Bachtijaren: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Bachtiaren''', auch '''Bachtijaren''' (persisch: ''Baḫtiyārī'' بختيارى), sind ein Volk im südwestlichen [[Persien]]. Ein Teil dieses Volkes lebt heute noch als Nomaden von der Hütewirtschaft. Die ''Encyclopædia of Islam'' gibt die Bevölkerungszahl mit 400.000 an, laut ''Encyclopædia Iranica'' gibt es ungefähr 600.000 Bachtiaren. Sie bewohnen einen Landstreifen in Chusistan am nordöstlichen Ufer des Persischen Golfs  und grenzen an die Völker der [[Luren]] und [[Kurden]]. Nach der ''Encyclopædia of Islam'' sind die Bachtiaren im 10. Jahrhundert von Syrien her eingewandert und waren bis zum 15. Jahrhundert als Großluren bekannt. Sie sind womöglich kurdischen Ursprungs. Die Bachtiaren gehören dem [[Schia|schiitischen]] [[Islam]] an.
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Die '''Bachtiaren''', auch '''Bachtijaren''' (persisch: ''Baḫtiyārī'' بختيارى), sind ein Volk im südwestlichen [[Persien]]. Ein Teil dieses Volkes lebt heute noch als Nomaden von der Hütewirtschaft. Die ''Encyclopædia of Islam'' gibt die Bevölkerungszahl mit 400.000 an, laut ''Encyclopædia Iranica'' gibt es ungefähr 600.000 Bachtiaren. Sie bewohnen einen Landstreifen in Chusistan am nordöstlichen Ufer des Persischen Golfs  und grenzen an die Völker der [[Luren]] und [[Kurden]]. Nach der ''Encyclopædia of Islam'' sind die Bachtiaren im 10. Jahrhundert von [[Syrien]] her eingewandert und waren bis zum 15. Jahrhundert als Großluren bekannt. Sie sind womöglich kurdischen Ursprungs. Die Bachtiaren gehören dem [[Schia|schiitischen]] [[Islam]] an.
  
 
== bei Karl May ==
 
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Version vom 5. März 2014, 09:19 Uhr

Bachtijaren
Elbsandsteingebirge.jpg

Die "Umm ed Dschamahl" / Im Reiche des silbernen Löwen II

Die Bachtiaren, auch Bachtijaren (persisch: Baḫtiyārī بختيارى), sind ein Volk im südwestlichen Persien. Ein Teil dieses Volkes lebt heute noch als Nomaden von der Hütewirtschaft. Die Encyclopædia of Islam gibt die Bevölkerungszahl mit 400.000 an, laut Encyclopædia Iranica gibt es ungefähr 600.000 Bachtiaren. Sie bewohnen einen Landstreifen in Chusistan am nordöstlichen Ufer des Persischen Golfs und grenzen an die Völker der Luren und Kurden. Nach der Encyclopædia of Islam sind die Bachtiaren im 10. Jahrhundert von Syrien her eingewandert und waren bis zum 15. Jahrhundert als Großluren bekannt. Sie sind womöglich kurdischen Ursprungs. Die Bachtiaren gehören dem schiitischen Islam an.

bei Karl May

In Karl Mays Erzählung Die "Umm ed Dschamahl" ist die Titelfigur, die so genannte Mutter der Schönheit die alte Anführerin der Unterabteilung Idiz ("Spitzbuben") der Bachtijaren, die in der Nähe von Kirmanschah leben. Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar werden von ihr zuerst gefangengenommen, dann aber aus Dankbarkeit für die Rettung ihres Sohnes und ihres Enkels reich beschenkt.

Weblinks