<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=In_Warschau_sind_die_Leute_edel_%28Gedicht%29</id>
	<title>In Warschau sind die Leute edel (Gedicht) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.karl-may-wiki.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=In_Warschau_sind_die_Leute_edel_%28Gedicht%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=In_Warschau_sind_die_Leute_edel_(Gedicht)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T05:19:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.34.0</generator>
	<entry>
		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=In_Warschau_sind_die_Leute_edel_(Gedicht)&amp;diff=146821&amp;oldid=prev</id>
		<title>Uwe L. am 19. März 2013 um 11:37 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=In_Warschau_sind_die_Leute_edel_(Gedicht)&amp;diff=146821&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2013-03-19T11:37:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''''In Warschau sind die Leute edel''''' ist ein [[Gedichte|Gedicht]] von [[Karl May]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Text ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;&amp;quot; style=&amp;quot;-moz-column-count:3; column-count:3;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
:''In Warschau sind die Leute edel,&lt;br /&gt;
:''Am alleredelsten Herr Wedel,&lt;br /&gt;
:''Dieweil er ließ mit Haut und Haaren&lt;br /&gt;
:''Frau Julie her nach Dresden fahren,&lt;br /&gt;
:''Um sich bei Bilz zu restauriren&lt;br /&gt;
:''Und die Gesundheit renovieren.&lt;br /&gt;
:''Das hat ihr von dem edlen Mann&lt;br /&gt;
:''und auch bei Bilz sehr wohlgethan.&lt;br /&gt;
:''Drum sind wir alle ganz entzückt,&lt;br /&gt;
:''Daß sie uns einen Brief jetzt schickt,&lt;br /&gt;
:''in dem sie schreibt, daß sie bald wieder&lt;br /&gt;
:''Sich läßt als Gast hier bei uns nieder.&lt;br /&gt;
:''Nun ist der Jubel riesengroß;&lt;br /&gt;
:''Ganz Radebeul, das scheuert blos,&lt;br /&gt;
:''Für Frau Vitali sich zu schmücken&lt;br /&gt;
:''und sie ans saubre Herz zu drücken;&lt;br /&gt;
:''Sogar die Straßen will man spritzen,&lt;br /&gt;
:''Damit sie sich nicht thut erhitzen,&lt;br /&gt;
:''Und in dem Hause, dem bekannten,&lt;br /&gt;
:''Da windet man schon die Guirlanden,&lt;br /&gt;
:''Um sie ihr nach der Bahn zu bringen&lt;br /&gt;
:''Und um sie 'rum und 'num zu schlingen.&lt;br /&gt;
:''Doch hoffen wir allhier in Sachsen,&lt;br /&gt;
:''Es sind doch etwa nicht blos Faxen,&lt;br /&gt;
:''Denn das wär wirklich von Herrn Wedel&lt;br /&gt;
:''Und von Frau Wedel gar nicht edel.&lt;br /&gt;
:''Wir würden uns gewaltig grämen,&lt;br /&gt;
:''Wenn Julie und ihr Zug nicht kämen&lt;br /&gt;
:''Und hoffen darum ganz bestimmt,&lt;br /&gt;
:''Daß sie die Sache ernstlich nimmt&lt;br /&gt;
:''Und sich bei Tage oder Nacht&lt;br /&gt;
:''Sofort gleich auf die Socken macht,&lt;br /&gt;
:''Denn wenn man auf den Gast sich freut,&lt;br /&gt;
:''Hat man zum Warten keine Zeit.&lt;br /&gt;
:''Drumm komme Freundin, komme bald,&lt;br /&gt;
:''Sonst wird bei uns der Kaffee kalt,&lt;br /&gt;
:''Und bleib auch auf der Reise treu&lt;br /&gt;
:''Herrn und Frau Doctor Emma May.''&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Sudhoff]]/[[Hans-Dieter Steinmetz]]: ''[[Karl-May-Chronik]] II''. [[Sonderbände zu den Gesammelten Werken|Sonderband zu den Gesammelten Werken]]. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–Radebeul [[2005]], S. 79. ISBN 978-3-7802-0170-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textgeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem Karl Mays erste Frau [[Emma Pollmer|Emma]] einen Monat lang an einer schweren Erkältung gelitten hatte, erhielt sie im [[September]] [[1896]] eine vierwöchige Kur in [[Friedrich Eduard Bilz]]' Naturheilanstalt &amp;quot;Schloss Lößnitz&amp;quot; in [[Oberlößnitz]] (heute zu [[Radebeul]]). Dort lernte sie die ''hochgebildete [[Russland|Russin]]'' Julie Vitali kennen. In der folgenden Zeit besuchte Frau Vitali in Begleitung ihrer Tochter &amp;quot;Lieschen&amp;quot; die Mays in der [[Villa &amp;quot;Shatterhand.&amp;quot;|Villa &amp;quot;Shatterhand&amp;quot;]] ''einige Male mehrere Wochen lang''.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik I'', S. 535.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[17. August]] [[1897]] schrieb Karl May auf Seidenpapier an Julie Vitali das obige Gedicht, mit dem er sie zu sich einlud. In der ''[[Karl-May-Chronik]] II'' schrieben [[Dieter Sudhoff]] und [[Hans-Dieter Steinmetz]] dazu:&lt;br /&gt;
:''Die Beziehung Julie Vitalis zur [[Familie Wedel]]'' [...] ''ist ebenso unklar wie die zu einer [[Familie Krusche|Frau Krusche]]. Gruppenfotos dokumentieren einen Besuch der Warschauerinnen Frau Wedel und Frau Krusche (mit Schwester und Tochter) in Radebeul'' [...]&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik II'', S. 78 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Karl Mays Lebzeiten wurde dieses Poem nicht veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte|In Warschau Sind Die Leute Edel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uwe L.</name></author>
		
	</entry>
</feed>