Emil Peschel: Unterschied zwischen den Versionen

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* Eintrag [http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Peschel Emil Peschel] bei Wikipedia.
 
* Eintrag [http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Peschel Emil Peschel] bei Wikipedia.
 
* Eintrag [http://de.wikipedia.org/wiki/Körnermuseum Körnermuseum] bei Wikipedia.
 
* Eintrag [http://de.wikipedia.org/wiki/Körnermuseum Körnermuseum] bei Wikipedia.
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* [https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Dora_(K%C3%B6rnerweg) Eintrag zum Wohnhaus Peschels] in der Wikipedia.
 
* [http://www.stadtwikidd.de/wiki/Wilhelm_Emil_Peschel Eintrag] im Stadtwiki Dresden.
 
* [http://www.stadtwikidd.de/wiki/Wilhelm_Emil_Peschel Eintrag] im Stadtwiki Dresden.
  

Aktuelle Version vom 29. Dezember 2019, 17:09 Uhr

Medaille zu Ehren von Emil Peschel

Dr. Wilhelm Emil Peschel (* 6. Juli 1835 in Dresden; † 29. Juni 1912 in Niederlößnitz [heute zu Radebeul]) war ein deutscher Historiker, Sprachwissenschaftler, Museumsdirektor und Biograf Theodor Körners.

Leben[Bearbeiten]

Theodor Körner's Tagebuch und Kriegslieder aus dem Jahre 1813 – Herausgegeben von Emil Peschel im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld

Peschel war seit 1862 Lehrer und schied 1876 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Schuldienst aus.

Parallel zu seinem Beruf baute er in den 1860er Jahren eine umfangreiche Sammlung über den Dichter Theodor Körner auf. 1875 eröffnete er damit in Dresden-Neustadt im Geburtshaus Körners, in dem sich auch Friedrich Schiller zwei Jahre lang aufgehalten hatte, ein Körnermuseum, das, von Peschel zehn Jahre geleitet, 1885 in den Besitz der Stadt Dresden überging. Er wurde der Direktor des Museums.

Am 23. April 1890 wurde er zum Königlich-Sächsischen Hofrat ernannt. Er war zweimal verheiratet und hatte mehrere Kinder, darunter Georg Peschel.

Emil Peschel und das Körnermuseum[Bearbeiten]

Im Museum befand sich eine wertvolle Sammlung von historisch-litterarisch und künstlerisch interessanten Gegenständen aus den Befreiungskriegen und der Litteraturepoche jener Zeit, Zeichnungen, Gemälde, Büsten, Medaillen, Drucksachen, Manuskripte, die seltensten Autographen u. dgl. Das Museum wurde durch die Luftangriffe auf Dresden am 13. Februar 1945 zerstört.

Aus Anlass des 100. Geburtstags von Theodor Körner (am 23. September 1891) gab Peschel Körners Tagebuch und Kriegslieder aus dem Jahre 1813 heraus, die aber erst 1893 erschienen.

1898 folgte die bis heute umfangreichste Körner-Biografie in zwei Bänden bei Leipziger Verlegern.

Peschel wohnte in Niederlößnitz in dem – auf sein Betreiben hin 1898 nach seinem Lieblingsdichter benannten – Körnerweg 10 in einem schlichten Landhaus.

Dauereintrittskarte für Herrn und Frau Dr. May für das Dresdner Körner-Haus

Emil Peschel und Karl May[Bearbeiten]

Emil Peschel war mit Karl May bekannt, der ihm mit empfehlenden Worten den Kontakt zum Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld vermittelte. 1893 veröffentlichte Peschel bei Fehsenfeld die Tagebuchaufzeichnungen Theodor Körners. (Interessanterweise ist das Buch selbst nicht in Karl Mays Bibliothek vorhanden.)

Im Juni 1893 wohnte Peschel kurze Zeit in der der "Villa Agnes", während Karl und Emma May auf Lesereise, u.a. in Freiburg i. Br., waren.

Für das Körnermuseum besaß Karl May eine Dauereintrittskarte in Form einer Plakette in einem Etui.

Sonstiges[Bearbeiten]

Bei einem Konzert, das die Familien May und Peschel gemeinsam besuchten, lernten sie Richard und Klara Plöhn kennen.

Literatur[Bearbeiten]

Informationen über Zeitgenossen Karl Mays finden Sie im Namensverzeichnis Karl May – Personen in seinem Leben von Volker Griese unter Mitwirkung von Wolfgang Sämmer.

Weblinks[Bearbeiten]