Die Stellung von Karl Mays „Erzgebirgischen Dorfgeschichten“ in der Heimatliteratur des 19. Jahrhunderts

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Die Stellung von Karl Mays „Erzgebirgischen Dorfgeschichten“ in der Heimatliteratur des 19. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Trivialliteraturforschung ist der Titel einer wissenschaftlichen Arbeit zur Zulassung zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt am Gymnasium an der Universität Tübingen von Rudolf Mahler aus dem Jahre 1981.

Über Karl Mays Erzgebirgische Dorfgeschichten kommt Mahler zu folgender Feststellung: „Der stofflichen Ebene ist gattungstheoretisch eine Mischung aus Dorf-, Kriminal- und Liebesgeschichte zuzuordnen, wobei die Kriminalgeschichte die Handlung dominiert, die Liebesgeschichte Auflockerungsfunktion hat und die Dorfgeschichte als Milieulieferant dient; die ethische Ebene lässt sich bei den frühen Dorfgeschichten [von 1874/751879] als Exempel, als beispielhafte Verdeutlichung eines Lehrsatzes, bei MAY der dualistischen Lehre mit dem endlichen Sieg des Guten, bei den späten Dorfgeschichten [von 1903] als allegorische Darstellung dieser Lehre bestimmen; die autobiographische Ebene ist die Ebene der Verschlüsselung von Personen und Tatsachen aus MAYS Leben.“[1] Im Anhang kommt Mahler außerdem zu dem Schluss, dass „eine Verfasserschaft MAYS an der Erzählung ,Rache oder Das erwachte Gewissen‘ sehr fragwürdig erscheine[...].“[2]

Inhalt[Bearbeiten]

1. Einleitung

1.1. Der Gegenstand der Arbeit
1.2. Die Forschungssituation
1.3. Die Zielsetzung der Arbeit
1.4. Der Aufbau der Arbeit

2. Produktion und Intention

2.1. Die Veröffentlichung der Dorfgeschichten
2.2. Die Entstehung der Dorfgeschichten
2.3. Die Zielsetzung der Dorfgeschichten

3. Die stoffliche Ebene. Dorfgeschichte, Kriminalgeschichte, Liebesgeschichte

3.1. Held und Gegenspieler
3.2. Das Dorf
3.3. Die Liebe
3.4. Das Verbrechen
3.5. Das Problem der Trivialität

4. Die ethische Ebene. Exempel und Allegorie

4.1. Gut und Böse
4.2. Gerechtigkeit
4.3. Menschlichkeit
4.4. Das Problem der Ideologie

5. Die autobiographische Ebene. Schlüsselliteratur

6. Rezeption und Wertung

7. Anhang: Zur Verfasserschaft der Erzählung „Rache oder Das erwachte Gewissen“

8 Literaturverzeichnis

8.1. Primärliteratur
8.1.1. Werke Karl Mays
8.1.2. Andere Werke
8.2. Sekundärliteratur
8.2.1. Zu Karl May
8.2.2. Sonstige Literatur

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Mahler: Die Stellung von Karl Mays „Erzgebirgischen Dorfgeschichten“, S. 89.
  2. Mahler: Die Stellung von Karl Mays „Erzgebirgischen Dorfgeschichten“, S. 99.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Eintrag in der Sekundärliteratur-Bibliographie der Karl-May-Gesellschaft
  • Nr. 50 im Bestand des Leihverkehrs der Karl-May-Gesellschaft