Karl Daniel Albert Jerabek: Unterschied zwischen den Versionen

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Er beging unter dem Namen "Karl May" um 1904 über 32 Betrügereien, für die er [[1905]] von der 3. Strafkammer des Dresdner Landgerichts mit acht Jahren Zuchthaus bestraft wurde.
 
Er beging unter dem Namen "Karl May" um 1904 über 32 Betrügereien, für die er [[1905]] von der 3. Strafkammer des Dresdner Landgerichts mit acht Jahren Zuchthaus bestraft wurde.
Am [[18. Juni]] 1905 berichteten die Dresdner Neusten Nachrichten über die Verurteilung.<ref>Karl May legt in "An die 4. Strafkammer..." als "Beweis 35" die "Nummer 162 der 'Dresdener Neuesten Nachrichten' vom 18. Juni 1905" bei, wo es auf Seite 4 um den Betrüger "Zerabek" ginge</ref>
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Am [[18. Juni]] 1905 berichteten die Dresdner Neuesten Nachrichten über die Verurteilung.<ref>Karl May legt in "An die 4. Strafkammer..." als "Beweis 35" die "Nummer 162 der 'Dresdener Neuesten Nachrichten' vom 18. Juni 1905" bei, wo es auf Seite 4 um den Betrüger "Zerabek" ginge</ref>
  
 
Mit Datum vom [[21. Januar]] [[1910]] schrieb May einen offenen Brief an die ''Freie Stimme'', der am [[26. Januar]] veröffentlicht wurde. Darin ging er auch auf Jerabek ein:
 
Mit Datum vom [[21. Januar]] [[1910]] schrieb May einen offenen Brief an die ''Freie Stimme'', der am [[26. Januar]] veröffentlicht wurde. Darin ging er auch auf Jerabek ein:

Version vom 14. Oktober 2018, 14:58 Uhr

Karl Daniel Albert Jerabek (*1849) war ein Schneider aus Böhmen.

Er beging unter dem Namen "Karl May" um 1904 über 32 Betrügereien, für die er 1905 von der 3. Strafkammer des Dresdner Landgerichts mit acht Jahren Zuchthaus bestraft wurde. Am 18. Juni 1905 berichteten die Dresdner Neuesten Nachrichten über die Verurteilung.[1]

Mit Datum vom 21. Januar 1910 schrieb May einen offenen Brief an die Freie Stimme, der am 26. Januar veröffentlicht wurde. Darin ging er auch auf Jerabek ein:

... so ist es nichts neues, daß Schwindler sich meines Namens bedienen, um andere zu betrügen. [...] Noch am 18. Juni 1905 brachten Dresdner Blätter unter dem Titel "Der König der Schwindler" den Bericht über eine Sitzung des hiesigen Landgerichts, in welcher ein gewisser Karl Daniel Albert Jerabek zu acht Jahren Zuchthaus, zehn Jahren Ehrverlust und 3300 Mark Geldstrafe verurteilt wurde, weil er sich für "Karl May" ausgegeben und unter diesem Namen nicht weniger als 32 abgefeimte Betrügereien begangen hatte. [2]

Am 4. August 1910 ging er noch einmal darauf ein:

Jeder Zechpreller schrieb damals auf den Tisch, er sei Karl May; aber mir selbst einen solchen Unsinn nachzuweisen, ist unmöglich, denn ich habe ihn nie begangen. [3]

Anmerkungen

  1. Karl May legt in "An die 4. Strafkammer..." als "Beweis 35" die "Nummer 162 der 'Dresdener Neuesten Nachrichten' vom 18. Juni 1905" bei, wo es auf Seite 4 um den Betrüger "Zerabek" ginge
  2. zitiert nach Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1979, S. 326
  3. zitiert nach Hoffmann, Räuberhauptmann, S. 243

Literatur

  • Klaus Hoffmann: Karl May als "Räuberhauptmann" oder Die Verfolgung rund um die sächsische Erde. Karl Mays Straftaten und sein Aufenthalt 1868-1870. 2. Teil. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1975.