Nur einer? (Gedicht)
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Nur einer? ist ein Gedicht von Karl May.
Inhaltsverzeichnis
Text[Bearbeiten]
- Nur einer?
- Es leuchtete in trüber Nacht
- Vom Himmel einsam mir ein Stern,
- Und ich, auch trüb, ich hab gedacht,
- Die andern seien mir so fern.
- Da lächelte mit hellem Strahl
- Er mir die ganze Wahrheit zu
- Und brachte meines Zweifels Qual
- Mit seinem Himmelsgruß zur Ruh:
- "Es glänzen Millionen hier
- Ganz in demselben Himmelslicht
- Und in derselben Liebe dir,
- Dein Auge aber sieht es nicht!"[1]
Textgeschichte[Bearbeiten]
Am 18. Dezember 1900 erschien ein Gedichtband Mays mit dem Titel Himmelsgedanken im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld.[2] In dieser Ausgabe ist das Gedicht auf Seiten 152 enthalten. Der auf der gegenüberliegenden Seite abgedruckte Aphorismus lautet:
- Die glücklichste Dichterin ist die Frau, welche ihrem Manne sein Heim zum Gedicht gestaltet.[3]
aktuelle Ausgaben[Bearbeiten]
- Karl May: Himmelsgedanken. Gedichte. Union Verlag Berlin [Ost] 1988, S. 87. ISBN 3-372-00103-6 [Neusatz]
- Karl May: Himmelsgedanken. In: Karl May: Lichte Höhen. Lyrik und Drama. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 1998, S. 121. ISBN 3-7802-0049-X [modernisierter Neusatz]
- Karl May: Himmelsgedanken. Gedichte. Books on Demand GmbH Norderstedt 2005, S. 152. ISBN 3-8334-2518-0 [Reprint]
Anmerkungen[Bearbeiten]
- ↑ Karl May: Himmelsgedanken, S. 152.
- ↑ Hainer Plaul/Gerhard Klußmeier: Illustrierte Karl-May-Bibliographie, S. 244.
- ↑ Karl May: Himmelsgedanken, S. 153.
Weblinks[Bearbeiten]
- Der Text auf den Seiten der Karl-May-Gesellschaft.
- Der Text bei zeno.org.
- Der Eintrag Himmelsgedanken in der Bücherdatenbank.
- Der Eintrag bei himmelsgedanken.npage.de.
