Gustav Brandt: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Gustav Brandt''' ist lebt mit seinen Eltern, dem Förster Brandt und dessen Frau, einer Amme, auf Schloss Helfenstein.
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'''Gustav Brandt''' lebt mit seinen Eltern, dem Förster Brandt und dessen Frau, einer Amme, auf Schloss Helfenstein.
  
 
Otto von Helfenstein ermöglicht dem jungen Mann ein Jurastudium. Die Karriere wird plötzlich unterbrochen, als [[Franz von Helfenstein]] zwei Morde begeht, für die Brandt verurteilt wird.  
 
Otto von Helfenstein ermöglicht dem jungen Mann ein Jurastudium. Die Karriere wird plötzlich unterbrochen, als [[Franz von Helfenstein]] zwei Morde begeht, für die Brandt verurteilt wird.  

Version vom 19. April 2007, 06:02 Uhr

Werke mit
Gustav Brandt
KBN2.jpg Bild2.jpg OS19.jpg

Der verlorne Sohn

Gustav Brandt lebt mit seinen Eltern, dem Förster Brandt und dessen Frau, einer Amme, auf Schloss Helfenstein.

Otto von Helfenstein ermöglicht dem jungen Mann ein Jurastudium. Die Karriere wird plötzlich unterbrochen, als Franz von Helfenstein zwei Morde begeht, für die Brandt verurteilt wird. Die beiden Schmiede Wolf, die von seiner Unschuld überzeugt sind, verhelfen ihm zur Flucht.

Zwanzig Jahre später kehrt er als unermeßlich reicher Fürst von Befourin die Heimat zurück. Er ist als Diamantengräber auf Borneo und Madagaskar reich geworden und vom französischen Kaiser zum "Prince de Befour" (Befour ist eine Landschaft auf Madagaskar) ernannt worden. Brandt steht unter der Protektion des Polizei- und des Justizministers, die seine Identität kennen und ihn mit weitreichenden Vollmachten ausstatten, damit er seine Unschuld beweisen und den "Hauptmann", den Anführer einer Verbrecherbande, hinter dem er Franz von Helfenstein vermutet, überführen kann. Als Fürst des Elends, eine der zahlreichen Verkleidungen Brandts, ist er der Retter der Armen. Wenn er von großer Not erfährt, rettet er die Betroffenen erst einmal buchstäblich vor dem Verhungern, so die Familien Bertram, Landrock, Beyer, Hauser, Wilhelmi und Schulze. Die Rache an Franz von Helfenstein tritt zeitweise sogar in den Hintergrund der Handlung; die Hilfe für die Armen scheint sich zu verselbständigen.

Brandts Ziel, die Entlarvung von Helfensteins, erreicht er unter Mitwirkung mehrerer Verbündeter, wobei er gleichzeitig einigen unschuldig Angeklagten und Verurteilten (Robert Bertram, Eduard Hauser, Laura Werner, Karl Petermann) helfen und Komplizen des Helfensteiners (so die Seidelmanns, die Bormanns, Salomon Levi) zur Strecke bringen kann. Äußerst hilfreich ist ihm dabei seine Fähigkeit, sich so zu verkleiden, dass ihn niemand erkennt. Er ist als Fürst des Elendes ein alter Mann, tritt als Förster Wunderlichs Vetter Arndt auf, als Jongleur Zwiebel, als Seilkünstler Schulze, als Schreiber Richter und als Kunstmaler Brenner (Breuner). Selbst als Fürst von Befour zeigt er nicht sein ungeschminktes Gesicht.

Am Schluss des Romans erhält er vom König den Titel Baron Brandt von Brandtenstein, verkauft das Fürstentum Befour, heiratet Alma von Helfenstein, seine Milchschwester, und wird der Landesvater derjenigen, »welche ich in letzter Zeit kennen lernte. Alle Die, welche meiner Hilfe bedurften, welchen ich als Fürst des Elendes eine Wohlthat erweisen konnte, habe ich hierher gerufen. Sie sollen hier wohnen als meine Unterthanen und an mir einen guten Herrn und Vater haben.« 

Sonstiges

Im Film "Das Buschgespenst" wird Gustav Brandt von Rolf Ludwig gespielt.

Im Hörspiel "Sklaven der Arbeit" wird die Rolle von Günther Mack gesprochen.

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie auch online auf den Seiten der KMG.