Bernhard Kellermann

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Bernhard Kellermann (* 4. März 1879 in Fürth; † 17. Oktober 1951 in Klein Glienicke bei Potsdam) war ein deutscher Schriftsteller.

Er nahm 1899 an der Technischen Hochschule in München sein Studium in Germanistik und Malerei auf. Ab 1904 machte er sich einen Namen als Romanautor. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg erschienen Romane im Anschluss an Reisen in die USA und Japan. 1920 erschien der Roman "Der 9. November", der sich kritisch mit dem Verhalten von Soldaten und Offizieren gegenüber der Bevölkerung auseinandersetzte. Dieses Buch wurde Kellermann in der NS-Zeit zur Last gelegt. Nach dem Zusammenbruch der NS-Diktatur gründete er den Kulturbund, wurde Abgeordneter der Volkskammer der DDR sowie Vorsitzender der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft.

Bernhard Kellermann wurde 1951 auf dem Neuen Friedhof Potsdam beigesetzt.

Bernhard Kellermann und Karl May

Auf Grund eines Rundschreibens von Ludwig Ullmann und Philipp Berger am 13. März 1912 an verschiedene Schriftsteller und Gelehrte, mit dem Karl Mays guter Ruf wiederhergestellt werden sollte, antwortete Kellermann[1], wie auch 25 andere der Angeschriebenen.

Eine Woche später verstarb Karl May.

Anmerkungen

  1. Dieter Sudhoff/Hans-Dieter Steinmetz: Karl-May-Chronik V, S. 571.

Weblinks