Ein Fürst des Schwindels: Unterschied zwischen den Versionen

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Ebenfalls enthalten ist ''Das Zauberwasser'' im Sammelband ''Karl-May-Geschichten'' aus dem Jahr [[1943]]. Dabei handelt es sich um Band 7 der ''Lagerbücherei der Kinderlandverschickung'', eine Lizenzausgabe des Karl-May-Verlags für die Erwin Skacel Verlagsbuchhandlung.<ref>Hermesmeier/Schmatz, S. 359 f., Nr. LA15.</ref>
#Aqua benedetta
 
#Der Krondiamant
 
#Aqua maledetta
 
  
In Versailles treffen Ludwig XV. und der Graf von St. Germain aufeinander. Letzterer ist ein Abenteurer, der einen mysteriösen Ruf hat, unsterblich sein und über riesige Reichtümer verfügen soll. Der König ist fasziniert. Ebenfalls in Versaille ist der deutsche Baron von Langenau, dessen Vater einst von St. Germain in den Ruin und den Selbstmord getrieben wurde. Beide sind Feinde und St. Germain torpediert die diplomatische Mission Langenaus in Frankreich.
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[[1982]] brachte die [[Karl-May-Gesellschaft]] den Reprintband ''[[Kleinere Hausschatz-Erzählungen von 1878 - 1897 (Reprint)|Kleinere Hausschatz-Erzählungen]]'' heraus, der einen reprographischen Nachdruck des Textes enthält.
  
In Haag treffen beide wieder aufeinander und Langenau gelingt es, den französischen "Diplomaten" St. Germain, der die Krondiamanten im Auftrag des Königs verpfänden soll, als Diamantenfälscher zu entlarven.
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In den 1990er Jahren veröffentlichte der [[Weltbild Verlag GmbH|Weltbild Verlag]] in der Reihe ''Weltbild Sammler-Edition'' den Sammelband ''Die Fastnachtsnarren und andere Erzählungen 2'', der u.&nbsp;a. ''Ein Fürst des Schwindels'' in modernisierter Form beinhaltet.
  
In Eckernförde, wo sich St. Germain seit Jahren beim Prinzen Karl von Hessen-Kassel aufhält, mischt er ein angebliches "Projectionspulver", das ihn unverwundbar machen soll. Der anwesende Baron von Langenau erklärt ihn zum Schwindler und es kommt zum [[Duell]]. Der "unverwundbare" Graf stirbt.
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== Inhalt ==
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#''Aqua benedetta''
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== Sonstiges ==
 
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* Fast das gesamte Personal der Erzählung ist historisch. Ebenfalls historisch ist, dass – seit dem Mittelalter nachweisbar – vielfach Personen als unsterblich oder unverwundbar galten, meist in Verbindung mit irgendeinem "Zaubermittel", und häufig (wenn sie sich selbst diesen Mythos angedichtet hatten, sogar sehr oft) als Betrüger entlarvt wurden. Fast alle besaßen außergewöhnliche historische Kenntnisse.
 
* Fast das gesamte Personal der Erzählung ist historisch. Ebenfalls historisch ist, dass – seit dem Mittelalter nachweisbar – vielfach Personen als unsterblich oder unverwundbar galten, meist in Verbindung mit irgendeinem "Zaubermittel", und häufig (wenn sie sich selbst diesen Mythos angedichtet hatten, sogar sehr oft) als Betrüger entlarvt wurden. Fast alle besaßen außergewöhnliche historische Kenntnisse.
 
* Die Erzählung basiert auf ''[[Aqua benedetta]]'', einer früheren, kürzeren Geschichte Mays.
 
* Die Erzählung basiert auf ''[[Aqua benedetta]]'', einer früheren, kürzeren Geschichte Mays.
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== Literatur ==
 
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* [[Hainer Plaul]]/[[Gerhard Klußmeier]]: ''[[Illustrierte Karl-May-Bibliographie]]'' (enthält die zu Mays Lebenszeit erschienenen Werke)
 
* [[Hainer Plaul]]/[[Gerhard Klußmeier]]: ''[[Illustrierte Karl-May-Bibliographie]]'' (enthält die zu Mays Lebenszeit erschienenen Werke)
* [[Volker Griese]]: ''Nach authentischen Quellen: "Ein Fürst des Schwindels".'' In: [[Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft|Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft (M-KMG)]] 82/[[1989]]. ([http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/m-kmg/082/index.htm Onlinefassung])
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* [[Volker Griese]]: ''Nach authentischen Quellen: "Ein Fürst des Schwindels".'' In: ''[[Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 82]]''/[[1989]], S. 22–25. ([http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/m-kmg/082/index.htm Onlinefassung])
* [[Horst Friedrich]]: ''Das verborgene Doppelgesicht der Alchemie in Karl Mays "Ein Fürst des Schwindels".'' In: M-KMG 95/[[1993]]. ([http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/m-kmg/095/index.htm Onlinefassung])
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* [[Horst Friedrich]]: ''Das verborgene Doppelgesicht der Alchemie in Karl Mays "Ein Fürst des Schwindels".'' In: ''[[Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 95]]''/[[1993]], S. 40–43. ([http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/m-kmg/095/index.htm Onlinefassung])
 
