Gottesmahnung (Gedicht)
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Gottesmahnung ist ein Gedicht von Karl May.
Inhaltsverzeichnis
Text[Bearbeiten]
- Gottesmahnung.
- Gieb mir, o Mensch, was mir gehört,
- Und gieb der Welt, was sie dir borgte,
- So ist sofort der Wahn zerstört,
- Daß sie mehr als ich für dich sorgte.
- Du bist aus deinem Vaterland
- Als Gast zu ihr hinabgegangen
- Und hast dafür aus ihrer Hand
- Nichts als die Sünde nur empfangen.
- Nun will sie durch die Gleisnerin
- Dich fest und fester an sich binden.
- Es soll des Kindes Heimatssinn
- Das Vaterhaus nicht wiederfinden.
- Drum gieb die Sünde ihr zurück,
- Und mach dich frei von ihren Ketten;
- Bei mir liegt all dein Heil, dein Glück,
- Und nur die Umkehr kann dich retten.[1]
Textgeschichte[Bearbeiten]
Am 18. Dezember 1900 erschien ein Gedichtband Mays mit dem Titel Himmelsgedanken im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld.[2] In dieser Ausgabe ist das Gedicht auf Seiten 36 enthalten. Der auf der gegenüberliegenden Seite abgedruckte Aphorismus lautet:
- Es giebt keinen Tod für den, der ihn nicht zu fürchten braucht.[3]
aktuelle Ausgaben[Bearbeiten]
- Karl May: Himmelsgedanken. Gedichte. Union Verlag Berlin [Ost] 1988, S. 40. ISBN 3-372-00103-6 [Neusatz]
- Karl May: Himmelsgedanken. In: Karl May: Lichte Höhen. Lyrik und Drama. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 1998, S. 52. ISBN 3-7802-0049-X [modernisierter Neusatz]
- Karl May: Himmelsgedanken. Gedichte. Books on Demand GmbH Norderstedt 2005, S. 36. ISBN 3-8334-2518-0 [Reprint]
Anmerkungen[Bearbeiten]
- ↑ Karl May: Himmelsgedanken, S. 36.
- ↑ Hainer Plaul/Gerhard Klußmeier: Illustrierte Karl-May-Bibliographie, S. 244.
- ↑ Karl May: Himmelsgedanken, S. 37.
Weblinks[Bearbeiten]
- Der Text auf den Seiten der Karl-May-Gesellschaft.
- Der Text bei zeno.org.
- Der Eintrag Himmelsgedanken in der Bücherdatenbank.
- Der Eintrag bei himmelsgedanken.npage.de.
