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	<title>Menschenliebe (Gedicht) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-10-16T11:33:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Menschenliebe_(Gedicht)&amp;diff=181956&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“</title>
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		<updated>2018-06-17T16:07:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''''Menschenliebe''''' ist ein [[Gedichte|Gedicht]] von [[Karl May]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Text ==&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;'''''Menschenliebe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;&amp;quot; style=&amp;quot;-moz-column-count:3; column-count:3;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Im Tagesgrauen schlief das stille Thal,&lt;br /&gt;
:''Und seine Schönheit war mir noch verborgen;&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Dann plötzlich kam der erste Sonnenstrahl,&lt;br /&gt;
:''Und mit ihm ward es heller, goldner Morgen.&lt;br /&gt;
:''Es fluthete das Licht vom Himmel nieder,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Als habe er sich selbst herabgesenkt,&lt;br /&gt;
:''Und laut erklangen alle Morgenlieder,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Die er allein, allein dem Walde schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Nun ging des Tages Engel über Land,&lt;br /&gt;
:''Ging durch den Hag, ging über Feld und Auen,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Und überall, wo er ein Blümlein fand,&lt;br /&gt;
:''Bog er sich nieder, um es anzuschauen.&lt;br /&gt;
:''Er kam auf allen Wegen hergeschritten,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Und sah er wo ein wartend Fensterlein,&lt;br /&gt;
:''So ließ er sich nicht lange darum bitten,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Er gab ihm Licht und gab ihm Sonnenschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Er stieg den Berg, den steilen Fels hinan,&lt;br /&gt;
:''Klomm auf die Firnen, in die Kletscherspalten;&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Er kletterte in alle Tiefen dann,&lt;br /&gt;
:''Kam über schroffe Hänge, todte Halden,&lt;br /&gt;
:''Und überall, am höchsten, tiefsten Orte&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Ward ihm der Mensch, das Thier, der Baum, der Stein&lt;br /&gt;
:''Zum mahnenden, zum heilgen Gottesworte:&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''&amp;quot;Gieb Liebe hier; auch diese Welt ist mein!&amp;quot; –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''So liegt des Menschen Herz in dunkler Nacht,&lt;br /&gt;
:''Wenn sich die Andern ihm nicht gütig zeigen;&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Doch, wird der Strahl der Liebe ihm gebracht,&lt;br /&gt;
:''So wird das Dunkel bald dem Lichte weichen.&lt;br /&gt;
:''Dann zeigen sich in Blüthen seine Auen;&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Es sprudeln alle Quellen hell und klar,&lt;br /&gt;
:''Und du kannst Alles, Alles deutlich schauen,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Was ohne Liebe dir verborgen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Dann steig empor, steig nieder in das Land,&lt;br /&gt;
:''Das sich in reicher Schönheit vor dir breitet;&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Doch thue es mit schonendem Verstand,&lt;br /&gt;
:''Der niemals über Heiligthümer schreitet.&lt;br /&gt;
:''Und willst du weiter, immer weiter gehen,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Bis dort, wohin vielleicht noch Niemand kam,&lt;br /&gt;
:''So wirst du bald erkennen und verstehen,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Wer dieser Welt das Licht, die Wärme nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''So wird sie dir vielleicht wohl lieb und werth;&lt;br /&gt;
