Theodor Heuss

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Theodor Heuss (* 31. Januar 1884 in Brackenheim; † 12. Dezember 1963 in Stuttgart) war ein deutscher Journalist, Politikwissenschaftler und fast 60 Jahre aktiver liberaler Politiker. Er war von 1949 bis 1959 der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Leben

Nach seinem Studium war er politischer Redakteur. Er leitete von 1905 bis 1912 die Zeitschrift "Die Hilfe" in Berlin.

Am 20. August 1909 kam es in Berlin zu einer Gerichtsverhandlung wegen Beleidigung zwischen ihm und Rudolf Lebius.[1] Heuss verlor und ging in Berufung.

Spätestens im Oktober 1909 kommt es in Berlin in der Schriftleitung der "Hilfe" zu einer persönlichen Begegnung mit Karl May. Er bietet Heuss persönliche Unterstützung gegen Lebius an, die Heuss ablehnt,weil er Privates nicht mit dem sozialpolitischen Sinn vermischen will, den er seinem gerichtlichen Streit mit dem erklärten Gegner der klassischen Gewerkschaften [Lebius] geben will".[2]

Zitate zu May

Irgendwann trat die Knabenzeitschrift "Der Gute Kamerad" in unser Leben; ... durch ihn kamen wir zu Karl May, der eben begonnen hatte, der Halbgott der Jugend, und nicht bloß der Jugend, zu werden. Wir verschlangen von ihm, was erreichbar war, und abonnierten die in Heften erscheinenden neuen Werke. Er bezauberte uns. Was frugen wir nach Echtheit, nach Wirklichkeit! Es genügte, daß immer etwas los war, daß man in fremden Ländern und Sitten mit sicherer Hand geleitet wurde, daß es Käuze gab, über die man lachen konnte, Helden, für die man schwärmen durfte, Bösewichter, die man verachten mußte.[3]

Anmerkungen

  1. Dieter Sudhoff/Hans-Dieter Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 553.
  2. Merseburger: Theodor Heuss, o.S.
  3. Vorspiele des Lebens, Tübingen 1953, S. 155f.

Literatur

Weblinks