Ernste Weisung (Gedicht)
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Ernste Weisung ist ein Gedicht von Karl May.
Inhaltsverzeichnis
Text[Bearbeiten]
- Ernste Weisung.
- Laßt euch ein ernstes Wort der Liebe sagen,
- Und grabt es tief in eure Herzen ein:
- Der Starke hat den Schwachen hier zu tragen,
- Und dieser soll ihm dafür dankbar sein.
- Es ist das Beider Pflicht, vom Herrn geboten,
- Und wer sie nicht erfüllt, hat einst und dann
- Als seelisch Todter bei den seelisch Todten
- Weit mehr zu tragen, als er tragen kann.
- Und wer sich weigert, hier den Dank zu zollen,
- Wenn ihn die Hülfe liebevoll umarmt,
- Der wird einst gerne, gerne danken wollen,
- Doch Niemand finden, der sich sein erbarmt.[1]
Textgeschichte[Bearbeiten]
Am 18. Dezember 1900 erschien ein Gedichtband Mays mit dem Titel Himmelsgedanken im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld.[2] In dieser Ausgabe ist das Gedicht auf Seite 221 enthalten. Der auf der folgenden Seite abgedruckte Aphorismus lautet:
- Die Erziehung auf der Erde ist nur eine kurze Episode unserer Entwickelung für jenes einstige Leben, das wir ahnungsvoll Seligkeit nennen.[3]
aktuelle Ausgaben[Bearbeiten]
- Karl May: Himmelsgedanken. Gedichte. Union Verlag Berlin [Ost] 1988, S. 111. ISBN 3-372-00103-6 [Neusatz]
- Karl May: Himmelsgedanken. In: Karl May: Lichte Höhen. Lyrik und Drama. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 1998, S. 161. ISBN 3-7802-0049-X [modernisierter Neusatz]
- Karl May: Himmelsgedanken. Gedichte. Books on Demand GmbH Norderstedt 2005, S. 221. ISBN 3-8334-2518-0 [Reprint]
Anmerkungen[Bearbeiten]
- ↑ Karl May: Himmelsgedanken, S. 221.
- ↑ Hainer Plaul/Gerhard Klußmeier: Illustrierte Karl-May-Bibliographie, S. 244.
- ↑ Karl May: Himmelsgedanken, S. 222.
Weblinks[Bearbeiten]
- Der Text auf den Seiten der Karl-May-Gesellschaft.
- Der Text bei zeno.org.
- Der Eintrag Himmelsgedanken in der Bücherdatenbank.
- Der Eintrag bei himmelsgedanken.npage.de.
