Aqua benedetta

Aus Karl-May-Wiki
Version vom 23. Februar 2011, 14:38 Uhr von Uwe L. (Diskussion | Beiträge) (Textersetzung - „[[GW48|“ durch „[[Das Zauberwasser (GW48)|“)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Handelnde Personen in
Aqua benedetta

Calcoen (nur erwähnt)
Giacomo Casanova
d'Hausset
Karl von Hessen-Kassel
van Holmen
Adrian Hope
Amely von Langenau
Baron von Langenau (nur erwähnt)
Karl von Langenau
Ludwig XV.
Prinz Paranow
Marquise von Pompadour
Graf von Saint Germain


Handlungsorte

Versailles
Haag
Eckernförde

Die Erzählung Aqua benedetta. Ein geschichtliches Räthsel von Emma Pollmer wurde 1878 in der Zeitschrift Frohe Stunden erstmals unter dem Pseudonym Emma Pollmer veröffentlicht.

1880 wurde der Text, von May überarbeitet, dann unter dem Titel Ein Fürst des Schwindels im Deutschen Hausschatz veröffentlicht. Als Autor wurde ein Ernst von Linden angegeben.

Inhalt

1. In Versailles

In Versailles treffen Ludwig XV. und der Graf von St. Germain aufeinander. Letzterer ist ein Abenteurer, der einen mysteriösen Ruf hat, unsterblich sein und über riesige Reichtümer verfügen soll. Der König ist fasziniert. Ebenfalls in Versaille ist der deutsche Baron von Langenau, dessen Vater einst von St. Germain in den Ruin und den Selbstmord getrieben wurde. Beide sind Feinde und St. Germain torpediert die diplomatische Mission Langenaus in Frankreich.

2. Im Haag

In Haag treffen beide wieder aufeinander und Langenau gelingt es, den französischen "Diplomaten" St. Germain, der die Krondiamanten im Auftrag des Königs verpfänden soll, als Diamantenfälscher zu entlarven.

3. In Eckernförde

In Eckernförde, wo sich St. Germain seit Jahren beim Prinzen Karl von Hessen-Kassel aufhält, mischt er ein angebliches "Projectionspulver", das ihn unverwundbar machen soll. Der anwesende Baron von Langenau erklärt ihn zum Schwindler und es kommt zum Duell. Der "unverwundbare" Graf stirbt.

Sonstiges

Fast das gesamte Personal der Erzählung ist historisch.

Ebenfalls historisch ist, daß - seit dem Mittelalter nachweisbar - vielfach Personen als unsterblich und / oder unverwundbar galten, meist in Verbindung mit irgendeinem "Zaubermittel", und häufig, wenn sie sich selbst diesen Mythos angedichtet hatten sogar sehr oft, als Betrüger entlarvt wurden. Fast alle besaßen außergewöhnliche historische Kenntnisse.

Buchausgaben

1927 wurde die Erzählung unter dem Titel Das Zauberwasserbearbeitet von Franz Kandolf – in den Band 48 Das Zauberwasser der Gesammelten Werke des Karl-May-Verlags übernommen.

Seit 1967 findet sich die Urfassung Aqua benedetta als Nachdruck der Fassung von 1878 in Band 71 der Gesammelten Werke, Old Firehand.

Aktuelle Ausgaben => siehe Bücherdatenbank.

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.

Weblinks