Johann Alfred Kaltenboeck

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Johannes Kaltenboeck (* 29. Juni 1853 in Bozen; † 25. Oktober 1927 in Stuttgart) war ein deutscher Schriftsteller österreichischer Abstammung.

Leben

Er verfasste unter den Pseudonymen Max Felde, Fritz Holten und Andries van Straaden zahlreiche Abenteuerbücher und mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs auch zahlreiche patriotische Kriegserlebnisse. Über sein Leben ist nur wenig bekannt. Erst gegen 1897 tritt er als Herausgeber der Knaben-Zeitung Der Gute Kamerad in Erscheinung (Jahrgänge 13/1898 bis 25/1911). Er betreute auch die Mädchenzeitung Das Kränzchen redaktionell.

Ab 1918 verliert sich jede Spur von ihm.[1]

Johannes Kaltenboeck und Karl May

Im Zusammenhang mit Karl May ist interessant, dass Der Arrapahu recht deutlich beim Schwarzen Mustang abgekupfert wurde (das ist auch das einzige Buch, welches auflagemäßig über die 1920er Jahre hinausgekommen ist). Die Ausgabe von 1939 (mit Bildern von Willy Planck) wurde dann aber so im Sinne des Nationalsozialismus bearbeitet, dass man dies nach dem Zweiten Weltkrieg dann wohl lieber nicht so belassen wollte. Deshalb kam zunächst 1951 eine erste Neuausgabe heraus, die dann schließlich noch 1958 von Fritz Helke in die Spuren am Colorado verwandelt wurde.

Neben dem Kamerad-Hauszeichner Walter Zweigle haben auch die "Karl-May-Illustratoren" Adolf Wald sowie Fritz und Claus Bergen einige Erzählungen von Felde/Kaltenboeck bebildert.

Werke

  • 1900
    • Der Arrapahu (Max Felde)
    • Addy, der Rifleman (Max Felde)
    • Das Astoria-Abenteuer (Max Felde)
  • 1901
    • Der Depeschenreiter (Andries van Straaden)
  • 1903
    • Villa Biberheim (Max Felde)
  • 1907
    • Der Sohn der Wälder (Max Felde)
  • 1909
    • Abd ur Rahman, der Muzlime (Max Felde)
  • 1910
    • Das Polarschiff (Fritz Holten)
  • 1912
    • Das Aeromobil (Fritz Holten)
  • 1915
    • Denkwürdige Kriegserlebnisse (Max Felde)
  • 1916
    • Mit vereinten Kräften (Max Felde)
  • 1917
    • Das Gold vom Sacramento (Max Felde)

Anmerkungen

  1. Die Sterbedaten wurden von einer Enkelin der Wikipedia zugearbeitet und sind nicht verifiziert.

Literatur

Weblinks