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	<title>Karl-May-Höhle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-07T05:33:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Karl-May-H%C3%B6hle&amp;diff=172347&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: +Lit</title>
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		<updated>2016-01-16T12:12:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Lit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Handlungsorte|1=[[Rache oder Das erwachte Gewissen]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Die Rose von Ernstthal]]}}&lt;br /&gt;
Die sogenannte '''Karl-May-Höhle''' befindet sich im Oberwald, unweit von [[Hohenstein-Ernstthal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== die reale Höhle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoehle.jpg|thumb|214px|Karl-May-Höhle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KM-Hoehle Winter.JPG|thumb|214px|Eingang zur Karl-May-Höhle im [[März]] [[2008]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl-May-Hoehle Schild.jpg|thumb|214px|Informationstafel]]&lt;br /&gt;
Eigentlich handelt es sich um keine Höhle, sondern um zwei Stollen, die um 1620 in den Berg getrieben worden waren. Ertragreich waren sie allerdings nicht, so dass das Eisenbergwerk bald wieder eingestellt wurde. Trotzdem erhielt sich der Name '''Eisenhöhle'''.&lt;br /&gt;
Einer der beiden Stollen stürzte später ein.&lt;br /&gt;
In der Bevölkerung war der erhalten gebliebene Stollen auch als &amp;quot;Räuberhöhle&amp;quot; bekannt, da er wohl im 18. Jahrhundert Räuberbanden zeitweilig als Versteck von gestohlenem und geraubtem Gut diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vermessung durch [[Hans Zesewitz]] ergab, dass der Stollen über 20 Meter lang ist; ein Seitenstollen misst 9, der andere 13 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Karl May]] kannte diese &amp;quot;Höhle&amp;quot; und suchte dort [[1869]] Unterschlupf, als er in seiner Heimat polizeilich gesucht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Zesewitz sorgte Anfang der 1930er Jahre dafür, dass die Höhle erhalten wurde.&lt;br /&gt;
Im [[Mai]] [[1933]] unternahmen er, [[Klara May]] und [[Familie Lieberknecht|Lucia Lieberknecht]], [[Euchar Albrecht Schmid]] und seine Gemahlin, Günther von Schönburg-Waldenburg (Besitzer des Waldstücks), Oberforstrat Schwöbel und Otto Uhling (Pächter des Steinbruchs) eine Besichtigung der Höhle. Seit der Zeit existiert auch eine Erinnerungstafel. [[1936]] wurde die Höhle begehbar gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es einen ausgewiesenen Wanderweg vom [[Karl-May-Haus (Museum)|Karl-May-Haus]] zu dieser Karl-May-Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== im Werk ==&lt;br /&gt;
In der um [[1874]] im ''[[Das schwarze Buch|Schwarzen Buch]]'' erschienenen Novelle ''Rache oder Das erwachte Gewissen'' wird die Eisenhöhle als Treffpunkt und Versteck für Wilderer erwähnt. Die Autorenschaft Karl Mays ist bei diesem Text allerdings umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1875]] erschien Mays Novelle ''Die Rose von Ernstthal'', in der er dem Stollen unter dem Namen ''Eisenhöhle'' ein literarisches Denkmal setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Früher existierten in der Gegend mehrere Höhlen; zu Mays Zeiten mindestens noch eine weitere, die sogenannte Serpentinhöhle, die tatsächlich im 18. Jahrhundert von Räuberbanden als Lagerraum für ihre Beute benutzt wurde. Diese Höhle existiert nicht mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Hallmann: ''Von der Eisenhöhle...'', S. 29 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BaA}}&lt;br /&gt;
* Hans Zesewitz: ''Die Karl-May-Höhle bei Hohenstein-Ernstthal''. In: &amp;quot;[[75 Jahre Karl-May-Verlag]]&amp;quot;, [[Bamberg]] [[1988]]. (Festschrift)&lt;br /&gt;
* [[Klaus Ludwig]]: ''Ein halbes Jahrhundert &amp;quot;Karl-May-Höhle&amp;quot;''. In: &amp;quot;75 Jahre Karl-May-Verlag&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* {{RzKM}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hallmann: ''Von der Eisenhöhle zur Karl-May-Höhle''. In: ''[[Mitteilungen des Hohenstein-Ernstthaler Geschichtsvereins]]'', Heft 7, [[2010]].&lt;br /&gt;
* [[Jenny Florstedt]]: ''Die Karl-May-Höhle ''. In: [[Karl May in Hohenstein-Ernstthal 1921-1942]], 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.karl-may-stiftung.de/ludwig.html Die Karl-May-Höhle bei Hohenstein-Ernstthal - Karl Mays Zufluchtsort im Mai 1869] von Prof. Dr. Klaus Ludwig.&lt;br /&gt;
* Eintrag auf der [http://www.hohenstein-ernstthal.de/karlmay/km_hoehle.htm Homepage der Stadt Hohenstein-Ernstthal].&lt;br /&gt;
* [http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/ZWICKAU/HOHENSTEIN_ERNSTTHAL/7495420.php Deutsche Rohstoff AG will Nickelabbau im Oberwald], Freie Presse (FP) vom [[8. Oktober]] 2010.&lt;br /&gt;
* [http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/HOHENSTEIN-ERNSTTHAL/Australier-interessieren-sich-fuer-Rohstoffe-unterm-Oberwald-artikel7823983.php Australier interessieren sich für Rohstoffe unterm Oberwald], FP vom [[21. November]] [[2011]]; [http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/Australier-wollen-Nickel-Proben-nehmen-artikel7925062.php Australier wollen Nickel-Proben nehmen], FP vom [[6. März]] [[2012]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: May-Stätten in Hohenstein-Ernstthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handlungsorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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