Crusada

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Crusada
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Das Vermächtnis des Inka

Crusada ist in Karl Mays Jugendroman Das Vermächtnis des Inka der Name eines spanischen Toreros aus Madrid. Er nimmt als Gast an der Corrida (Stierkampf) in Buenos Aires teil, in der neben Kampfstieren auch gegen einen Bison und einen Jaguar gekämpft wird.

Es war Crusada, der Espada aus Madrid. Sie zögerten, ihm zu gehorchen, denn das Wagnis, welches er unternahm, war ein großes; aber auf ein zweites gebieterisches Wort von ihm wichen sie zurück. Er war, um den Stier zu reizen, ganz in roten Sammet gekleidet, natürlich nach spanischem Schnitte. In der linken Hand hielt er die Muleta, ein Stück glänzendes Seidenzeug, welches an einem Stabe hing, und in der rechten den blanken, blitzenden Degen.[1]

Beim Versuch, den Bison zu töten, wird Crusada von dem wütenden Tier aufgespießt und zertrampelt.

Anmerkungen

  1. Karl May: Das Vermächtnis des Inka, Der Gute Kamerad, Verlag Wilhelm Spemann, Stuttgart 1891/92, S. 45.

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.