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	<title>Joseph Kürschner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-10-20T06:15:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Joseph_K%C3%BCrschner&amp;diff=181147&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“</title>
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		<updated>2018-06-17T14:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:jkuerschner.jpg|thumb|left|Joseph Kürschner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Joseph Kürschner''' (* [[20. September]] [[1853]] in [[Gotha]]; † [[29. Juli]] [[1902]] bei Windisch-Matrei, heute Matrei in Osttirol) war ein [[Deutschland|deutscher]] Schriftsteller und Lexikograph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Biographisches ===&lt;br /&gt;
Kürschner arbeitete einige Jahre als praktischer Techniker, studierte dann mehrere Jahre an der Universität [[Leipzig]] und ließ sich, die literarische Laufbahn einschlagend, in [[Berlin]] nieder. Schon [[1872]] hatte er die theaterhistorische Broschüre ''Konrad Ekhofs Leben und Wirken'' ([[Wien]]) herausgegeben und bearbeitete im Anschluss daran vorzugsweise das Gebiet der Theatergeschichte. Auf eine ''Theatralische Nekrologie'' (Berlin [[1875]]) ließ Kürschner zwei Jahrgänge einer ''Chronologie des Theaters'' (Berlin [[1876]] und [[1877]]) und diesen zwei Jahrgänge eines ''Jahrbuchs für das deutsche Theater'' (Leipzig [[1878]] und [[1879]]) und anderes folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1881]] übernahm er die Redaktion der Monatsschrift ''[[Vom Fels zum Meer]]'' beim [[Verlag Wilhelm Spemann]] in [[Stuttgart]], wo er auch die Herausgabe der ''Kollektion Spemann'' und der ''Deutschen Nationallitteratur'' leitete. In demselben Jahr wurde er von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg-Gotha zum Professor ernannt. Zugleich redigierte Kürschner bis [[1882]] das offizielle Organ der deutschen Autorengenossenschaft ''Neue Zeit'' sowie [[1885]] bis [[1886]] die ''Deutsche Schriftstellerzeitung'', veröffentlichte ein ''Taschen-Konversationslexikon'' ([[Stuttgart]] [[1884]]) und gab (vom 5. Jahrgang an) den von ihm erworbenen ''[[Allgemeiner Deutscher Litteratur-Kalender|Allgemeinen Deutschen Litteratur-Kalender]]'' (Stuttgart 1882 ff.) und ab 1886 das ''Richard Wagner-Jahrbuch'' heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kürschner schrieb Beiträge zu Zeitschriften, Sammelwerken, Lexika und zur Theatergeschichte, führte die Neuausgabe (7. Auflage) des ''[[Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit|Piererschen Universal-Lexikons der Gegenwart und Vergangenheit]]'' (mit Stichwortübersetzungen in zwölf Sprachen) zu Ende und begründete zahlreiche Nachschlagewerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Redakteur erst beim Verlag Wilhelm Spemann, später bei der [[Deutsche Verlagsanstalt|Deutschen Verlags-Anstalt (DVA)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Juli]] [[1892]] verließ er die DVA und zog sich nach [[Thüringen]] zurück, wo er in der Nähe der Wartburg bei [[Eisenach]] (in Hohenhainstein) ein kleines &amp;quot;Schlösschen&amp;quot; baute. Er wurde Direktor des Richard-Wagner-Museums und des Fritz-Reuter-Museums. Mit [[Fedor von Zobeltitz]] und Gotthilf Weisstein gründete er [[1899]] in [[Weimar]] die Gesellschaft der Bibliophilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb während eines Urlaubs in Tirol an Herzversagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bibliographisches ===&lt;br /&gt;
* ''Quartlexikon.'' Stuttgart 1888.&lt;br /&gt;
* ''Universal-Konversations-Lexikon.'' Berlin, Eisenach, Leipzig um 1895.&lt;br /&gt;
* ''Deutscher Reichstag. Biographisch-statistisches Handbuch.'' Berlin und Leipzig.&lt;br /&gt;
* ''Deutscher Literatur-Kalender.''&lt;br /&gt;
* ''Handbuch der Presse. Für Schriftsteller, Redaktionen, Verleger, überhaupt für alle, die mit der Presse in Beziehung stehen.'' Berlin 1902.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karl May und Joseph Kürschner==&lt;br /&gt;
=== vor 1900 ===&lt;br /&gt;
==== Verlag Wilhelm Spemann ====&lt;br /&gt;
Als Redakteur bei Wilhelm Spemann, wo er von 1880 bis 1889 arbeitete, band er [[Karl May]] fest an den Verlag. &lt;br /&gt;
Im [[Oktober]] [[1882]] erschien in der Zeitschrift ''Vom Fels zum Meer'' die May-Erzählung ''[[Christi Blut und Gerechtigkeit]]'', die erste von Karl May für den Spemann-Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Herausgabe der Zeitschrift ''[[Der Gute Kamerad]]'' hatte Kürschner aber nichts zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Deutsche Verlags-Anstalt ====&lt;br /&gt;
Als er 1889 zur DVA wechselte, gelang es ihm nicht, Karl May &amp;quot;mitzunehmen&amp;quot;, da dieser vertraglich an Spemann gebunden war. Allerdings gelang es ihm, von May kurze Texte zu vorgegebenen Illustrationen zu bekommen (siehe ''[[Illustrationstexte]]'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kürschner die DVA verließ und sich Anfang 1896 nochmals an Karl May wandte, um ihn für neue Projekte zu gewinnen, antwortete dieser nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;''Karl-May-Chronik I'', S. 516.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1900 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:China 1901.jpg|thumb|Sammelband &amp;quot;China&amp;quot;, 1901]]&lt;br /&gt;
