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	<title>Max Klinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-02T16:51:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Max_Klinger&amp;diff=103081&amp;oldid=prev</id>
		<title>Uwe L.: Textersetzung - „[[GW93|“ durch „[[Briefwechsel mit Sascha Schneider (GW93)|“</title>
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		<updated>2011-02-23T15:56:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „[[GW93|“ durch „[[Briefwechsel mit Sascha Schneider (GW93)|“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Max Klinger''' (* [[18. Februar]] [[1857]] in [[Leipzig]]; † [[4. Juli]] [[1920]] in Großjena bei Naumburg/Saale) war ein Bildhauer, Maler und Grafiker. Sein Werk ist vornehmlich dem Symbolismus zuzuordnen. Seit [[1897]] war Klinger Professor an der Königlichen Akademie der Graphischen Künste in Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figurengruppe am [[Grabmal|Grabmal der Familien Plöhn und May]] auf dem [[Radebeul]]er Friedhof, die [[1901]] von [[Selmar Werner]] geschaffen wurde, sollte nach dem Willen [[Klara May|Klara Plöhns]] ursprünglich durch Max Klinger gestaltet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klara Mays Tagebuch|Tagebucheintrag]] Klara Mays, vgl. Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 139, Anm. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Max Klinger und Sascha Schneider ==&lt;br /&gt;
Max Klinger war seit Mitte der 1890er Jahre ein Freund und Mentor von [[Sascha Schneider]].&amp;lt;ref&amp;gt;Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May'', S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Neubesetzung der Professur für Aktmalerei an der Großherzoglich Sächsische Kunstschule in [[Weimar]] gehörte Klinger neben Hans Olde (* [[1855]]; † [[1917]]) zu den Befürwortern Sascha Schneiders, der die Stelle im Herbst [[1904]] tatsächlich erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 98, Anm. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr [[1908]] wurde Schneider durch [[Hellmuth Jahn]] erpresst und musste daraufhin Weimar verlassen. Max Klinger war seit langem über Schneiders Homosexualität informiert&amp;lt;ref&amp;gt;Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May'', S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt; und hatte wohl daraus resultierende Schwierigkeiten vermutet, wie aus einem Brief Schneiders hervorgeht:&lt;br /&gt;
:''Ihre Prophezeiung bei meiner Hinfahrt nach Weimar ist buchstäblich eingetroffen. Sie haben alles richtig von vornherein erkannt!''&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 278, Anm. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klinger unterstützte Schneider, indem er ein Atelier in der Villa Romana in Florenz verschaffte. Das dortige Künstlerhaus gehörte seit [[1905]] dem Deutschen Künstlerbund, für den Klinger tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 279, Anm. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsches Buchgewerbemuseum.jpg|thumb|Deutsches Buchgewerbehaus, Leipzig]]&lt;br /&gt;
Im [[August]] [[1909]] weilte Sascha Schneider inkognito in Leipzig, um für die dortige Buchgewerbemuseum (Gutenberghalle) eine Wand zu gestalten. Im Einverständnis mit dem währenddessen abwesenden Max Klinger wohnte Schneider in dessen Haus im Stadtteil Plagwitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 284, Anm. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende [[1912]] wurde in Deutschland der Kauf zweier Plastiken von Sascha Schneider abgelehnt: in Leipzig der ''Badende Knabe'', in Dresden der ''Gürtelbinder''. Daraufhin äußerte der wiederum in Florenz weilende Schneider einen Pauschalverdacht gegen die bildenden Künstler in Deutschland und namentlich gegen Max Klinger. So heißt es in einem Brief an den Jenenser Oberlandesgerichtsrat Heinrich Gerland (* [[1874]]; † [[1944]]) vom [[17. Dezember]]:&lt;br /&gt;
:''Es ist ganz infam, wie von Seiten meiner Collegen (und ich glaube es ist auch Klinger dabei) gegen diese neue Kunst intrigiert wird.''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 313, Anm. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und an Klara May schrieb Schneider am [[8. Januar]] [[1913]]:&lt;br /&gt;
:[...] ''besonders in Leipzig, Klinger an der Spitze, sind meine Collegen wie ein &amp;quot;Deutscher Mann&amp;quot; erstanden, um mich &amp;quot;kaput&amp;quot; zu machen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Vollmer: ''Briefwechsel mit Sascha Schneider'', S. 313 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweieinhalb Jahre später setzte sich Max Klinger (erfolglos) dafür ein, Sascha Schneider die Leitung des Meisterateliers für Historienmalerei an der Dresdner Akademie zu übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May'', S. 136, Anm. 440.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Dissertation findet [[Annelotte Range]] zahlreiche Parallelen zwischen beiden Künstlern und zieht das Resümee:&lt;br /&gt;
:''Schneider ähnelte Klinger in manchem. Auch sein Gedächtnis bewahrte ein umfangreiches Repertoire an Motiven der Kunstgeschichte, aus dem er bewußt oder unbewußt, von der zeitgenössischen Kritik unbemerkt, schöpfte.''&amp;lt;ref&amp;gt;Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May'', S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hansotto Hatzig]]: ''Karl May und Sascha Schneider. Dokumente einer Freundschaft''. In: [[Beiträge zur Karl-May-Forschung]] Band 2. [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]] [[1967]].&lt;br /&gt;
* Annelotte Range: ''Zwischen Max Klinger und Karl May. Studien zum Zeichnerischen und Malerischen Werk von Sascha Schneider (1870-1927).'' [Dissertation [[Regensburg]] [[1996]]] Karl-May-Verlag Bamberg [[1999]]. ISBN 3-7802-3007-0&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dieter Steinmetz]]/[[Hartmut Vollmer]] (Hrsg.): ''[[Briefwechsel mit Sascha Schneider (GW93)|Karl May. Briefwechsel mit Sascha Schneider.]]'' Karl-May-Verlag Bamberg-[[Radebeul]] [[2009]]. ISBN 978-3-7802-0093-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Der vollständige Eintrag in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Klinger Wikipedia].&lt;br /&gt;
* Gemälde, Zeichnungen und Grafiken bei [http://www.zeno.org/Kunstwerke/A/Klinger,+Max zeno.org].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Klinger, Max]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sascha Schneider|Klinger, Max]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uwe L.</name></author>
		
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