* [[Wolfgang Hermesmeier]]/[[Stefan Schmatz]]: ''[[Karl-May-Bibliografie 1913-1945]]'', [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[2000]]. ISBN 3780201577
 
* [[Wolfgang Hermesmeier]]/[[Stefan Schmatz]]: ''[[Karl-May-Bibliografie 1913-1945]]'', [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–[[Radebeul]] [[2000]]. ISBN 3780201577
 
* [[Martin Lowsky]]: ''Ein Fürst des Schwindels.'' In: [[Gert Ueding]] (Hg.): ''[[Karl-May-Handbuch]].'' Verlag Königshausen & Neumann GmbH Würzburg [[2001]], S. 360 f. ISBN 3826018133
 
* [[Martin Lowsky]]: ''Ein Fürst des Schwindels.'' In: [[Gert Ueding]] (Hg.): ''[[Karl-May-Handbuch]].'' Verlag Königshausen & Neumann GmbH Würzburg [[2001]], S. 360 f. ISBN 3826018133

Version vom 22. Juni 2012, 10:41 Uhr

Handelnde Personen in
Ein Fürst des Schwindels

Calcoen
Katje Calcoen
Giacomo Casanova
d'Hausset
Karl von Hessen-Kassel
van Holmen
Adrian Hope
Amely von Langenau
Karl von Langenau
Ludwig XV.
Prinz Paranow
Prinzessin Paranow
Marquise von Pompadour
Graf von St. Germain
nur erwähnt:
Friedrich II.
Comtess de Lancy
Graf de Lancy
Baron von Langenau
Baronin von Langenau


Handlungsorte

Versailles
Haag
Eckernförde

Ein Fürst des Schwindels. Nach authentischen Quellen von Ernst von Linden ist eine historische Erzählung Karl Mays.

Textgeschichte

1880 wurde der Text im Deutschen Hausschatz veröffentlicht. Als Autor war ein Ernst von Linden angegeben.[1] Dies war wahrscheinlich die einzige Ausgabe der Erzählung zu Karl Mays Lebzeiten.

1927 wurde die Erzählung unter dem Titel Das Zauberwasserbearbeitet von Franz Kandolf – in den Band 48 Das Zauberwasser der Gesammelten Werke des Karl-May-Verlags übernommen.[2]

Ebenfalls enthalten ist Das Zauberwasser im Sammelband Karl-May-Geschichten aus dem Jahr 1943. Dabei handelt es sich um Band 7 der Lagerbücherei der Kinderlandverschickung, eine Lizenzausgabe des Karl-May-Verlags für die Erwin Skacel Verlagsbuchhandlung.[3]

1982 brachte die Karl-May-Gesellschaft den Reprintband Kleinere Hausschatz-Erzählungen heraus, der einen reprographischen Nachdruck des Textes enthält.

In den 1990er Jahren veröffentlichte der Weltbild Verlag in der Reihe Weltbild Sammler-Edition den Sammelband Die Fastnachtsnarren und andere Erzählungen 2, der u. a. Ein Fürst des Schwindels in modernisierter Form beinhaltet.

Inhalt

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  1. Aqua benedetta
  2. Der Krondiamant
  3. Aqua maledetta

Sonstiges

  • Fast das gesamte Personal der Erzählung ist historisch. Ebenfalls historisch ist, dass – seit dem Mittelalter nachweisbar – vielfach Personen als unsterblich oder unverwundbar galten, meist in Verbindung mit irgendeinem "Zaubermittel", und häufig (wenn sie sich selbst diesen Mythos angedichtet hatten, sogar sehr oft) als Betrüger entlarvt wurden. Fast alle besaßen außergewöhnliche historische Kenntnisse.
  • Die Erzählung basiert auf Aqua benedetta, einer früheren, kürzeren Geschichte Mays.

Anmerkungen

  1. Plaul/Klußmeier, S. 72, Nr. 124.
  2. Hermesmeier/Schmatz, S. 242–244, Nr. GW48.
  3. Hermesmeier/Schmatz, S. 359 f., Nr. LA15.

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.

Weblinks