Erzgebirgische Dorfgeschichten

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Erzgebirgische Dorfgeschichten sind eine Reihe von Erzählungen aus Karl Mays Frühwerk. Zwei weitere Texte entstanden in der Zeit des Spätwerks. Diese Werke gehören zur Gattung der Dorfgeschichten und spielen in Mays erzgebirgischer Heimat.

Entstehung

Frühwerk

Karl May zur Zeit seines Frühwerks

Seit 1840 und noch einmal verstärkt ab 1860 waren Dorfgeschichten stark verbreitet und sehr beliebt.[1] Zu ihrem Erfolg hatten die Werke Berthold Auerbachs beigetragen,[2] mit denen Karl May mutmaßlich bereits während seiner zweiten Haftzeit (18651868) in Berührung kam.[3] Belegt für diese Zeit ist eine Beschäftigung mit dem Dorfgeschichten-Autor Wilhelm Oertel von Horn,[4] den er in seinem Repertorium C. May (ca. 1867) aufführt[5] und dessen Figurenbeschreibungen später in Die Rose von Ernstthal (1874 oder 1875) eingingen.[6] Spätestens während seiner ersten Redakteurstätigkeit (1875/76) beschäftigte sich May näher mit Dorfgeschichten, als er die Erzählung Fundgrube "Vater Abraham" von Elfried von Taura (d. i. August Peters) für sein Blatt Schacht und Hütte redigierte.[7] Da sich May während seines Frühwerks an verschiedenen Richtungen der Unterhaltungsliteratur versuchte, bis er schließlich seine Profession als Autor von Reiseerzählungen fand,[8] sehen verschiedene Autoren in Peters eine Anregung zum Verfassen von Dorfgeschichten.[9][10][11] Andererseits hatte May bereits früh begonnen, den literarischen Markt zu beobachten[12] und verfolgte daher vermutlich auch die Entwicklung der Dorfgeschichten jener Zeit,[13] sodass auch ein ökonomischer Aspekt in Betracht kommt.[14] Als Dorfgeschichten-Schreiber hat sich May allerdings nicht verstanden[15] und darum steht er eher unbewusst in der Dorfgeschichten-Tradition.[16] Dies führt zu der Problematik, dass nicht alle der sogenannten Erzgebirgischen Dorfgeschichten bedingungslos als Dorfgeschichten zu bezeichnen sind[17] und teilweise eher in der Tradition der Abenteuerliteratur stehen. Nach Pitt Herrmann entzieh[en sie] sich jeder herkömmlichen literaturwissenschaftlichen Klassifizierung.[18]

May war vom erzieherischen Einfluss der Literatur überzeugt und hatte bereits mit den von ihm gegründeten Blättern literaturpädagogische Ziele verfolgt.[19] Allerdings war ihm bewusst, dass Belehrung nicht übertrieben werden durfte, und darum verwendete er triviale Mittel um Hochliteratur nachzuahmen.[20] Entsprechend lassen sich Mays Dorfgeschichten der sendungsbewussten Trivialliteratur zuordnen.[21] Nach Hermann Wohlgschaft wollte May den Leser (und den Autor) ermahnen und warnen, ihn erschrecken und aufrütteln, sich selbst und seine Leser zum Guten erziehen.[22] Diese Texte dienten auch selbsttherapeutischen Zwecken nach seinen Vaganten- und Haftzeiten (1864–1874). Laut Rudolf Mahler (übernehmen) die Dorfgeschichten eine Ordnungsfunktion durch die Betonung des gesetzlichen Elements, und zwar des menschlichen wie des göttlichen[23] und Helmut Schmiedt stellt fest: das gründliche Ausformulieren eines letztlich doch gerechten gesellschaftlichen Zustandes [...] stabilisiert die Fähigkeit zur Anpassung und soll May gefeit machen gegen weitere gefährliche Irritationen.[24] Fast alle Werke Mays enthalten Anspielungen auf dessen Biografie;[25] allerdings verarbeitete er in diesen Erzählungen zudem die authentischen Eindrücke seiner erzgebirgischen Heimat und des Sozialmilieus.[26] Im Gegensatz zu den meisten anderen Werken Mays (und den beiden späten Dorfgeschichten) fehlt der Humor,[27] denn laut Michael Zaremba (haben) die zahlreichen tragischen Episoden in den frühen ›Erzgebirgischen Dorfgeschichten‹ eine räumliche und zeitliche Nähe [zu Mays] erlebte[m] Trauma, die einen heiteren Grundton erschwerte.[28]

