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	<title>Merhameh - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Merhameh&amp;diff=173395&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: +Lit</title>
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		<updated>2016-03-12T10:28:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Lit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;div id=&amp;quot;Vorlage_Begriffsklaerung&amp;quot; style=border:solid&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 30px; vertical-align: top&amp;quot; | [[Bild:Disambig-dark.png|30px]]&lt;br /&gt;
| '''Begriffsklärung''' Diese Seite behandelt das Mädchen '''Merhameh''', die gleichnamige Erzählung wird auf der Seite '''[[Merhameh (1909)]]''' beschrieben.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;includeonly&amp;gt;[[Kategorie:Karl-May-Wiki:Begriffsklärung]]&amp;lt;/includeonly&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Figuren|1=[[Ardistan und Dschinnistan I (GR31)|Ardistan und Dschinnistan I]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Ardistan und Dschinnistan II (GR32)|Ardistan und Dschinnistan II]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Merhameh (1909)|Merhameh]]}}&lt;br /&gt;
'''Merhameh''' (dt. ''Barmherzigkeit'') ist eine Prinzessin von [[Halihm]] und Tochter von [[Abd el Fadl (Fürst)|Abd el Fadl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== in ''Ardistan und Dschinnistan'' ==&lt;br /&gt;
In dem Roman &amp;quot;Ardistan und Dschinnistan&amp;quot; wird sie als junges, sehr schönes, noch nicht siebzehn Jahre altes Mädchen mit einer volltönenden, reinen Altstimme beschrieben:&lt;br /&gt;
:''»eine jede ihrer kräftig schönen, harmonischen Bewegungen nahm das Auge gefangen. Sie kam mir vor wie ein Gedicht, wie ein lebendiges Sonett, von Gott selbst in Fleisch und Blut geschrieben, um zu der Schönheit ihres Namens die gleiche Schönheit ihres Körpers zu gesellen.«'' ''»Ihr Anblick besaß jene Macht, die nur dem begreiflich ist, der die unwiderstehliche Gewalt eines seelisch reinen Wesens an sich selbst erfahren hat.«''&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl May]]: ''Der Mir von Dschinnistan.'' In: [[Deutscher Hausschatz]] [[1908]]/[[1909|09]], 2.&amp;amp;nbsp;Kap., S.&amp;amp;nbsp;145.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sie ist gebildet, hat ein schalkhaftes Wesen. Gekleidet ist sie &lt;br /&gt;
:''»sehr arm ... Sie ging barfuß ... Ihr einfaches, orientalisches Gewand wurde von einem Ledergürtel zusammengehalten. Es bestand aus gewöhnlichem, billigem Linnen, war aber weiß und gänzlich fleckenlos ... Ihr starkes, dunkles, welliges Haar war nicht geflochten, sondern wurde im Nacken von einer Schnur mit Blumen zusammengehalten und fiel von da wieder offen und in seltener Länge hernieder.«''&amp;lt;ref&amp;gt;''Der Mir von Dschinnistan.'' 2.&amp;amp;nbsp;Kap., S.&amp;amp;nbsp;143.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zusammen mit ihrem Vater erwartet sie am Engpass von [[Chatar]] im Auftrag des [[Mir von Dschinnistan]] den Boten [[Marah Durimeh]]s, den sie in [[Kara Ben Nemsi]] erkennt. Bei der Gefangennahme der [[Tschoban]] gibt sie dem Scheik der Tschoban Wasser für sein verdurstendes Pferd und überzeugt ihn von der Aussichtslosigkeit seines Zuges gegen die [[Ussul]]. Durch ihre Art, mit den Gegnern zu sprechen, trägt sie entscheidend zum unblutigen Ausgang der Schlacht am Engpass bei: &lt;br /&gt;
:''»Es lag etwas Unwiderstehliches, etwas geradezu Siegreiches in den Worten, die sie wählte, und in dem herzlich eindringlichem Tone, den sie ihnen gab. Das kam Alles so klar perlend, so selbstverständlich und so ungesucht. Das war nicht gemacht, das war angeboren; das war Talent oder gar vielleicht Genie.«''&amp;lt;ref&amp;gt;''Der Mir von Dschinnistan.'' 3.&amp;amp;nbsp;Kap., S.&amp;amp;nbsp;172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Panther]] fordert sie zur Frau. Sie und ihr Vater kommen später heimlich nach [[Ard]] und singen dort zur Weihnachtsfeier in der Schlosskathedrale. Mit diesem Gesang erfüllen sie eine alte Weissagung. In der &amp;quot;[[Dschemma]] der Lebenden&amp;quot; in der &amp;quot;[[Stadt der Toten]]&amp;quot; soll sie mit ihrem Vater den [[Mir von Ardistan]] verteidigen. Danach reist sie im Gefolge Kara Ben Nemsis zum Dschebel Allah in [[El Hadd]], wo sie nach dem Sieg über die Rebellen des Panthers die Pflege der Verwundeten übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== in ''Merhameh'' ==&lt;br /&gt;
In der Erzählung &amp;quot;Merhameh&amp;quot; wird sie von Kara Ben Nemsi auf einer Reise begleitet.&lt;br /&gt;
:''»jung und schön, und zwar von einer so edlen, reinen, keuschen, ich möchte sagen, heiligen Schönheit, daß sie gar kein Wort zu sagen, sondern nur das Auge aufzuschlagen brauchte, um Alles, was nicht lauter, klar und sauber war, von sich abzuweisen. Sie übte, ganz ohne es zu wissen oder gar zu wollen, eine unter Umständen unwiderstehliche Macht sogar auf rohe Menschen aus.«''&amp;lt;ref&amp;gt;Karl May: ''Merhameh.'' In: ''[[Marienkalendergeschichten|Eichsfelder Marienkalender]]'', 34.&amp;amp;nbsp;Jg. [[1910]], S.&amp;amp;nbsp;117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
([[Arthur Lewin]] kalligraphierte irrtümlich &amp;quot;MARHAMEH&amp;quot; als Titel.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Als reales Vorbild für die Gestalt der Merhameh gilt [[Lu Fritsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Frauen bei Karl May]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Vollmer]]: ''&amp;quot;Merhameh&amp;quot;. Studie zu einer Altersnovelle Karl Mays''. In: [[Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 44]], [[1983]].&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Wörner]]: ''Merhameh als &amp;quot;Gütekraft&amp;quot;''. In: [[Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 187]], [[2016]].&lt;br /&gt;
{{NtuiS}}&lt;br /&gt;
{{LitFig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:literarische Figuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orient]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ardistan und Dschinnistan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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