Karl Held: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 17. Mai 2026, 00:15 Uhr
Karl Held war ein Autor, der vermutlich sehr bewusst die Popularität Karl Mays für seine Werke benutzt hat. Heinz J. Galle und Peter Wanjek vermuten hinter diesem Decknamen den Schriftsteller Friedrich Meister (* 1841; † 1918).[1][2] Dies wird dadurch gestützt, dass die Buchausgabe Am Ufer des Nil Friedrich Meister als Autor benennt. Max Schraut jun. (d. i. Bruno Dunst sen.) und Dr. Arvid Karess vermuten hinter diesem Decknamen jedoch den Schriftsteller Walther Kabel (* 1878; † 1935).[3]
Werke[Bearbeiten]
- Geheimnisse der Wüste. Verlag moderner Lektüre 1908/09. Heftserie à 32 S. (in Österreich: Der Reiseonkel)
- 1. Von der Blutrache verfolgt
- 2. Auf der Fährte der Wüstenräuber
- 3. Die Hand der Fatima
- 4. Die heilige Höhle am Senegal
- 5. Das große Rätsel der Wüste
- 6. Das Geheimnis der Mumie
- 7. Die Rache Emer's, des Sklaven
- 8. Scheik Emer, die Menschengeißel
- 9. Der Schatz des Propheten
- 10. In der französischen Fremdenlegion
- 11. Ein Ritt im Fieber
- 12. Am Ufer des Nil
- 13. Ibrahim und die Hyänen
- 14. Die Ibisbrüder
- 15. Matakenya, der Sklavenhändler
- 16. Die Insel der Glücklichen
- als Buchbände:
- Im Reiche der Beduinen. Reise-Erzählungen von Karl Held. Verlag moderner Lektüre 1916. (Onlinefassung)
- Am Ufer des Nil. Reise-Erzählungen von Friedrich Meister. Verlag moderner Lektüre 1916. (Onlinefassung)
- Old Ironhand, der Trapper. Verlag moderner Lektüre 1909. Heftserie à 32 S. (in Österreich: Der Reiseonkel; Nachauflage: Geheimnisse der Wüste)
- 17. Meine Feuertaufe im Wilden Westen
- 18. Fort Nelson und seine Verteidiger
- 19. Rettung aus höchster Gefahr
- 20. Am Marterpfahle
- als Buchband:
- Old Ironhand, der Trapper. Verlag moderner Lektüre 1913.
Anmerkungen[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Heinz J. Galle: Volksbücher und Heftromane, Band 2.
- Peter Wanjek: Bibliographie der deutschen Heftromane 1900-1945.
- Siegfried Augustin, Walter Henle (Hrsg.): Vom Robinson zum Harald Harst. Ein Abenteuer-Almanach. Ronacher-Verlag, München 1984, ISBN 3-923191-05-7.