Gottfried Hollaniz

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Gottfried Hollaniz
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Der Weg zum Glück

Gottfried "Fridi" Hollaniz ist Hausmeister auf Schloss Steinegg. Er war ehemals Leibdiener des Barons Friedrich von Alberg. Hollaniz ist über 50 Jahre alt, unhöflich und überheblich.

Vor über zwanzig Jahren fertigte Hollaniz für den Baron ein Schreiben nach einer Handschriftenprobe Rudolf von Sandaus an, mit dem von Sandau ins Zuchthaus gebracht wurde.

Für den Baron fälschte er außerdem ein Testament, so dass statt Emilie von Sandau von Albergs Frau das Vermögen einer reichen Tante erbte. Im Auftrag von Albergs beseitigte Hollaniz zwei Testamentszeugen: Ein Herr von Schöne wurde durch Losbetrug bei einem amerikanischen Duell aus dem Weg geräumt, ein Herr von Selbmann geriet im Hochgebirge auf präparierte Stufen im Gletscher und stürzte ab.

Der Wurzelsepp kann Hollaniz belauschen, als dieser seiner Geliebten, der Köchin Milka Radovec, alle diese Verbrechen erzählt. Um sie heiraten und ihr ein angenehmes Leben bieten zu können, will Hollaniz den Baron von Alberg mit einem Revers erpressen, auf dem dieser die Untaten gesteht. Dieser Revers gerät in die Hände des Wurzelsepp, der Hollaniz und seine Geliebte verhaften lässt. Wegen Verjährung kann Hollaniz für seine Verbrechen nicht mehr bestraft werden.

Sonstiges

In der Bearbeitung des Karl-May-Verlages Der Habicht trägt er den Namen Stefan Hollanic.

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.