Karl May kannte Joseph Kürschner bereits aus seiner Zeit beim Verlag Wilhelm Spemann, als Kürschner die Redaktion der Zeitschrift ''Vom Fels zum Meer'' innehatte.&lt;br /&gt;
Kürschner kannte also die abenteuerliche Erzählweise Mays und dessen Kenntnisse über [[China]] (''[[Der Kiang-lu]]'' und ''[[Der blaurote Methusalem|Kong-Kheou, das Ehrenwort]]'') und erwartete von ihm einen Beitrag, der in das geplante, patriotisch angehauchte Sammelwerk ''[[China (Sammelband)|China]]'' passte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[April]] [[1901]] bat er also May um einen Text und erhielt Ende [[Mai]] die erste [[Manuskript]]lieferung von ''[[Et in terra pax]]''. Da May mit der Manuskriptlieferung arg trödelte, gab es immer wieder Nachfragen und Streit. Da May wusste, dass sein Text nicht zu den übrigen passen würde, verfolgte er penibel alle Fahnenabzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Wer mit [[Ijar]], dem im ganzen Morgenland bekannten Teppichweber, und wer mit [[Yussuf el Kürkdschü]], dem ebenso berühmten Musannif gemeint ist, das ist dem Kenner von Karl Mays Biographie kein Rätsel mehr. Ijar ist das türkische Wort für den Monat Mai, der Kürkdschü ist ein Pelzhändler oder Kürschner, und der Musannif ist ein Schriftsteller. Im Jahre [[1901]] bediente sich May in einer Gleichnis-Erzählung, die (erst nach seinem Tode) unter dem Titel &amp;quot;[[Der Zauberteppich]]&amp;quot; veröffentlicht wurde, dieser Namens-Verschlüsselung, um in Form eines orientalischen Märchens seine Beziehung zu Joseph Kürschner zu schildern und Rechenschaft abzulegen über die Entstehung seiner Erzählung &amp;quot;Et in terra pax&amp;quot;, die Kürschner im Rahmen seines großen Sammelwerks &amp;quot;China&amp;quot; abdruckte.'' ([[Erich Heinemann]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im von May selbst für die ''[[Karl May's gesammelte Reiseerzählungen|Gesammelten Reiseerzählungen]]'' überarbeiteten Band ''[[Und Friede auf Erden! (GR30)|Und Friede auf Erden!]]'' geht er Anfang des Fünften Kapitels auf die Entstehungsgeschichte von ''Et in terra pax'' ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hartmut Vollmer, Hans-Dieter Steinmetz und Wolfgang Hainsch (Hrsg.): ''Briefwechsel mit Joseph Kürschner. Mit Briefen von und an Wilhelm Spemann u. a.''. [[Briefwechsel mit Joseph Kürschner (GW94)|Gesammelte Werke Band 94]], Karl-May-Verlag, 2013. &lt;br /&gt;
* Rudolf Wilhelm Balzer: ''Aus den Anfängen schriftstellerischer Interessenverbände. Joseph Kürschner: Autor – Funktionär – Verleger''. Diss. phil. Münster 1976. In: Archiv für Geschichte des Buchwesens 16 (1976), Sp. 1457-1648 (mit detaillierter Bibliographie zur Primär- und Sekundärliteratur Sp. 1635–1644) (ohne May-Erwähnung).&lt;br /&gt;
* Erich Heinemann: ''Ijar und Yussuf el Kürkdschü. Joseph Kürschner, Karl May und der Deutsche Literaturkalender''. In: [[Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft|Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft (Jb-KMG)]] 1976. Hamburg [[1976]], S. 191-206. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/1976/191.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* [[Hermann Zieger]]/Joseph Kürschner: ''Briefe über Karl Mays Roman &amp;quot;Et in terra pax&amp;quot;.'' (kommentiert von [[Hainer Plaul]]) In: Jb-KMG [[1983]].&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Wehnert]]: ''Karl May, Joseph Kürschner und die Deutsche Verlags-Anstalt''. In: Karl May. Der Krumir. Seltene Originaltexte. Band 1, Hamburg [[1985]]. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/primlit/erzaehl/sammlung/krumir/index.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* Jürgen Wehnert: ''Joseph Kürschner und Karl May. Fragmente einer Korrespondenz aus den Jahren 1880 bis 1892''. In: Jb-KMG [[1988]]. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/1988/341.htm Onlinefassung)].&lt;br /&gt;
* [[Andreas Graf]]: ''&amp;quot;Von einer monatelangen Reise zurückkehrend.&amp;quot; Neue Fragmente aus dem Briefwechsel Karl Mays mit Joseph Kürschner und Wilhelm Spemann (1882-1897).'' In: Jb-KMG [[1992]]. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/1992/109.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* [[Dieter Sudhoff]]/[[Hans-Dieter Steinmetz]]: ''[[Karl-May-Chronik]] I'' bis ''IV''. [[Sonderbände zu den Gesammelten Werken]]. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[2005]]. ISBN 978-3-7802-0170-6&lt;br /&gt;
{{PinseL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Eintrag in der großen [http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Kürschner Wikipedia].&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.fu-berlin.de/~goerdten/Weisstein2.html Nachruf von Gotthilf Weisstein].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Kuerschner, Joseph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller|Kuerschner, Joseph]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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