:''Du lernst sie besser, immer besser kennen;&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Sie bietet dir des Freundes Haus und Herd;&lt;br /&gt;
:''Du möchtest dich nicht wieder von ihr trennen.&lt;br /&gt;
:''Und wenn sie so dir eigen ist geworden,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Ist sie, die früher fremde, gänzlich dein.&lt;br /&gt;
:''Es kann die Welt an allen, allen Orten,&lt;br /&gt;
:&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;''Wenn du die Menschen liebst, die Deine sein.''&amp;lt;ref&amp;gt;Karl May: ''Himmelsgedanken'', S. 293–295.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Manuskript ===&lt;br /&gt;
Während Karl Mays [[Orientreise]] hielt er sich zusammen mit seiner Frau [[Emma Pollmer|Emma]] und dem befreundeten Ehepaar [[Richard Plöhn|Richard]] und [[Klara May|Klara Plöhn]] im [[Juni]] [[1900]] in [[Konstantinopel]] auf, wo er am [[26. Juni]] die erste Strophe des Gedichts verfasste, das im [[Manuskript]] noch keinen Titel hatte, sondern mit ''Sujet'' überschrieben war. Die erste Zeile lautete hier:&lt;br /&gt;
:''Im Morgengrauen schlief das stille Thal,''&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Wollschläger]]/[[Ekkehard Bartsch]]: ''Karl Mays Orientreise 1899/1900. Dokumentation.'' In: ''[[Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1971]]'', S. 165–215 (S. 183). ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/1971/165.htm Onlinefassung]) Auch in: [[Dieter Sudhoff]]/[[Hans-Dieter Steinmetz]]: ''[[Karl-May-Chronik]] II''. [[Sonderbände zu den Gesammelten Werken|Sonderband zu den Gesammelten Werken]]. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 2005, S. 293 f. ISBN 978-3-7802-0170-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ''Himmelsgedanken.'' ===&lt;br /&gt;
Am [[18. Dezember]] 1900 erschien ein Gedichtband Mays mit dem Titel ''[[Himmelsgedanken]]'' im [[Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hainer Plaul]]/[[Gerhard Klußmeier]]: ''[[Illustrierte Karl-May-Bibliographie]]'', S. 244.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Ausgabe ist das Gedicht auf den Seiten 293 bis 295 enthalten. Der auf der folgenden Seite abgedruckte Aphorismus lautet:&lt;br /&gt;
:''Wollten die Menschen doch endlich einsehen, welch ein Unterschied ist zwischen &amp;quot;dem&amp;quot; Glauben und &amp;quot;einem&amp;quot; Glauben! Zähle die, welche &amp;quot;den&amp;quot; und die welche &amp;quot;einen&amp;quot; Glauben haben, und wundere dich dann noch darüber, daß es uns unmöglich ist, mit &amp;quot;unserm&amp;quot; Glauben Berge zu versetzen!''&amp;lt;ref&amp;gt;Karl May: ''Himmelsgedanken'', S. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== aktuelle Ausgaben ==&lt;br /&gt;
* Karl May: ''Himmelsgedanken. Gedichte.'' Union Verlag Berlin [Ost] [[1988]], S. 144 f. ISBN 3-372-00103-6 [Neusatz]&lt;br /&gt;
* Karl May: ''Himmelsgedanken.'' In: Karl May: ''[[Lichte Höhen (GW49)|Lichte Höhen. Lyrik und Drama.]]'' [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[1998]], S. 214–216. ISBN 3-7802-0049-X [modernisierter Neusatz]&lt;br /&gt;
* Karl May: ''Himmelsgedanken. Gedichte.'' Books on Demand GmbH Norderstedt [[2005]], S. 293–295. ISBN 3-8334-2518-0 &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[Reprint]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Der Text auf den Seiten der [https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/primlit/lyrik/himmels/himmels.htm#s293 Karl-May-Gesellschaft].&lt;br /&gt;
* Der Text bei [http://www.zeno.org/Literatur/M/May,+Karl/Gedichte/Himmelsgedanken/Menschenliebe zeno.org].&lt;br /&gt;
* Der Eintrag [http://karl-may-buecher.de/textdetails.php?_id=168&amp;amp;_mitcover=J Himmelsgedanken] in der Bücherdatenbank.&lt;br /&gt;
* Der Eintrag bei [http://himmelsgedanken.npage.de/menschenliebe_12509249.html himmelsgedanken.npage.de].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Himmelsgedanken}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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