Folgt man Mays publizierten Angaben, begann er kurz nach 1873 die Erzgebirgischen Dorfgeschichten zu schreiben.[29] Tatsächlich erschien die älteste bekannte Erzählung, Die Rose von Ernstthal, 1874 oder 1875. Dieser Text lässt sich allerdings nur bedingt der Gattung Dorfgeschichte zuordnen, sondern ist vielmehr durch Kleinstadt- und Soldatenmilieu geprägt,[30] ist gleichfalls eine historische Erzählung und bildet ein Bindeglied zu Mays Geschichten über den „Alten Dessauer“.[31] Mit einem zentralen Thema in Dorfgeschichten, dem Gegensatzpaar Stadt und Land, beschäftigte sich May danach in einem gleichnamigen Kapitel seiner Geographischen Predigten (1875/76).[32] Erst 1877 erschien mit Der Dukatenhof die nächste Dorfgeschichte. In dieser waren bereits alle wesentlichen Motive der noch folgenden Erzählungen vorhanden.[33] Bis 1879 folgten neun weitere Erzgebirgische Dorfgeschichten und laut Roland Schmid zeichnet sich bei vergleichender Betrachtung eine unverkennbare Entwicklung der schriftstellerischen Gewandtheit ab.[34]

Einfluss auf Kolportageromane und Reiserzählungen

Zwar entstanden ab 1880 zunächst keine Dorfgeschichten mehr, aber sie hatten Einfluss auf die folgenden Werke. Denn die Figuren, Handlungselemente und Schauplätze waren hier – ebenso wie auch in anderen Frühwerken – bereits vorgeformt, die May nun in seinen Kolportageromanen und Reiseerzählungen in fremde Länder übertrug und dort weiter ausarbeitete.[35][36] Den Erzgebirgischen Dorfgeschichten besonders ähnlich ist die zweite Abteilung (Die Sclaven der Arbeit) des Romans Der verlorne Sohn (18841886). In den Reiseerzählungen spielen das gestrichene Kapitel (In der Heimath) aus Krüger-Bei (1894) und das erste Kapitel (Einleitung) in „Weihnacht!“ (1897) in Mays Heimat.

Spätwerk

Während seiner Orientreise (1899/1900) setzte bei May ein Sinneswandel ein und er begann fortan literarischer zu schreiben und komplexe symbolische Texte zu verfassen. Zu gleicher Zeit wurden seine Kolportageromane, die hauptsächlich pseudonym in den 1880er Jahren im Verlag H. G. Münchmeyer erschienen waren, vom neuen Verlagsinhaber Adalbert Fischer unter Mays richtigem Namen und ohne dessen Autorisierung neu herausgegeben.[37] Dieser alten Auftragsarbeiten wegen wurde May heftig kritisiert, beispielsweise bezeichnete Hermann Cardauns sie sogar als abgrundtief unsittlich.[38] May wollte einerseits sein frühes Schaffen, das durch den Pressestreit in Mitleidenschaft geraten war, in ein positives Licht rücken[39] und andererseits die literarische Um- oder Neuorientierung — nachträglich — auch für sein bisheriges Œvre geltend machen, somit sein gesamtes Werk als Kontinuum erscheinen lassen.[40] Seine Erzgebirgischen Dorfgeschichten hatte May bereits 1878 vor Gericht als Beweis seiner moralischen Integrität aufgeführt[41] und eine literarische Gleichsetzung mit den späten Reiseerzählungen Weihnacht! und Am Jenseits (1899) in einer Verteidigungsschrift von 1902 vollzogen.[42][43] Um nun sowohl den Beweis zu erbringen, schon in der Frühzeit sittlich und anständig geschrieben zu haben, als auch die Kontinuität seines Schaffens zu belegen, verfasste May zwei neue Erzählungen, Sonnenscheinchen und Das Geldmännle, in denen er zudem die Auseinandersetzungen um die Kolportageromane psychisch verarbeitete und verschlüsselte.[44] Beide Werke erschienen 1903 in der Anthologie Erzgebirgische Dorfgeschichten, die den Untertitel Karl Mays Erstlingswerke trägt. Nicht nur klammern die beiden späten vier seiner frühen Dorfgeschichten ein, die hier ebenfalls abgedruckt wurden, sondern May deklarierte auch an anderer Stelle die beiden neuen Texte als Erstlingswerke.[45]

