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	<title>Zirkus Sarrasani - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<updated>2014-08-13T22:10:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:HStosch-Sarrasani_sen.jpg|thumb|Hans Stosch-Sarrasani sen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sarrasani''' war bis [[1945]] als Zirkus-Imperium für menschlichen Wagemut und tierische Einzigartigkeit weltberühmt. Der '''Zirkus''' mit großem steinernen Haus in der heutigen Sarrasanistraße des [[Dresden|Dresdner]] Regierungsviertels wurde bei den Luftangriffen auf Dresden 1945 zerstört. [[1956]] erfolgte die Neugründung durch Fritz Mey-Sarrasani, den Vater des heutigen Circuschefs André Sarrasani. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sarrasani_gebaeude_alt.jpg|thumb|left|Der Zirkus in Dresden]]&lt;br /&gt;
Die Familie Sarrasani trat schon vor [[1900]] mit Dresden in Beziehung, man trat mit einem Minizirkus, bestehend aus Hunden, Affen, einem Bär und einem Schwein in Dresden-Strehlen auf. Als es dann mit dem &amp;quot;größten und elegantesten Zelt-Circus Europas&amp;quot; (aus einer Sarrasani-Anzeige von [[1902]]) auf Reisen ging, führte ihn der Weg regelmäßig in die Residenzstadt, die durch Ernst Jakob Renz' (* [[18. Mai]] [[1815]] in Böckingen bei Heilbronn; &amp;amp;dagger; [[3. April]] [[1892]] in [[Berlin]]) Gastspiele als &amp;quot;gute Zirkusstadt&amp;quot; bekannt war. Sarrasani spielte mit Vorliebe auf dem freien Platz neben dem Jägerhof in der Neustadt, wo bereits 1746 ein Hetz-Amphitheater gestanden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Stoschs Versuche einen stationären Zirkus zu errichten in anderen Städten wie Berlin fehlgeschlagen waren, orientierte er sich auf dieses Gelände und fand bei den Stadtvätern größtes Entgegenkommen. Am [[27. Mai]] [[1910]] verkaufte die Stadtgemeinde Dresden diesen inzwischen erweiterten &amp;quot;ungefähr 5.632 m² großen Baublock zum Preise von 80 (achtzig) Mark - Pf für das m²&amp;quot; (aus dem Kaufvertrag) an Hans Stosch-Sarrasani mit der Auflage &amp;quot;binnen ein und demselben Jahre von der Übergabe des Landes an einen massiven Zirkus zu errichten, der im Innern allen Ansprüchen der Neuzeit und in seiner äußeren Gestaltung höheren stadttypischen architektonischen Ansprüchen entspricht&amp;quot; (aus dem Kaufvertrag).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mai]] [[1911]] begannen die Bauarbeiten, an denen über 20 Firmen beteiligt waren und obwohl einige Quengeleien zwischen den beiden Kontrahenten Stosch und Renz die Arbeiten hinauszögerten, wurden die Bauarbeiten am Zirkus Sarrasani am [[19. September]] [[1912]] erfolgreich beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[22. Dezember]] 1912 wurde das &amp;quot;Circus-Theater 5000&amp;quot;, in welchem nach polizeilichen Unterlagen 3.860 Menschen einen Platz fanden, mit einer grandiosen Wohltätigkeitsveranstaltung unter Anwesenheit der Königsfamilie eingeweiht. &amp;quot;Die Eröffnung des Zirkus Sarrasani war die Sensation dieses vierten Advents für die hiesigen Gesellschaftskreise. Was Sarrasani der Stadt Dresden gegeben hat, erlebten wir gestern; die kommenden Wochen werden zeigen, was die Stadt Dresden Sarrasani zu geben hat.&amp;quot; (Dresdner Neueste Nachrichten, 1912)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wildwestschau Sarrasani.jpg|thumb|left|Plakat zur Wildwestschau]]&lt;br /&gt;
