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	<title>Lilly Schneider - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Lilly_Schneider&amp;diff=118745&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin am 23. September 2011 um 08:15 Uhr</title>
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		<updated>2011-09-23T08:15:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lilly Lydia und Peter.jpg|thumb|left|Lilly, ihr Mann Peter und die kleine Lydia, Weimar 1908]]&lt;br /&gt;
'''Laura Adele Anna Katharina &amp;quot;Lilly&amp;quot; Gorutschko geborene Schneider''' (* [[16. Oktober]] [[1872]] in [[St. Petersburg]]; † [[21. März]] [[1966]] in [[Prag]]) war die Schwester [[Sascha Schneider]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lilly Schneider nahm immer großen Anteil am Schicksal ihres Bruders Sascha. Bereits in der Kindheit war sie Zeugin des schweren Sturzes, in dessen Folge seine Wirbelsäule beschädigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 312, Anm. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erlebte auch sie [[1881]] in St. Petersburg das Attentat auf den Zaren mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu den Artikel zum Bild ''[[Der Anarchist]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1900]] zog Lilly mit ihrer Mutter Pauline Friederike Parascha Katinka Schneider geb. Langenhaun (* [[1841]]; † [[1908]]) zu Sascha Schneider nach ([[Meißen]]-)Cölln an der [[Elbe]], Zaschendorfer Straße 81 in sein Wohn- und Atelierhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May'', S. 49 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[25. Dezember]] [[1903]] war Lilly in Begleitung Saschas zum ersten Mal beim Ehepaar [[Karl May|Karl]] und [[Klara May]] zu Besuch,&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; woraus sich im darauf folgenden Sommer eine Freundschaft entwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hatzig: ''Karl May und Sascha Schneider'', S. 93 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Mays lernte Lilly Schneider in dieser Zeit auch [[Max Dittrich]] kennen, der später zu ihrem väterlichen Freund wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 110, Anm. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilly litt unter mehreren Krankheiten (Ischias, Nervenzerrüttung, Hysterieanfälle), weshalb sie [[1904]] eine Kur bei Dr. med. [[Hermann Klencke-Mannhart]] im Kurberg-Sanatorium in Wachwitz bei [[Dresden]] machte. Auch Max Dittrich war zur gleichen Zeit dort in Behandlung.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 107, Anm. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sascha Schneider im [[Oktober]] 1904 nach [[Weimar]] umsiedelte, zog Lilly mit ihrer Mutter zunächst nach Dresden.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 117, Anm. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort unterzog sie sich im [[Juli]] [[1905]] in der Königlichen Frauenklinik einer Unterleibsoperation.&amp;lt;ref&amp;gt;Hatzig: ''Karl May und Sascha Schneider'', S. 245, Anm. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im [[November]] 1905 zog Lilly Schneider zu ihrem Bruder nach Weimar und führte ihm und seinem Mitbewohner [[Hellmuth Jahn]] den Haushalt.&amp;lt;ref&amp;gt;Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May'', S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lillys langjähriger Verehrer, der kaiserlich russische Botschaftssekretär Peter &amp;quot;Aram&amp;quot; Gorutschko (* [[1879]]; † [[1918]]), sah [[1907]] seine ''Heiratsabsichten von den pekuniären Verhältnissen Lillys enttäuscht'', bekam aber Tags darauf durch Sascha Schneider ''&amp;quot;das Messer auf die Brust&amp;quot;'' gesetzt und entschied sich zur Hochzeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 259, Anm. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Weimarer russischen Kirche fand am [[26. Juni]] 1907 die Trauung statt. Der Direktor der Weimarer Kunstschule, Professor Hans Olde (* [[1855]]; † [[1917]]), ''hielt Lilly die silberne Krone über das Haupt, Sascha dem Bräutigam.''&amp;lt;ref&amp;gt;Hatzig: ''Karl May und Sascha Schneider'', S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1907 wurde das Haus in der Weimarer Vorstadt, Luisenstraße 38, bezogen: Sascha Schneider wohnte im Parterre, das Ehepaar Gorutschko im ersten Stock.&amp;lt;ref&amp;gt;Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May'', S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[8. April]] [[1908]] brachte Lilly ihre Tochter [[Lydia Gorutschko|Lydia Petrowna]] zur Welt, unter deren Taufpaten auch Klara May war.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 274, Anm. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[August]] wurde Peter &amp;quot;Aram&amp;quot; zum Diakon der russischen Kirche ernannt. Im gleichen Jahr verzogen Gorutschkos in das Kaiser-Alexander-Heim nach [[Berlin]]-Reinickendorf, Wittestraße 24;&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 280, Anm. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; später siedelten sie nach [[Russland]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1918 kam Peter Gorutschko, der in Süd-Russland als kaiserlich russischer Konsularbeamter tätig war, in den Wirren der Revolution ums Leben. Lilly und ihre Tochter Lydia waren von [[1919]] an auf der Flucht und kamen über [[Konstantinopel|Istanbul]], [[Italien]] und [[Österreich-Ungarn|Österreich]] nach Dresden zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 370, Anm. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort kamen sie im [[Februar]] [[1920]] an und wohnten bei Sascha Schneiders Kollegen [[Paul Peterich]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hatzig: ''Karl May und Sascha Schneider'', S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1927]] besorgte Lilly Gorutschko die Pflege ihres schwer an Diabetes erkrankten Bruders Sascha, der am [[18. August]] verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Hatzig: ''Karl May und Sascha Schneider'', S. 202.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die am [[21. August]] im ''Dresdner Anzeiger'' erschienene Todesanzeige unterzeichnete sie mit ''Lydia Gorutschko geb. Schneider''.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 489.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lilly und ihre Tochter Lydia erhielten den Nachlass Sascha Schneiders, der zahlreiche Bilder enthielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hatzig: ''Karl May und Sascha Schneider'', S. 209.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im gleichen Jahr verfasste Lilly Gorutschko ein neunseitiges Maschinoskript ''Sascha Schneider'', in dem sie Erinnerungen an ihren Bruder zu Papier brachte.&amp;lt;ref&amp;gt;Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May'', S. 3, Anm. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hansotto Hatzig]]: ''Karl May und Sascha Schneider. Dokumente einer Freundschaft''. In: [[Beiträge zur Karl-May-Forschung]] Band 2. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]] [[1967]].&lt;br /&gt;
* [[Annelotte Range]]: ''Zwischen Max Klinger und Karl May. Studien zum Zeichnerischen und Malerischen Werk von Sascha Schneider (1870-1927).'' [Dissertation [[Regensburg]] [[1996]]] Karl-May-Verlag Bamberg [[1999]]. ISBN 3-7802-3007-0&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dieter Steinmetz]]/[[Hartmut Vollmer]] (Hrsg.): ''[[Briefwechsel mit Sascha Schneider (GW93)|Karl May. Briefwechsel mit Sascha Schneider.]]'' Karl-May-Verlag Bamberg-[[Radebeul]] [[2009]]. ISBN 978-3-7802-0093-8&lt;br /&gt;
{{PinseL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Schneider, Lilly]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sascha Schneider|Schneider, Lilly]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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