Inhalt

Grundzüge der Dorfgeschichten

Mays Dorfgeschichten stellen eine Mischung aus Dorf-, Liebes- und Kriminalgeschichte dar, wobei die Kriminalgeschichte meist dominiert und strukturbestimmend wirkt, die Liebesgeschichte ein Gegengewicht bildet und die Dorfgeschichte das Milieu liefert.[46] Nach Jürgen Hein behandeln Dorfgeschichten im Allgemeinen bäuerliche Themen und die Motive lassen sich in folgende Hauptkomplexe einteilen: (1) die sich um den Hof drehende Problematik zwischen Tradition, Besitz und Erbschaftsfolge; (2) der Zusammenhang von Heimat, Landschaft, Dorf und Dorfgemeinschaft; das Zusammenhalten der Dorfbewohner bei Unglücksfällen und Krankheiten; die Frage des Heimatrechts und die oft feindselige Haltung gegenüber dem »Fremden« im Dorf; (3) der Gegensatz zwischen Stadt und Land; (4) Sittenkritik am dörflichen Leben; (5) die Bedeutung kirchlicher Festtage für die ländliche Welt.[47] In Mays Erzählungen sind die Dorfgeschichten-Motive unterschiedlich stark vertreten, dienen oft nur als Hintergrund und treten daher häufig fast gänzlich hinter die Kriminalerzählung zurück.[48] Während der Aufklärung des Verbrechens setzt May häufig Mystifikationen und Teilauflösungen ein und nutzt dafür auch Rückblenden.[49] Die oft in der Vergangenheit liegenden Verbrechen werden durch Geheimnis- und Schauermotive hervorgehoben.[50] Auch Motive des Abenteuerromans oder biografische Motive können den Dorfgeschichten-Charakter überlagern.[51] Während die biografischen Motive in den frühen Dorfgeschichten Mays Jugend, Vaganten- und Haftzeit zuzuordnen sind, so gehören jene in den beiden Späten zur Redakteurszeit, den Hetzkampagnen und Prozessen.[52]

Illustration zu einer Variante von Der Waldkönig, 1902

Ein häufiges Motiv ist die Liebe zweier Bauern zu demselben Mädchen,[53] welche häufig die Geliebte des Helden und Tochter des Gegenspielers ist[54] und die des Geldes wegen oder zur Verstärkung verbrecherischer Freundschaften verkuppelt werden soll.[55] Die Motivationen zu den Verbrechen sind entweder Rache aus verschmähter Liebe, Habgier oder die Beseitigung eines Gegenspielers. Die Ursachen liegen folglich nie in den sozialen Umständen, sondern im negativen Charakter des Täters.[56] May-typische Motive sind Pascherei und Wilderei, die eben nicht aus der Notwendigkeit heraus, sondern aus Habgier oder Passion betrieben werden.[57] Entsprechend werden die Bösewichter nur von den Wohlhabenden verkörpert, während die einfachen Leute zu den Guten und Tugendhaften gehören.[58] An weiteren Verbrechen treten Betrug, Fälschung, Falschmünzerei, Einbruch, Brandstiftung, Entführung, Verstümmelung, Mordversuch und Mord auf, wobei nicht einmal vor den eigenen Familienmitgliedern zurückgeschreckt wird.[59]

Die Figuren werden eindeutig als gut oder böse charakterisiert.[60] Zu den Helden gehören häufig Außenseiter, vorübergehend Verfemte oder Rückkehrer aus der Fremde, die über überlegene Fähigkeiten verfügen, die jenen der späteren Ich-Helden Kara Ben Nemsi bzw. Old Shatterhand entsprechen.[61] Die Gegenspieler beherrschen diese Fähigkeiten fast ebenso gut und können daher oft zunächst entkommen, um letztendlich ihren Schwächen zu erliegen.[62] Häufig kommt es zwischen den Konfliktparteien zur Versöhnung.[63] Dabei fasst der Held und nicht die staatlichen Ordnungsorgane den Verbrecher und gibt diesem dadurch die Gelegenheit, sich selbst zu stellen.[64] Eine innere Umkehr der Bösewichter erfolgt allerdings nur, wenn ihre physische oder soziale Existenz gefährdet ist.[65] Bei schwerwiegenden Verbrechen hingegen wird der Bösewicht durch eine „höhere Gewalt“ bestraft – in der Dorfgeschichten-Tradition ist dies nur für May typisch[66] – und zwar tritt die Strafe oft am Tatort ein und spiegelt das Schicksal der Opfer wider.[67] Am Ende werden die Guten mit einem Hof bzw. dem geliebten Mädchen belohnt.[68] Mays Dorfgeschichten gehören zu den Exempeln, also kurze[n] Erzählung[en], die positive [bzw.] negative Verhaltensbeispiele darstell[en] und Lehrhaftigkeit mit unterhaltsam-volkstümlicher Erzählweise verbinde[n].[69] Dabei wirken die unterhaltenden Elemente als Gegengewicht zu den moralisierenden.[70]

