Rahel (Sokna)

Aus Karl-May-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Werke mit
Rahel (Sokna)
KBN2.jpg Bild2.jpg OS19.jpg

Die Rose von Sokna
Eine Befreiung

Rahel, die Rose von Sokna ist die etwa fünfzehnjährige Ziehtochter Manasse Ben Aharabs.

Eigentlich ist eine Christin und die Enkelin eines berühmten Kapitäns (vermutlich Robert Surcouf), die ein sterbender französischer Matrose Manasse in Dschidda anvertraute. Dieser vernichtete ihre Papiere und zog Rahel als seine Tochter in Mursuk auf.[1]

Rahel ist körperlich und geistig voll entwickelt:

[...] vielleicht das schönste Mädchen, welches ich jemals gesehen habe [...] Sie trug eine weite, weißseidene Frauenhose, welche mit goldenen Spangen an die feinen Knöchel befestigt war und um die Hüften von einem blaßblauen, reich in Gold gestickten Gürteltuche festgehalten wurde. Die nackten, rosig schimmernden Füße steckten in niedlichen, violettseidenen Pantöffelchens. Um den Oberkörper schloß sich eine eng anliegende dunkelblauseidene Jacke, welche anstatt der Knöpfe von schwergoldenen Ketten zusammengenestelt war. Das blauschwarze, dichte Haar hing in langen, schweren Zöpfen weit herab; Nadeln mit großen, silbernen Knöpfen glänzten in demselben und über die Stirn breitete sich ein loses Diadem von Goldstücken verschiedener Größe. An den kleinen Händen funkelten Ringe von gewiß sehr hohem Werthe [...] auf [...] prächtig gezeichneten Lippen lagerte der Ausdruck stolzer Reinheit und weiblicher Güte, und aus den mandelförmig geschnittenen, großen, dunklen Augen leuchtete ein ruhiger, offener, selbstbewußter Blick.

Rahel wird von Tahaf nach Kaïrwan entführt[2], um dort nach dem Übertritt zum Islam seine Frau zu werden. Dort erhält sie den Beinamen Warda von Kaïrwan, die Rose von Kaïrwan. Kara Ben Nemsi und Forster, Rahels Geliebter, befreien sie. Sie folgt Forster nach Amerika.[3]

Anmerkungen

  1. In Die Rose von Sokna ist Rahel Manasses leibliche Tochter.
  2. In Die Rose von Sokna wird sie vom Kofla-Aga nach El Kasr entführt.
  3. In Die Rose von Sokna wird sie vom namenlosen Ich-Erzähler befreit.

Siehe auch

Frauen bei Karl May

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.