[1863]] in [[Tunis]]. Nachtigal nahm als Feldarzt am Feldzug gegen die aufständischen Stämme des [[Maghreb]] teil und wurde anschließend am Hof in Tunis Leibarzt des [[B|Beys]]. Hier lernte er auch Arabisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lernte bei weiten Reisen in Afrika weitere regionale Sprachen und sammelte wissenschaftliche Daten über die Kulturen der Afrikaner, wodurch er zu einem Vorläufer der modernen ethnographischen Feldforschung wurde. Nachtigal war bei der Interpretation der Forschungsergebnisse bemüht, keine negativen Rückschlüsse auf die Afrikaner zu ziehen, wie dies bei anderen Afrikareisenden seiner Zeit – etwa Henry Morton Stanley – verbreitet der Fall war. Nachtigal war bei seiner Expedition auch Augenzeuge von Sklavenjagden geworden, die er schonungslos beschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichte Nachtigal [[Khartum]], die Hauptstadt des von [[Ägypten]] besetzten [[Sudan]]. Von hier aus reiste er entlang des [[Nil]]s nach [[Kairo]]. [[1875]] kehrte er schließlich nach [[Deutschland]] zurück und schrieb in [[Berlin]] die Ergebnisse seiner Reisen nieder. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und wurde Vorsitzender der Gesellschaft für Erdkunde und der Afrikanischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1882]] wurde er von Reichskanzler [[Otto von Bismarck]] zum Generalkonsul in Tunis ernannt. Im Frühjahr [[1884]] reiste er als kaiserlicher Kommissar an die Küste von Oberguinea und errichtete am [[5. Juli]] die sogenannte deutsche &amp;quot;Schutzherrschaft&amp;quot; über das Gebiet von Togoland (heute Togo bzw. Teilgebiet von Ghana). Am [[14. Juli]] stellte er Kamerun &amp;quot;unter deutschen Schutz&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Rückreise nach [[Europa]] erkrankte er an Tuberkulose und starb am 20. April 1885 an Bord des Kanonenbootes SMS Möwe. Am [[21. April]] wurde er auf Kap Palmas beigesetzt. [[1888]] wurden seine sterblichen Überreste nach Kamerun überführt, wo ihm beim ehemaligen Gouvernementsgebäude ein Denkmal errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In seinem Nachlass, der in der Berliner Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz aufbewahrt wird, entdeckte Mounir Fendri zwei Hefte, in denen [[Krüger-Bei|Johann Gottlieb Krüger]], [[Karl May]]s Krüger-Bei, eigenhändig über sein Leben Bericht erstattet. Nachtigal engagierte sich offenbar für ihn und versuchte Kontakte in die deutsche Heimat zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* ''Sahara und Sudan.'' Berlin [[1879]]–[[1881]], 3 Bde. (als [[Reprint]]s erhältlich).&lt;br /&gt;
* ''Tibesti. Die Entdeckung der Riesenkrater und die Erstdurchquerung des Sudan, 1868–1874.'' Hrsg. v. Heinrich Schiffers. Tübingen/[[Stuttgart]] [[1987]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Legère]]: ''&amp;quot;Rohlfs, Barth, Nachtigall, von Beurmann - und Karl May&amp;quot;''. In: &amp;quot;Jambo, die koloniale Monatsschrift der jungen Deutschen&amp;quot;, Heft 4, [[Leipzig]] [[1942]].&lt;br /&gt;
* Mounir Fendri: ''Neues zu Karl Mays Krüger-Bei · Das Manuskript des Muhammad ben Abdallah Nimsi alias Johann Gottlieb Krüger''. In: [[Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft|Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft]] [[1992]]. ([http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/1992/277.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* Malte Ristau: ''Welt erkunden, Abenteuer erleben, sich selbst beweisen. Karl Mays Lords, zeit­ge­nös­si­sche Vor­bil­der und ihr Kon­text''. In: [[Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 199]], [[2019]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Eintrag in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Nachtigal Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Nachtigal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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