Spezifisches des Spätwerks

Die Erstauflage der Buchausgabe wird mit einem Vorwort eingeleitet, in dem May etwas versteckt auf den symbolischen Charakter von Sonnenscheinchen und Das Geldmännle hinweist.[71] Der exemplarische Charakter der Mayschen Dorfgeschichten wird hier allegorisch umsetzt[72] und das dualistische Prinzip von Gut und Böse wird durch die Entwicklung des Gewalt- zum Edelmenschen abgelöst.[73] Statt zur Bestrafung kommt es zur Erlösung und Vergebung.[74] Dieser Umschwung wird von einer stärkeren Gewichtung und Einflussnahme weiblicher Figuren begleitet.[75] Beide Texte sind bewusste Schlüsselerzählungen im Gegensatz zu den unbewussten Verschlüsselungen im Frühwerk.[76][77] Auf der einen Seite lassen sich die Figuren, Handlungen und Ortschaften Personen, Begebenheiten und Stationen aus Mays Biografie zuordnen.[78] Sein Ich spaltet May dabei auf und überträgt Eigenschaften bzw. Entwicklungsstufen seiner Persönlichkeit auf unterschiedliche Figuren, beispielsweise den schuldig gewordenen May und sein Wunsch-Ich[79] oder den früheren, aufschneiderischen May und den gereiften Verfasser des Spätwerks.[80] Andererseits sind die Figuren, Handlungen und Ortschaften auch allegorische Bedeutungsträger.[81] Es lassen sich somit drei Leseebenen ausmachen: Handlungsebene, autobiografische Ebene und philosophisch-religiöse Ebene, die weitere Unterebenen enthalten können.[82] Dabei wird die Komplexität der Texte allerdings durch den Dorfgeschichtencharakter verschleiert.[83] Einige Autoren sprechen den beiden Dorfgeschichten zudem einen Märchencharakter zu,[84][85] der nicht unumstritten ist.[86] Ein weiteres Merkmal, das die beiden Spätwerke von den übrigen Mayschen Dorfgeschichten unterscheidet, ist der ein Einsatz von Humor.[87]

Authentizität

Thomas Schumann stellt fest: Die detaillierte Ausmalung bringt realistische Züge hervor, so daß sich der Leser in die Situation eines Beteiligten versetzt fühlt und das folgende Geschehen miterlebt. Genau diese Erzählweise ist mit dafür verantwortlich, daß sich das Lesepublikum mit dem im Text Erzählten leicht identifizieren kann.[88] Abgesehen von der mythologischen Erzählweise entspricht die Entstehungsgeschichte des Erzgebirges im Anfangskapitel von Das Geldmännle der tatsächlichen geologischen Entwicklung.[89] Die Beschreibungen der Landschaften ebenso wie kleinerer Ausschnitte zeugen von guten geografischen Kenntnissen[90] und auch kleinstädtisches Milieu wird realistisch wiedergegeben.[91] Die Armut der Erzgebirgler in ihren Formen und Auswirkungen, ebenso wie die Gründe für ihr Auftreten und ihren Erhalt beschreibt May aus der eigenen Erfahrung heraus,[92] ebenso wie die Darstellung der Haftbedingungen in der Erzählung Des Kindes Ruf.[93]