Im [[Oktober]] [[2004]] kehrte Sarrasani mit der Dinner-Varieté-Show &amp;quot;Trocadero&amp;quot; nach Dresden zurück. Betreiber ist der 32-jährige André Sarrasani, Urenkel des Zirkusgründers Hans Stosch-Sarrasani.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sarrasani und Karl May ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sarrasani_KMV_2001.jpg|thumb|right|Auch Tiger lesen Karl May... Werbepostkarte des KMV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[14. März]] [[1913]] trifft eine erste Gruppe von [[Sioux]]-[[Indianer]]n, die von Sarrasani verpflichtet worden waren, mit ihrem [[Häuptling]] [[Edward Two-Two]] in Dresden ein. Im ''[[Radebeuler Tageblatt]]'' wurde kritisiert, dass die Indianer [[Karl May]]s Witwe [[Klara May|Klara]] nicht besucht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1926]]/[[1927|27]] kam Häuptling Black Corn oder Black Horn&amp;lt;ref&amp;gt;Der Name wird unterschiedlich übermittelt. Im Buch von Hans Stosch-Sarrasani wird er &amp;quot;Black Corn&amp;quot; geschrieben und &amp;quot;Schwarzes Horn&amp;quot; übersetzt. Auf der Seite des [[Karl-May-Museum]]s steht &amp;quot;Black Horn&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach [[Radebeul]]. Er besuchte nicht nur das Grab seines in Deutschland verstorbenen Vorgängers Edward Two-Two, sondern auch das [[Grabmal]] [[Karl May]]s, wo er eine Rede in der Sprache der Sioux hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Stosch-Sarrasani, ''Durch die Welt...'', S. 62 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde auch vom Dresdner Oberbürgermeister empfangen.&amp;lt;ref&amp;gt;''Der Sioux-Häuptling beim Oberbürgermeister'', Dresdner Anzeiger vom [[12. Februar]] 1926 (Nachdruck in M-KMG Nr. 127, S. 67).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Chief Black Horn.jpg&lt;br /&gt;
Datei:BlackHornSiouxIndianerDresden1930.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[17. Januar]] [[1928]] fand in Radebeul am Grabmal Karl Mays die so genannte &amp;quot;[[Indianerehrung 1928|Indianerehrung]]&amp;quot; von beim Zirkus Sarrasani unter Vertrag stehenden Indianern statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[18. Juni]] [[1929]] legt der bei Sarrasani präsentierte Osage-Indianer Big Chief [[White Horse Eagle]] Tail an Mays Grab einen Kranz nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1940]] veranstaltete Sarrasani &amp;quot;[[Der Schatz im Silbersee (Rathen 1940)|Wild-West-Spiele nach Karl May]]&amp;quot; auf der [[Felsenbühne Rathen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Stosch-Sarrasani: ''Durch die Welt im Zirkuszelt'', Schützen-Verlag, Berlin 1940. &lt;br /&gt;
* Ernst Günther: ''Sarrasani, wie er wirklich war''. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin [[1984]].&lt;br /&gt;
* [[Michael Petzel]]: ''Hans Stosch-Sarrasani''. In: Karl-May-Stars, [[Karl-May-Verlag]] [[2002]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.circopedia.org/Circus_Sarrasani Circus Sarrasani] on Circopedia&lt;br /&gt;
* [http://www.sarrasani.de/ Offizielle Homepage].&lt;br /&gt;
* Vollständiger Eintrag bei [http://de.wikipedia.org/wiki/Sarrasani Wikipedia].&lt;br /&gt;
* Mehr zu Sarrasani in der [http://www.karl-may-stiftung.de/museum/indianer/hoffmann.html Geschichte des Karl-May-Museums].&lt;br /&gt;
* Eintrag im [http://dresden.stadtwiki.de/wiki/Zirkus_Sarrasani Stadtwiki Dresden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rezeption]]&lt;/div&gt;</summary>
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