Omar Ben Amarahs Frau

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Omar Ben Amarahs Frau
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Merhameh

Die Frau Omar Ben Amarahs ist in ihrer Herrschsucht und ihrem Stolz der Grund allen Übels im Hause Omar Ben Amarahs.

Die Frau war in feines, indisches Linnen gekleidet. In ihrem Haare glänzten goldene und silberne Ketten und Münzen. An ihren Hand- und Fußgelenken klirrten schwere Spangen. Man sah ihr an, daß sie stolz auf diese Schmuckstücke war und ebenso wohl auch auf die hohe, imponierende Gestalt, durch die sie sich vor den anderen Frauen [...] auszeichnete.[1]

Kalt und erbarmungslos verweigert sie Ali Ben Masuhl den erflehten Schutz und wird dafür von Merhameh mit Verachtung gestraft.

bei Layard[Bearbeiten]

In Austen Henry Layards Werk Discoveries in the ruins of Niniveh and Babylon erwähnt der berühmte englische Archäologe eine stolze Beduinenfrau namens Rathaiyah, die zweite Gattin von Scheich Suttum[2] vom Stamme der Schammar. Er beschreibt sie als nicht mehr jung, aber immer noch sehr attraktiv:

  • "Es lag mehr als das gewöhnliche Beduinen-Feuer in ihren großen schwarzen Augen, und ihr Haar fiel in vielen Locken über die Schultern. Sie hatte ein hochmütiges und gebieterisches Temperament und offenkundig mehr Macht über Suttum, als er zugeben wollte und mit seinem Ruf als großer Krieger zu vereinbaren war."[3]

Eine Vorlage für Karl May, der mit Layards Werken durchaus vertraut war und sie oft verwendete, kann auch hier angenommen werden.

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Karl May: Merhameh. In: Karl Mays Werke, S. 69473 f. (vgl. KMW-V.8-477, S. 120).
  2. siehe bei Scheich Suttum
  3. Mogens Trolle Larsen: Versunkene Paläste. S. 332.

siehe auch[Bearbeiten]

Frauen bei Karl May

Literatur[Bearbeiten]

  • Mogens Trolle Larsen: Versunkene Paläste. Wie Europa den Orient entdeckte." Osburg Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-940731-40-1.

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.