Verlag Adolph Wolf

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Der Verlag Adolph Wolf war eine Verlagsbuchhandlung und Steindruckerei in Dresden.

Geschichte[Bearbeiten]

In der Leipziger Zeitung stand im März 1867[1] der geschäftliche Hinweis, dass die "J. Breyersche Buchhandlung Tittel & Wolf" nunmehr unter dem Firmennamen "Buchhandlung Titel & Wolf" firmiert. Die Inhaber waren Carl Friedrich Adolph Wolf und Karl Friedrich Tittel. Der vorherige Besitzer, Johann Josef Breyer betrieb ab 1855 eine Steindruckerei; spätere Firmeneinträge nannten daher gelegentlich 1855 als Gründungsdatum.

Das Geschäftsunternehmen Carl Friedrich Adolph Wolf wurde dann am 13. August 1868 in das Firmenregister eingetragen. 1883 wurde erstmals ein Konkursverfahren eröffnet; es konnte aber nochmal abgewendet werden. 1901 wurde erneut ein Konkursverfahren eröffnet, das dann 1905 aufgehoben wurde. Die Firma erlosch am 6. April 1905.

Adressen des Verlags:

  • 1868: Ammonstraße 37
  • ab 1869: Ammonstraße 59
  • ab 1878: Ammonstraße 32

Publikationen[Bearbeiten]

1875 gründete Adolph Wolf in Dresden das belletristische Wochenblatt Deutsche Boten, dem er ab dem 2. Jahrgang eine Parallelausgabe mit dem Titel Weltspiegel. Illustrirte Zeitschrift zur Unterhaltung und Belehrung für Jedermann zugesellte.

Ende 1879 ließ Wolf die Boten eingehen und führte nur noch den Weltspiegel weiter. Redakteur war jeweils Karl Heinrich Adolf Söndermann.

Karl May im Verlag Adolph Wolf[Bearbeiten]

Karl May, der 1877 beim Verlag H. G. Münchmeyer als Redakteur ausgeschieden war, traf vermutlich noch im selben Jahr eine Vereinbarung mit Adolph Wolf und lieferte diesem zahlreiche Beiträge, die im 3. und 4. Jahrgang des Deutschen Boten bzw. im 2. und 3. Jahrgang des Weltspiegels erschienen (Anfang 1878 bis Mitte 1879).

weitere Autoren[Bearbeiten]

In dem Verlag erschienen Texte von u.a. Max Dittrich, Heinrich Goldmann und Friedrich Carl von Wickede.

1882 publizierte auch ein Kolportageschriftsteller unter dem (mutmaßlichen) Peudonym "Dr. A. Sternau" bzw. "Dr. C. Sternau".[2]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Extra-Beilage vom 27. März 1867, S.
  2. W. Poppe: Sternau - ein Pseudonym?. In: M-KMG Nr. 11, S. 8 f.

Literatur[Bearbeiten]