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	<title>Jean Louis Burckhardt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-04T05:16:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Jean_Louis_Burckhardt&amp;diff=181400&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“</title>
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		<updated>2018-06-17T14:59:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Jean Louis Burckhardt''' (* [[24. November]] 1784 in Lausanne; † [[15. Oktober]] [[1817]] in [[Kairo]]) war ein [[Schweiz]]er [[Orient]]reisender. Er ist auch unter den Vornamen Johann Ludwig und John Lewis bekannt, verwendete selbst aber die [[Frankreich|französische]] Bezeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Burckhardt entstammte einem alten Patriziergeschlecht aus [[Basel]]. Nach Ausbruch der Französischen Revolution 1789 floh sein Vater, ein Kaufmann, mit seiner Familie ins Exil nach [[Deutschland]] und [[Österreich-Ungarn|Österreich]]. Jean Louis Burckhardt studierte in [[Leipzig]] und [[Göttingen]] und kehrte [[1805]] zurück nach Basel, wo er allerdings wegen seiner antifranzösischen Haltung keine gute berufliche Aussicht hatte. So reiste er [[1806]] mit einem Empfehlungsschreiben Johann Friedrich Blumenbachs nach [[London]], um dort die [[Afrika|African]] Association, der er zwei Jahre später beitrat, aufzusuchen. Von der Gesellschaft erhielt er den Auftrag zu einer Expedition zum Niger. Zur Vorbereitung härtete sich Burckhardt körperlich ab, studierte die [[Arabisch|arabische Sprache]] in Cambridge und besuchte Vorlesungen in Astronomie, Medizin, Chemie und Mineralogie. Die Gesellschaft übertrug ihm schließlich die Leitung der Expedition und Burckhardt schiffte sich am [[14. Februar]] [[1809]] nach Malta ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burckhardt ging nach [[Aleppo]] ([[Syrien]]), um den Nahen Osten und den [[Islam]] zu studieren. Er verfeinerte seine Arabischkenntnisse und gab sich unter dem [[Pseudonym]] '''Sheikh Ibrahim Ibn Abdallah''' als muslimischer Kaufmann aus. Seinen Akzent in der Aussprache des Arabischen begründete er damit, dass er aus [[Indien]] komme. In Aleppo übersetzte er den Roman ''Robinson Crusoe'' ins Arabische. Nach eigenen Aussagen trat er dem Islam bei. In den folgenden Jahren erkundete Burckhardt unter seinem arabischen Namen Palmyra, [[Damaskus]] und den [[Libanon]] sowie heilige Stätten des Islams. [[1812]] ging er östlich am Toten Meer vorbei über die Sinai-Halbinsel nach Kairo. Mit einem Schutzbrief Muhammad Ali Paschas versehen, folgte er dem [[Nil]] aufwärts bis zum [[Nubien|nubischen]] Ort Dongola. Am [[22. August]] 1812 entdeckte er die Stadt Petra (für [[Europa]]) wieder. [[1814]] unternahm er eine zweite Reise nach Nubien und gelangte über Berber nach Shendi und mit einer [[Karawane|Kamelkarawane]] über Taka (Kassala) nach Suakin am [[Rotes Meer|Roten Meer]]. In der nubischen Wüste entdeckte er den versunkenen Tempel von Abu Simbel wieder. Vom Roten Meer aus ging er an die andere Seite nach [[Dschidda]] und [[Mekka]]. Er war neben Domingo Badía y Leblich vermutlich seit Hunderten von Jahren der erste Europäer, der die Städte Petra und Mekka zu Gesicht bekam. Zwischen [[September]] und [[November]] 1814 hielt er sich in Mekka auf und nahm auch an der [[Hadschi|Haddsch]] teil. Aufgrund von Fieberanfällen und der Ruhr musste er bis [[April]] [[1815]] in [[Medina]] bleiben. Nicht auskuriert gelangte er im Frühjahr [[1816]] wieder nach [[Ägypten]] und unternahm eine weitere Reise zur Halbinsel Sinai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burckhardt wartete in Kairo lange auf eine Gelegenheit, wie Friedrich Konrad Hornemann mit der Fessan-Karawane zu reisen, um auf der Trans[[sahara]]-Route über [[Murzuk|Mursuk]], Timbuktu und Bornu den Kontinent zu durchqueren. Als sich endlich eine Karawane nach Fessan bilden wollte, erkrankte er am [[4. Oktober]] 1817 erneut an der Ruhr infolge einer Vergiftung. Er starb am 15. Oktober in Kairo. Burckhardt wurde auf eigenen Wunsch unter arabischem Namen auf einem muslimischen Friedhof begraben. Sein Grab ist bis heute erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Testament vermachte er seine Schriften, die 350 Bändchen umfassen, der Bibliothek der University of Cambridge. Ein paar davon wurden postum herausgegeben. Sein Tagebuch erschien [[1822]] unter dem Titel ''Travels in Syria and the Holyland'' in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jean Louis Burckhardt und Karl May ==&lt;br /&gt;
{{tmm-Leben}}&lt;br /&gt;
Im [[Katalog (Karl Mays Bibliothek)|Katalog]] seiner [[Karl Mays Bibliothek|Bibliothek]] hat [[Karl May]] als Nummer 693 ''Nubien. Burkhard'' vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Raub]]: ''Durchs wilde Kurdistan - Von Bagdad nach Stambul. Hintergründe''. In: ''KMG-Nachrichten'' Nr. 146/[[2005]], S. 24. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/pinnwand/kmgnachr/n-kmg146.pdf Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* [[Rudi Schweikert]]: ''&amp;quot;Ich gelangte glücklich in die Stadt&amp;quot;. Kara Ben Nemsis Mekka-Besuch und A. W. Grubes ''Geographische Charakterbilder''. Mit einem Anhang zum Grube-Eintrag im ''Repertorium C. May''.'' In: [[Karl-May-Welten IV]], Karl-May-Verlag 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Eintrag in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Louis_Burckhardt Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quellen|Burckhardt, Jean Louis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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