Thomas Koziol: Unterschied zwischen den Versionen

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Thomas Koziol ist der Sohn des Regisseurs und Dramatikers [[Heinrich Hubertus Koziol]] und Neffe von [[Heinz Koziol]]. Nachdem Koziol bereits im Jugendalter bei den Karl-May-Festspielen in Gföhl (s.u.) erste Bühnenerfahrung gesammelt hatte, absolvierte er ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien. Es folgten diverse Theaterengagements Graz, Bonn, Köln und Hamburg sowie Film- und Fernsehengagements. Zudem wurde Koziol u.a. durch den Cascadeur Mario Luraschi.
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Thomas Koziol ist der Sohn des Regisseurs und Dramatikers [[Heinrich Hubertus Koziol]] und Neffe von [[Heinz Koziol]]. Nachdem Koziol bereits im Jugendalter bei den Karl-May-Festspielen in Gföhl (s.u.) erste Bühnenerfahrung gesammelt hatte, absolvierte er ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien. Es folgten diverse Theaterengagements Graz, Bonn, Köln und Hamburg sowie Film- und Fernsehengagements. Zudem wurde Koziol u.a. durch den Cascadeur Mario Luraschi unterrichtet.
 
   
 
   
 
Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler arbeitet Koziol auch als Kampf- und Reitlehrer sowie Regisseur. So inszeniert Koziol seit 2015 ''Dracula'' als Theaterevent auf Burg Lockenhaus.
 
Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler arbeitet Koziol auch als Kampf- und Reitlehrer sowie Regisseur. So inszeniert Koziol seit 2015 ''Dracula'' als Theaterevent auf Burg Lockenhaus.

Aktuelle Version vom 22. Dezember 2025, 09:13 Uhr

Thomas Koziol als Winnetou 2010 in Weitensfeld

Thomas Koziol (* 15. Juli 1970) ist ein österreichischer Schauspieler, Stuntman, Regisseur und Produzent.

Leben[Bearbeiten]

Thomas Koziol ist der Sohn des Regisseurs und Dramatikers Heinrich Hubertus Koziol und Neffe von Heinz Koziol. Nachdem Koziol bereits im Jugendalter bei den Karl-May-Festspielen in Gföhl (s.u.) erste Bühnenerfahrung gesammelt hatte, absolvierte er ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien. Es folgten diverse Theaterengagements Graz, Bonn, Köln und Hamburg sowie Film- und Fernsehengagements. Zudem wurde Koziol u.a. durch den Cascadeur Mario Luraschi unterrichtet.

Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler arbeitet Koziol auch als Kampf- und Reitlehrer sowie Regisseur. So inszeniert Koziol seit 2015 Dracula als Theaterevent auf Burg Lockenhaus.

Thomas Koziol und Karl May[Bearbeiten]

Gföhl[Bearbeiten]

Zusammen mit seinem Vater Heinrich Hubertus Koziol und weiteren Darstellern wie Peter Görlach gehörte Koziol 1988 zu den Gründern der Karl-May-Festspiele Gföhl. In der Folge wirkte Koziol in folgenden Rollen mit:

Nach 23 kehrte Koziol zum 30-jährigen Jubiläum der Gföhler Bühne an den Ausgangspunkt seiner Bühnenkarriere zurück. Neben seinem Mitwirkenden als Darsteller zeichnete Koziol Regie und Buch verantwortlich.

Wien[Bearbeiten]

1994 versuchte Koziols Vater, die in Gföhl entwickelten Festspiele mit einem Karl-May-Festival in der Stadthalle Wien zu professionalisieren. Die aufwendig angelegte Produktion endete allerdings in einer Pleite. Thomas Koziol trat an der Seite von Old Shatterhand Raimund Harmstorf auf:

Weitensfeld[Bearbeiten]

Nach der Pleite in Wien kehrten die Koziol und sein Vater nicht nach Gföhl zurück. Ausgehend von einer Idee des Schauspielers Charles Elkins bauten die Koziols ab 1995 die Karl-Festspiele Weitensfeld im Gurktal (Kärnten) mit auf. In der Folge wirkte Koziol in folgenden Rollen mit:

Nach neun Jahren kehre Koziol 2008 zunächst als Darsteller zurück. Nachdem die Betreibergesellschaft im Frühjahr 2009 Konkurs anmelden musste, übernahm Koziol den Spielbetrieb. Von 2009 bis zum Ende des Kultur- und Theatervereins Weitensfeld im Jahr 2013 übernahm Koziol zudem den Vereinsvorsitz sowie die Intendanz und zeichnete Regie und Buch verantwortlich.

Winzendorf[Bearbeiten]

Koziols vierte Karl-May-Station nach Gföhl, Wien und Weitensfeld war die dritte österreichische Karl-May-Bühne in Winzendorf (Niederösterreich). Dort wirkte Thomas Koziol von 2000 bis einschließlich 2006 nicht nur als Darstellermit, sondern zeichnete auch Produktion, Regie verantwortlich:

Nach einem Streit mit der Gemeinde Winzendorf beendete Koziol nach der Spielzeit 2006 seine Tätigkeit an der dortigen Bühne.

Elspe[Bearbeiten]

Nachdem Koziol über acht Jahre nicht mehr im Karl-May-Kontext aufgetreten war, gaben die Karl-May-Festspiele Elspe im Dezember 2025 bekannt, Koziol für die Sommersaison 2026 als Darsteller verpflichtet zu haben:

Koziol ließ verlauten, dass sich für ihn durch dieses Engagement nach40 Jahren ein Kreis schließe. Als Teenager hatten er und seine Familie 1986 die Elsper Karl-May-Festspiele besucht und Pierre Briece bewundert. Laut Koziol sei dieser Besuch damals der Anstoß für die Gründung der Karl-May-Festspiele in Gföhl somit seine eigenen Bühnenkarriere gewesen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]