Gizeh

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Gizeh
im Werk Karl Mays
Weltkarte1911.jpg

Im Lande des Mahdi II
Et in terra pax/Und Friede auf Erden!
Reisetagebücher
nur erwähnt in:
Im Lande des Mahdi I

Pyramiden bei Gizeh (1904)

Gizeh (arabisch الجيزة‎ al-Dschīza, al-Ǧīza) ist eine Stadt in Ägypten, die inzwischen unmittelbar an Kairo grenzt. Sie gehört zur Verwaltungseinheit (Gouvernorat) al-Dschīza (el-Gīza), deren Hauptstadt sie ist.

Allgemeines[Bearbeiten]

Bei Gizeh findet man die wohl bekanntesten Bauten der altägyptischen Pharaonen und das letzte der sieben Weltwunder der Antike, die Pyramiden des Cheops (altägyptisch: Chufu), Chephren (Chafre) und Mykerinos (Menkaure). Gleich daneben, vor der Pyramide des Chephren, befindet sich der größte und bekannteste Sphinx Ägyptens.

Karl May und Gizeh[Bearbeiten]

Der Sphinx – mit May auf dem Rücken – bei den Pyramiden von Gizeh

im Werk[Bearbeiten]

Das bei den Pyramiden von Gizeh gelegene Hotel Mena House ist in Karl Mays Roman Et in terra pax/Und Friede auf Erden! das Domizil des Ich-Erzählers, von dem aus die Handlung des Romans aufgebaut wird.

Außerdem siedelte er Teile der Handlung von Im Lande des Mahdi in und um Gizeh an.

im Leben[Bearbeiten]

Karl May im Hotel Mena House

Auf seiner großen Orientreise 1899/1900 war May mehrfach in Ägypten und wohnte auch zwei Mal im Hotel Mena House. Der erste Aufenthalt fand April 1899 und der zweite ein Jahr später im April 1900 statt. Beim zweiten Aufenthalt war May in Begleitung seiner Frau Emma und des Ehepaars Richard und Klara Plöhn. Sie blieben fünf Tage, auch wenn Klara Plöhn später von 14 Tagen sprach.[1] Das Hotel ist heute noch existent und genießt einen hervorragenden Ruf als First-Class-Hotel.

Aus Gizeh bringt er auch Skarabäen mit, die er seinen Fans schenkt:

Der Skarabäus, das Sinnbild der Unsterblichkeit, stammt aus dem vizeköniglichen Museum von Gizeh, ist also unbedingt ächt. Ich selbst habe ihn von dort geholt. (Karl May: Brief an Elisabeth Barchewitz am 1. April 1906)

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Hartmut Schmidt: Anblick der Pyramiden beim Mondesschein (Teil 2), Karl May & Co. Nr. 109/2007.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]