Kritik

Für die frühen Dorfgeschichten befindet Otto Forst-Battaglia, die Handlung [sei] grobkörnig, dick aufgetragen, bar jedes Ansatzes einer Psychologie der Gestalten.[94] Auch Herrmann erkennt in den Figuren oberflächlich[...], holzschnittartig gezeichnete[...] Klischees […] bis auf ganz wenige Ausnahmen[95] und Wohlgschaft bemängelt den übertriebenen Gegensatz von ›schlechten‹ und ›guten‹ Charakteren.[96] Der Held ist ausgestattet mit allen körperlichen (Kraft, Jugend, Schönheit, usw.) und geistigen (Mut, Würde, Stolz, Selbstdisziplin, Großmut, Toleranz, logisches Denken usw.) Eigenschaften. […] Wie der Held mit allen positiven, so ist der Gegenspieler mit allen nur erdenklichen negativen Eigenschaften des Körpers (Alter, Häßlichkeit, Schwäche usw.) und des Geistes (Feigheit, Eitelkeit, Habsucht, Grausamkeit, Hinterlist, Lasterhaftigkeit usw.) ausgestattet.[97] Laut Mahler sind die Leistungen der Helden manchmal so übertrieben dargestellt, daß die Situation ins Groteske verzerrt wird.[98] Ein weiterer Aspekt bezüglich der Figuren ist das Verhältnis von Männern und Frauen. Die Frauen nehmen – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stets eine untergeordnete Position ein;[99] sie orientieren sich am Mann und bringen daher keinen eigenen Beitrag zur Handlung ein.[100] Zudem werden die Frauen entweder idealistisch verklärt oder mit charakterlichen Makeln dargestellt.[101] Eine andere Problematik betrifft den Kriminalgeschichten-Charakter der Dorfgeschichten, denn ein Lesen […] als intellektuelle Übung, wie sie bei manchen Kriminalgeschichten geradezu herausgefordert wird, wird bei MAY sofort unterbunden; denn wer der Verbrecher ist, weiß man schon nach den ersten Seiten.[102]

Die Gründe für die Schwächen der Mayschen Dorfgeschichten sind vielfältig. May war bei Abfassung der frühen Geschichten noch ein literarischer Anfänger;[103] Hans Wollschläger hält sie sogar für kaum [...] mehr als Talentproben.[104] Nach Mahler hat May die Dorfgeschichten geschrieben, um Geld zu verdienen; da kann er sich nicht um ästhetische Fragen kümmern, wenn er das auch wollte. Denn entscheidend ist das Kriterium der Reproduzierbarkeit und Konsumierbarkeit beim Leser[105] und die hauptsächlichen Leser der frühen Dorfgeschichten gehörten den unteren, weniger gebildeten Schichten an.[106] Nichtsdestotrotz blitzen allerdings (hin und wieder) Funken auf, wie Forst-Battaglia sich ausdrückt[107] und Engelbert Botschen schreibt, schon gelingen ihm gute Farben, echte Details, empfindsame Szenen.[108] Die Einfachheit der Figuren liegt auch daran, dass sie teilweise mehr eine Funktion erfüllen, als dass sie echte Menschen darstellen, da sie lediglich über Handlungen, Physiognomie, Kleidung und Sprache charakterisiert werden.[109] Das klare Gut-gegen-Böse-Schema leitet sich aus dem (Selbst-)Erziehungswillen ab. Die dualistische Struktur […] führt fast automatisch zur Identifizierung des Lesers mit den positiven Protagonisten.[110] Dass May allerdings die belehrende Haltung, auf die er viel Wert legte, in den Dorfgeschichten grundsätzlich gelang, bescheinigt ihm Martin Lowsky.[111] Bettina Wild hebt hervor, wie geschickt er [May] es immer wieder versteht, die Themen, Räume und Figuren der Dorfgeschichte in eine einzelne kurze Erzählung zusammenzufassen.[112] Die Geschichten des Spätwerks bezeichnet Christoph F. Lorenz als Musterbeispiele für eine raffinierte Verschlüsselungstechnik[113] und Ekkehard Bartsch lobt ihren wirklich gelungene[n] und bis zum Schluß durchgeführte[n] Märchen-Ton.[114]

