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	<title>Hugo Heller - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Hugo_Heller&amp;diff=157707&amp;oldid=prev</id>
		<title>Reimmichl-212: /* Hugo Heller und Karl May */ link korr.</title>
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		<updated>2014-01-31T20:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hugo Heller und Karl May: &lt;/span&gt; link korr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Hugo Heller''' (* [[1870]]; † [[1923]]) war ein bekannter [[Wien]]er Buchhändler und Verleger. Er war der Herausgeber der Hochschulzeitschrift ''Das Wissen für Alle''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hugo Heller und Karl May ==&lt;br /&gt;
In ''Das Wissen für Alle'' vom [[8. Mai]] [[1910]], also nicht lange nach [[Karl May]]s Niederlage gegen [[Rudolf Lebius]] in Charlottenburg, wurde [[Stefan Hock]]s Artikel ''Karl May'' veröffentlicht. Darin verurteilte Hock den Schriftsteller scharf als ''[[Vorstrafe|mehrfach abgestraften]] schweren Verbrecher'', ''literarischen Dieb'' und ''gesinnungslosen Heuchler'':&lt;br /&gt;
:''Mit Räuberromanen hat er begonnen, mit erlogenen Reisegeschichten voll Blut uns Schmutz fortgesetzt und daneben unsittliche Bücher und fromme katholische Erzählungen in schöner Unparteilichkeit gleichzeitig geschrieben.'' [...] ''Es ist zu hoffen, daß die schriftstellerische Laufbahn und der schriftstellerische Erfolg Karl Mays beendet sind.''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[23. Juli]] 1910 stellte Karl May daraufhin [[Strafantrag]] wegen [[Beleidigung]] gegen Stefan Hock und den Herausgeber der Zeitschrift, Hugo Heller, beim Wiener [[Gericht|Landgericht]] und reichte [[Klage|Privatklage]] ein. [[24. Juli|Tags darauf]] berichteten das ''Berliner Tageblatt'' und der ''Berliner Lokal-Anzeiger'' sowie am [[26. Juli]] der ''Bayerische Kurier'' über diesen Strafantrag.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 221.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Hock plante, in dem [[Verfahren]] den Wahrheitsbeweis für seine Aussagen zu führen. Das Landgericht Wien ersuchte am [[19. November]] das Amtsgericht [[Sigmaringen]], Ansgar Pöllmann als [[Zeuge]]n zu [[Vernehmung|vernehmen]]. Am [[26. November]] erhielt der Pater eine Ladung für den [[15. Dezember]]; in der Ladung vom [[14. Dezember]] wurde aber der [[29. Dezember]] als Termin genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 356.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. fand die Zeugenvernehmung tatsächlich statt. Pöllmann wiederholte dort z. B. seine Plagiatsvorwürfe, woraufhin May im [[April]] [[1911]] eine [[Meineid]]s[[anzeige]] gegen ihn erstattete.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 389.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[22. Februar]] 1911 äußerte sich Karl Mays Ehefrau [[Klara May|Klara]] in einem Brief an [[Euchar Albrecht Schmid]] über den Strafantrag gegen Stefan Hock und Hugo Heller:&lt;br /&gt;
:''Mit der Sache in Wien wird kaum ein [[Vergleich]] möglich sein.''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 425.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vorbereitung von Karl Mays [[Empor ins Reich der Edelmenschen!|Wiener Vortrag]] sandte Ullmann zusammen mit dem Buchhändler [[Philipp Berger]] am [[13. März]] [[1912]] eine [[Umfrage des akademischen Verbands für Literatur und Musik]] an verschiedene Schriftsteller und Gelehrte, darunter auch an Hugo Heller. Dieser antwortete bereits am [[15. März]] mit einem Brief. Darin bezeichnete er May als ''ausgeprägtesten Typus'' der ''Schundliteratur'', die ''&amp;lt;u&amp;gt;ein intellectuelles Gift schlimmster Art&amp;lt;/u&amp;gt;'' sei. Die Einladung Karl Mays zu einem Vortrag in Wien sei ''ein schwerer Missgriff'' und ''eine Spekulation auf das Sensationsbedürfniss''.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 570.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[23. März|Tag]] nach Karl Mays großem Wiener Vortrag besuchten er und seine Frau Klara den Wiener Rechtsanwalt Dr. [[Hans Lederer]], der den Rechtsbeistand Mays im Prozess gegen Stefan Hock und Hugo Heller übernommen hatte. Mit Hocks Anwalt Freund wurde in Lederers Kanzlei – in Abwesenheit des von ihm Vertretenen – eine Vereinbarung getroffen. Karl May wollte seinen Strafantrag zurückziehen, wenn Stefan Hock eine [[Ehrenerklärung]] abgäbe. Dazu kam es allerdings – erst recht nach Mays Ableben am [[30. März]] 1912 – nicht mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 593.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Sudhoff]]/[[Hans-Dieter Steinmetz]]: ''[[Karl-May-Chronik]] V''. [[Sonderbände zu den Gesammelten Werken|Sonderband zu den Gesammelten Werken]]. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[2006]]. ISBN 978-3-7802-0170-6&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Seul]]: ''[[Old Shatterhand vor Gericht]].'' Sonderband zu den Gesammelten Werken. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul [[2009]].&lt;br /&gt;
{{PinseL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Heller, Hugo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reimmichl-212</name></author>
		
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