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	<title>Otto Umfrid - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Otto_Umfrid&amp;diff=114333&amp;oldid=prev</id>
		<title>Uwe L.: Textersetzung - „[[Deutsches Reich|“ durch „[[Deutschland|“</title>
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		<updated>2011-05-30T10:50:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „[[Deutsches Reich|“ durch „[[Deutschland|“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Otto Ludwig Umfrid''' (* [[2. Mai]] [[1857]] in Nürtingen; † [[23. Mai]] [[1920]] in Winnenden) war ein [[Deutschland|deutscher]] evangelischer Theologe und Pazifist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
=== Biographisches ===&lt;br /&gt;
Umfrid, Sohn eines [[Rechtsanwalt]]s, studierte zwischen [[1875]] und [[1879]] Theologie am Evangelischen Stift in Tübingen, wo er von [[1882]] bis [[1884]] Stiftsrepetent war. 1884 übernahm er ein Landpfarramt im Schwarzwald, bevor er [[1890]] Stadtpfarrer in [[Stuttgart]] wurde. [[1894]] trat Otto Umfrid in die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG) ein. Auf Umfrids Initiative gründete sich [[1899]] der  DFG-Landesverein Württemberg. [[1900]] wurde Umfrid stellvertretender Vorsitzender der DFG, er avancierte nun zum geistigen Wegweiser der DFG, deren Hauptgeschäftsstelle im selben Jahr nach Stuttgart kam. Besonders bemühte er sich um die Verständigung zwischen Deutschland und [[Frankreich]] sowie Deutschland und [[Russland]]. Dazu erhob er seine Stimme auf den Weltfriedenskongressen von [[1904]] und auf den deutschen Friedensversammlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umfrid war in der württembergischen Landeskirche als &amp;quot;Friedenshetzer&amp;quot; verschrien. Wegen seiner völligen Erblindung musste er [[1913]] in den Ruhestand eintreten. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde die Vergabe des Friedensnobelpreises [[1914]] verhindert. Jedoch befand sich Otto Umfrid in der engeren Wahl der zahlreichen Nominierten, einer vom Nobelpreiskomitee zusammengestellten Short List mit insgesamt sechs Kandidaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umfrids große Idee war die eines [[Europa|europäischen]] Staatenbundes. Dieser Gedanke ging zurück auf Warnungen des französischen Pazifisten Paul Henri Baron d’Estournelles de Constant vor den Risiken einer wirtschaftlichen wie politischen Überflügelung Europas durch [[Nordamerika]] und [[Asien]]. D’Estournelles de Constant sah einen Weg aus dieser Gefahr in der Konzentration der europäischen Kräfte. Dazu beeinflussten Umfrid seit seiner Studienzeit die pazifistische Ideen des schwäbischen Philosophen Karl Christian Planck. Planck forderte bereits [[1852]] zur Absicherung des Weltfriedens eine Weltregierung in Verbindung mit einer internationalen Staatengemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umfrid hat diese Gedanken aufgegriffen und weitergedacht. Sie sind der Kern seines pazifistischen Strebens geworden. Nach seiner Meinung konnte allein ein europäischer Staatenbund den dauerhaften Frieden der alten Welt garantieren. In seiner 1913 erschienenen Schrift ''Europa den Europäern'' publizierte er seine Idee, legte aber darauf wert, dass die Föderation der europäischen Staaten nur die Vorstufe einer ''Symbiose der Menschheit'' sein kann. Sein großes Ziel war eine global-kooperative Staatenfamilie. Außerdem benannte Umfrid in ''Europa den Europäern'' elementare Menschenrechte und versuchte sie auf die bilateralen Beziehungen zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter wandte er sich gegen eine Verbreitung von diskriminierenden Rassentheorien, in denen er einen ''krassen Rückfall in die Barbarei'' sah. Umfrid selbst sah sich Angriffen seiner Kollegen ausgesetzt, von denen ihn einer wegen seiner ''Gemeinschaft mit [[Judentum|Juden]] und Judengenossen'' anspuckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkrieges deckte Umfrid deutsche Kriegspropaganda auf. Er wurde mit einem Schreibverbot belegt. [[1917]] legte er alle Ämter nieder und zog sich zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwanzig Jahre lang schrieb Umfrid als Herausgeber des Familienblattes ''Grüß Gott'' Sonntagspredigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bibliographisches ===&lt;br /&gt;
* ''Karl Planck. Dessen Werke und Wirken. Zum Andenken an den Verewigten seinen Schülern und Freunden gewidmet.'' Fues Tübingen [[1881]].&lt;br /&gt;
* ''Friede auf Erden! Betrachtungen über den Völkerfrieden.'' Langguth Esslingen am Neckar [[1898]].&lt;br /&gt;
* ''Europa den Europäern. Politische Ketzereien.'' Langguth Esslingen am Neckar [[1913]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Otto Umfrid und Karl May ==&lt;br /&gt;
Nachdem Umfrid [[Karl May]]s Reiseerzählung ''[[Et in terra pax]]'' gelesen hatte, wandte er sich am [[26. August]] [[1903]] brieflich an May und lud ihn ein, der Deutschen Friedensgesellschaft beizutreten. Karl Mays Reaktion darauf ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Klußmeier]]/[[Hainer Plaul]]: ''[[Karl May und seine Zeit]]. Bilder, Dokumente, Texte. Eine Bildbiografie.'' [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[2007]], insb. S. 532. ISBN 978-3-7802-0181-2&lt;br /&gt;
{{PinseL}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Der vollständige Eintrag in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Umfrid Wikipedia].&lt;br /&gt;
* Eintrag im [http://www.bbkl.de/u/umfrid_o.shtml Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon].&lt;br /&gt;
* Eintrag in der [https://portal.d-nb.de/opac.htm?query=Woe%3D118833073&amp;amp;method=simpleSearch Deutschen National-Bibliothek].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Umfrid, Otto]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Uwe L.</name></author>
		
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