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	<title>Osmanisches Reich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Osmanisches_Reich&amp;diff=167032&amp;oldid=prev</id>
		<title>Reimmichl-212: /* Heutige Türkei */ link erg.</title>
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		<updated>2015-05-16T09:47:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heutige Türkei: &lt;/span&gt; link erg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Osmanisches Reich''' (auch '''Ottomanisches Reich''', amtliche türkische Bezeichnung [[1907]] ''Memalik-i Osmanije''), ist die Bezeichnung für das Reich der Dynastie der Osmanen vom 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bis [[1923]]. In [[Europa]] wurde das Land auch damals schon als &amp;quot;Türkei&amp;quot; bzw. &amp;quot;Türkisches Reich&amp;quot; bezeichnet. Es war für mehrere Jahrhunderte die entscheidende Macht in Klein[[asien]] und auf dem [[Balkan]], zeitweise auch in Nord[[afrika]] und auf der Krim. Im Laufe des 18. und vor allem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde es in der Auseinandersetzung mit den europäischen Mächten auf Kleinasien zurückgedrängt und fand in der Türkei seinen Nachfolgestaat.&lt;br /&gt;
[[Datei:WappenOsmanisch.JPG|thumb|130px|Wappen des Osmanischen Reiches]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:OsmanischesReich.JPG|thumb|left|Eroberungen der Osmanen bis 1683]]&lt;br /&gt;
{{Handlungsorte|1=[[Orientzyklus]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Mahdi-Trilogie]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Satan und Ischariot II (GR21)|Satan und Ischariot II]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Am Jenseits (GR25)|Am Jenseits]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Im Reiche des silbernen Löwen]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Et in terra pax]]/[[Und Friede auf Erden! (GR30)|Und Friede auf Erden!]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Die Liebe des Ulanen]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Deutsche Herzen - Deutsche Helden]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Waldröschen]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Die Sklavenkarawane]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Eine Befreiung]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Die Gum (FS)]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Unter Würgern]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Der Krumir]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Der Kys-Kaptschiji]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Leïlet]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Blutrache (1894)|Blutrache]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Christi Blut und Gerechtigkeit]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Christus oder Muhammed]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Eine Ghasuah]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Er Raml el Helahk]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Der Kutb]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Maria oder Fatima]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Mater dolorosa]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Merhameh (1909)|Merhameh]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Nûr es Semâ - Himmelslicht]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Scheba et Thar]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Die &amp;quot;Umm ed Dschamahl&amp;quot;]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Der Verfluchte]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Abdahn Effendi (1908)|Abdahn Effendi]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Babel und Bibel]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Bei den Aussätzigen]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Schamah (1907/08)|Schamah]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Die beiden Kulledschi]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Das Hamaïl]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Ibn el 'amm]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Maghreb-el-aksa]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Reise nach Ägypten]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Die Rose von Sokna]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Sklavenrache]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Reisetagebücher]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Gleichnis von den Zeitun-Beduinen]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Scepter und Hammer]]}}&lt;br /&gt;
=== Frühere Zeit ===&lt;br /&gt;
Die Überlieferungen über die Anfangszeit der Osmanen sind spärlich.  Der Namensgeber Osman&amp;amp;nbsp;I. war zu Anfang des 14. Jahrhunderts der Herrscher über einen nomadischen Stamm im nordwestlichen Anatolien, der turkmenischer Herkunft und [[islam]]ischen Glaubens war. Bald wurde das Byzantinische Reich, das sich zu dieser Zeit im Niedergang befand, massiv bedrängt. Sultan Mehmed bestieg 1451 den Thron und bereitete sofort die Einnahme von [[Konstantinopel]], dem &amp;quot;goldenen Apfel&amp;quot; (später trug [[Wien]] diese Bezeichnung), vor. Konstantinopel fiel nach 54-tägiger Belagerung am 29.&amp;amp;nbsp;Mai 1453. Selim I. setzte vor allem im Osten die Eroberungsfeldzüge fort. Schließlich wurde 1516/17 das [[Mameluken]]-Reich in [[Ägypten]] zerschlagen. Damit wurde das Osmanische Reich Hüter der heiligen Stätten [[Mekka]] und [[Medina]] und der in jeder Hinsicht wichtigste islamische Staat. 