In Bezug auf die frühen Dorfgeschichten stellt Lowsky fest: Neue Impulse bringen Mays Stücke nicht in die Reihe der Dorfgeschichten ein, in der sie eine drittklassige Rolle spielen.[115] Innerhalb des Mayschen Frühwerks gehören sie allerdings zu den besseren Werken.[116][117][118] Hierbei werden Der Dukatenhof,[119] Des Kindes Ruf[120] und Der Giftheiner[121] zu den besten gezählt. Jedoch werden die Dorfgeschichten des Spätwerks als höher stehend betrachtet[122][123] und von diesen wird besonders Das Geldmännle hervorgehoben.[124][125][126][127] Trotz eigener negativer Kritik an den Dorfgeschichten befindet Forst-Battaglia: Ich wüßte keine bessere Lektüre für Volk und Jugend als [...] manche Erzgebirgische Dorfgeschichten.[128] Während Mahler der Ansicht ist: Für den modernen Leser gar sind sie [Mays Dorfgeschichten] völlig belanglos geworden, sowohl was ihre Struktur, als auch was ihr Ethos anbetrifft,[129] so hält sie Walther Ilmer für permanent lesenswert.[130]

Bibliografie

Mehrere der Dorfgeschichten erschienen unter den Pseudonymen Karl Hohenthal bzw. Emma Pollmer.[131]

Auch außerhalb von Mays Anthologie erfuhren einige der Erzählungen (besonders Der Waldkönig) mehrfache Nachdrucke, teilweise unter wechselnden Titeln und Verfasserangaben.[132]

Der Karl-May-Verlag führt als weitere Dorfgeschichte noch Rache oder Das erwachte Gewissen (um 1873/74) unter dem Titel Das Gewissen auf, dessen Urheberschaft allerdings nicht gesichert ist.[133]

