Sioux

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Sioux ist sowohl die Bezeichnung für eine Gruppe von nordamerikanischen Indianervölkern als auch für eine Sprachfamilie.

Häuptlinge der Sioux 1877

Als Sioux-Indianer werden Gruppen mit drei nahe miteinander verwandten Sprachen bezeichnet: Lakota, Nakota und Dakota. Letztere diente als Namensgeber für die beiden US-Staaten North Dakota und South Dakota.

Ursprünglich gab es 7 Stämme, welche eine Allianz, die Oceti Sakowin (Das Feuer der 7 Stämme / Die sieben Ratsfeuer), bildeten. 1800 dominierten die Sioux fast ganz Nord- und Süd-Dakota, Nord-Nebraska, Ost-Wyoming und Süd-Montana.

Die Bezeichnung Sioux ist eigentlich eine französische Kurzform des Namens "Nadouessioux"(kleine Schlangen), den der Stamm der Anishinabe seinen Feinden, eben den Sioux gegeben hatte. Verbündet mit den Sioux waren unter anderem die Stämme der Cheyenne und Arapaho.


Stämme der Sioux

  • Dakota
  • Mdewakanton
  • Sisseton
  • Wahpeton
  • Wahpekute
  • Lakota (Teton)
  • Blackfeet oder Sihasapa
  • Brulé oder Sicangu
  • Hunkpapa
  • Minneconjou
  • Oglala
  • Sans Arc oder Itazipcola (Itazipco)
  • Two Kettle oder Oohenonpa
  • Nakota
  • Yankton
  • Yanktonai

Insbesondere die Lakota lebten hauptsächlich von der Bisonjagd.

Die Sioux bei Karl May

Weblinks