1529 und 1683 wurde [[Wien]] erfolglos belagert. Obwohl das Osmanische Reich zunehmend in die Defensive geriet, war es noch immer militärisch sehr potent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Ein das ganze 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durchziehendes Problem der Osmanen war der Freiheitsdrang der von ihnen besetzten Staaten. In Ägypten übernahm der Statthalter Muhammad Ali Pascha allmählich die Macht und ließ die einflussreichen Mameluken-Emire systematisch liquidieren. 1804 erhoben sich die Serben; bis 1830 erhielten sie eine weitgehende Autonomie. In den 1820er Jahren gewann die von einigen Europäern unterstützte Unabhängigkeitsbewegung in [[Griechenland]] an Dynamik. 1830 wurde das Osmanische Reich gezwungen, Griechenland in die Unabhängigkeit zu entlassen. Die so genannte &amp;quot;[[Orientalische Frage]]&amp;quot; wurde ein Dauerthema der Diplomatie. [[Russland]]s Interesse bestand in einem freien Zugang zum [[Mittelmeer]] über das Schwarze Meer und die Dardanellen. Auf dem Balkan brachte es sich als Schutzmacht der dortigen orthodoxen Christen ins Spiel. [[Österreich-Ungarn|Österreich]] sowie [[England]] und [[Frankreich]] sahen die Gefahr der russischen Expansion und tendierten daher eher dazu, ein schwaches Osmanisches Reich aufrechtzuerhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reformperiode (1838-1876) begann, die eng mit dem Namen der Großwesire Mustafa Resid Pascha und später Ali Pascha und Fuad Pascha verknüpft ist. Die Maßnahmen wurden unter dem Namen &amp;quot;''Tanzimat-ı Hayrire''&amp;quot; (Heilsame Neuordnung) bekannt und fallen mit der Regierungszeit von Abdülmecid und Abdülaziz zusammen. Sie stellten die Nichtmuslime im Reich auf die gleiche Stufe wie die Muslime und führten ein neues Justizsystem ein, organisierten das Steuersystem neu und legten eine allgemeine Dienstpflicht in der Armee fest. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte wurden auch die Steuerpachten abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen fanden die Unruhen auf dem Balkan kein Ende. Nach einem Krieg gegen [[Serbien]] 1876 wurde in Konstantinopel eine internationale Konferenz einberufen, um die Zukunft des Balkan zu diskutieren. Als Ergebnis der Konferenz fassten die Mächte Autonomie sowohl für zwei Provinzen auf bulgarischem Gebiet als auch für Bosnien und Herzegowina ins Auge. Als die Hohe Pforte dies ablehnte, erklärte Russland den Krieg, besetzte [[Edirne]] und rückte auf Konstantinopel vor. Da die anderen europäischen Mächte wiederum ihre Interessen bedroht sahen und ein europaweiter Krieg drohte, wurde 1878 der [[Berlin]]er Kongress organisiert, dessen Hauptinitiator [[Otto von Bismarck|Bismarck]] war. Hier erhielten Serbien und [[Montenegro]] ihre Unabhängigkeit, und die schon vorher in Personalunion regierte Walachei mit der [[Moldau]] schlossen sich zu dem selbstständigen Staat [[Rumänien]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenpolitisch machte Abdülhamid seine Regierungsreformen wieder rückgängig. Midhat Pascha wurde abgesetzt und das Parlament aufgelöst. Abdülhamids Regierungszeit wurde durch Despotie und Spitzelei geprägt, und als Sultan hatte er de facto die alleinige Macht. Finanziell geriet die Hohe Pforte nun vollends in die Abhängigkeit der europäischen Großmächte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Türkei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuerkei.jpg|thumb|Landkarte der Türkei]]&lt;br /&gt;
Die moderne Türkei erstreckt sich geografisch über zwei Kontinente. Anatolien, der asiatische Teil des türkischen Staatsgebiets, nimmt etwa 97&amp;amp;nbsp;% der Fläche ein. Den europäischen Teil, das früher ''[[Rumelien]]'' genannte Gebiet, bildet das östliche Thrakien, er umfasst etwa 3&amp;amp;nbsp;% der Landesfläche (23.623&amp;amp;nbsp;km²).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landesgrenzen der Türkei haben eine Gesamtlänge von ca. 9.850&amp;amp;nbsp;km, davon sind 7.200&amp;amp;nbsp;km Meeresufer. Im Westen der Türkei liegt das Ägäische Meer, im Süden das Mittelmeer und im Norden das Schwarze Meer. Im Nordwesten grenzt sie an Griechenland und [[Bulgarien]], im Nordosten an Georgien, Armenien, Aserbaidschan, im Osten an den [[Persien|Iran]], im Süden an den Irak und [[Syrien]]. Die politisch geteilte Insel [[Zypern]] mit der Republik Zypern und der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern befinden sich ebenfalls nicht weit von der türkischen Küste entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Osmanisches Reich bei Karl May ==&lt;br /&gt;
=== im Werk ===&lt;br /&gt;
* In allen Reisererzählungen aus dem Balkangebiet, dem Nahen Osten und Nordafrika ist das Osmanische Reich der Handlungsort. &lt;br /&gt;
=== im Leben ===&lt;br /&gt;
* Seine große [[Orientreise]] [[1899]]/[[1900]] führte [[Karl May]] ebenfalls durch Ägypten, [[Palästina]] und den [[Libanon]], zuerst allein mit [[Sejd Hassan]], dann gemeinsam mit seiner ersten Gattin [[Emma Pollmer|Emma]] sowie dem befreundeten Ehepaar [[Richard Plöhn|Richard]] und [[Klara May|Klara Plöhn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Padischah]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bodo Guthmüller, Wilhelm Kühlmann (Hrsg.): ''Europa und die Türken in der Renaissance.'' Niemeyer, Tübingen 2000, ISBN 3-484-36554-4&lt;br /&gt;
* Steven W. Sowards: ''Moderne Geschichte des Balkans. Der Balkan im Zeitalter des Nationalismus'', BoD 2004, ISBN 3-8334-0977-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Der vollständige Eintrag [http://de.wikipedia.org/wiki/Osmanisches_Reich Osmanisches Reich] in der großen Wikipedia.&lt;br /&gt;
* Der vollständige Eintrag [http://de.wikipedia.org/wiki/Türkei Türkei] in der großen Wikipedia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orientreise}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Reimmichl-212</name></author>
		
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