Zibari

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Zibari
Elbsandsteingebirge.jpg

Christi Blut und Gerechtigkeit
Der Kys-Kaptschiji

Die Zibari sind ein Kurdenstamm und leben am Zab im heutigen Nordostirak nahe der nördlichen Grenze im Gebiet Arbil. Dort liegt heute auch auf 36° 51' 43" N | 44° 3' 54" O die Stadt Az Zībār. Ihre Nachbarn sind u.a. die Schirwani.

bei Karl May

Az Zibar

Die Erzählung Christi Blut und Gerechtigkeit spielt bei den Zibarikurden: Der Schirwani-Scheich Melef, vorher Gastgeber Kara Ben Nemsis und Hadschi Halef Omars, will gemeinsam mit den Zibari die beiden ausrauben. Da er nicht ausweichen kann, reitet Kara auf die Zibari zu, die ihn, als sie erfahren, wer er ist, in scheinbarer Gastfreundschaft aufnehmen. Im Dorf stellt sich jedoch heraus, dass die Zibari auf ihre vermeintlich sichere Beute nicht verzichten wollen. Kara nimmt die Familie des Scheichs Scheri Schir als Geiseln. Da bietet ihm Scheri Schirs Schwiegertochter Schefaka an, sich unter ihren Schutz zu stellen und er willigt gerne ein. Kurz darauf hört er, wie deren kleine Tochter das Gebet "Christi Blut und Gerechtigkeit" spricht, das er selbst als Kind gelernt hatte: ihr Vater stammte aus Preßnitz und hatte einst seine Tochter beten gelehrt, wie diese nun ihre lehrte.

Kara Ben Nemsi kann ihren vom Vater geerbten Talisman (das Aennchen von Tharau) lesen und vortragen und wird mit seinen Gefährten uneingeschränkt Gastfreund der Zibari.

Viel später, in der Erzählung Der Kys-Kaptschiji, treffen Kara Ben Nemsi und Halef bei Serdescht auf einen berüchtigten Mädchenräuber, den Kys-Kaptschiji, der u.a. auch Schefaka geraubt hat. Natürlich gelingt es den beiden, nach einigen Verwicklungen die jungen Frauen dem Armenier und den mit ihm verbündeten Schirwanis abzunehmen.

siehe auch