Anmerkungen

  1. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 23.
  2. Herrmann: Die „Erzgebirgischen Dorfgeschichten“ Karl Mays unter dem Aspekt der Dorfgeschichten-Tradition, S. 26 f.
  3. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 53 f.
  4. Herrmann: Die „Erzgebirgischen Dorfgeschichten“ Karl Mays unter dem Aspekt der Dorfgeschichten-Tradition, S. 60.
  5. Karl May: Old Shatterhand in der Heimat. Karl-May-Verlag BambergRadebeul 1997, S. 277. ISBN 3-7802-0079-1
  6. Wolfgang Kehl: Die Geheimnisse der Spinnstube – Eine Quellen-Skizze. M-KMG Nr. 32/1977, S. 10 f. (Onlinefassung)
  7. Hartmut Kühne: Karl May und E. v. T. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1970, S. 215–218. (Onlinefassung)
  8. Martin Lowsky: Karl May (= Realien zur Literatur, Band 231). J. B.  Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag Stuttgart 1987, S. 38 ff. ISBN 3-476-10231-9
  9. Schmid: Nachwort, S. 467.
  10. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 56.
  11. Christoph F. Lorenz: ’’May auf den Spuren des Evangeliums’’ In: Karl May: ’’Verschwörung in Wien’’. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 2014, S. 537. ISBN 978-3-7802-0090-7
  12. Ulrich Scheinhammer-Schmid: [Werkartikel über] Der Scheerenschleifer. In: Ueding: Karl-May-Handbuch, S. 365.
  13. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«m S. 53.
  14. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 33.
  15. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 31.
  16. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 57.
  17. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 51.
  18. Herrmann: Die „Erzgebirgischen Dorfgeschichten“ Karl Mays unter dem Aspekt der Dorfgeschichten-Tradition, S. 114.
  19. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 55 f.
  20. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 35 f.
  21. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 64 f.
  22. Hermann Wohlgschaft: Karl May – Leben und Werk. 3 Bände. Bücherhaus Bargfeld 2005, S. 435 f, Klammern im Original. ISBN 3-930713-93-4
  23. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 38.
  24. Helmut Schmiedt: Karl May. Studien zu Leben, Werk und Wirkung eines Erfolgsschriftstellers. 2., völlig überarbeitete und ergänzte Auflage. Athenäus Verlag GmbH Frankfurt am Main 1987, S. 44. ISBN 3-610-08902-4
  25. Wohlgschaft: Karl May, S. 355.
  26. Michael Petzel/Jürgen Wehnert: Das neue Lexikon rund um Karl May. Lexikon Imprint Verlag Berlin 2002, S. 108. ISBN 3-89602-509-0
  27. Schmid: Nachwort, S. 473.
  28. Michael Zaremba: Strukturen des Humors bei Karl May. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1998, S. 173. (Onlinefassung)
  29. Schmid: Nachwort, S. 475. Laut einer privaten, undatierten Notiz schrieb May Erzgebirgische... von 1866 an; abgedruckt in: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1976, S. 271, Anm. 59. (Onlinefassung)
  30. Jürgen Hein: [Werkartikel zu] Die Rose von Ernstthal. In: Ueding: Karl-May-Handbuch, S. 371–373.
  31. Schmid: "Nachwort", S. 473."
  32. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 55.
  33. Schmid: Nachwort, S. 469.
  34. Schmid: Nachwort, S. 468.
  35. Engelbert Botschen: Die Vorwegnahme des Werkes am Beispiel der Humoresken und Dorfgeschichten. In: Herbert Meier (Hrsg.): Karl May. Unter den Werbern. Seltene Originaltexte, Band II. Reprint der Karl-May-Gesellschaft, S. 180 f. (Onlinefassung)
  36. Schmid: Nachwort, S. 466.
  37. Dieter Sudhoff/Hans-Dieter Steinmetz: Karl-May-Chronik II. Sonderband zu den Gesammelten Werken. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 2005, S. 331. ISBN 3-7802-0172-0
  38. Zitiert nach Karl May: Mein Leben und Streben. Band I. Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld Freiburg i. Br. 1910, S. 233. (Onlinefassung)
  39. Bartsch: Vorwort, S. V.
  40. Vollmer: Karl Mays ›Sonnenscheinchen‹. S. 160.
  41. Karl May: Eingabe an das Amtsgericht Stollberg vom 20 Juni 1878. (Amtsgericht Stollberg, Untersuchungsakten Nr. 129, Blätter 14–15.) Zitiert nach: Fritz Maschke: Karl May und Emma Pollmer. Die Geschichte einer Ehe. Karl-May-Verlag Bamberg 1973, S. 152. ISBN 3-7802-3068-2
  42. Anonym (d. i. Karl May): „Karl May als Erzieher“ und „Die Wahrheit über Karl May“ oder Die Gegner Karl Mays in ihrem eigenen Lichte von einem dankbaren May-Leser. Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld Freiburg i. Br. 1902, S. 14 f. (Onlinefassung)
  43. Bartsch: Vorwort, S. VI.
  44. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 38.
  45. Karl May: Die Schundliteratur und der Früchtehunger. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1983, S. 50–55. Onlinefassung
  46. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 59.
  47. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«. S. 51.
  48. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 58–62.
  49. Herrmann: Die „Erzgebirgischen Dorfgeschichten“ Karl Mays unter dem Aspekt der Dorfgeschichten-Tradition, S. 70–106.
  50. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 54.
  51. Herrmann: Die „Erzgebirgischen Dorfgeschichten“ Karl Mays unter dem Aspekt der Dorfgeschichten-Tradition, S. 70–106.
  52. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 83.
  53. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 59.
  54. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 43.
  55. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 48.
  56. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 56.
  57. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 61.
  58. Hainer Plaul: Redakteur auf Zeit. Über Karl Mays Aufenthalt und Tätigkeit von Mai 1874 bis Dezember 1877. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1977, S. 135.
  59. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 54.
  60. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 63.
  61. Herrmann: Die „Erzgebirgischen Dorfgeschichten“ Karl Mays unter dem Aspekt der Dorfgeschichten-Tradition, S. 108.
  62. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 42 f.
  63. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 63.
  64. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 57.
  65. Plaul: Redakteur auf Zeit, S. 134.
  66. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 60.
  67. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 63.
  68. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 58.
  69. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 63.
  70. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 65.
  71. Schmid: Nachwort, S. 475.
  72. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 67.
  73. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 70.
  74. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 73 f.
  75. Vollmer: Karl Mays ›Sonnenscheinchen‹, S. 173.
  76. Engelbert Botschen: Die Banda Oriental - ein Umweg zur Erlösung. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1979, S. 207. (Onlinefassung)
  77. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 68 f.
  78. Vollmer: Karl Mays ›Sonnenscheinchen‹, S. 165.
  79. Lorenz: Das Gewissen des Musterwirts, S. 193 ff.
  80. Vollmer: Karl Mays ›Sonnenscheinchen‹, S. 165 ff.
  81. Vollmer: Karl Mays ›Sonnenscheinchen‹, S. 165.
  82. Vollmer: Karl Mays ›Sonnenscheinchen‹, S. 178.
  83. Vollmer: Karl Mays ›Sonnenscheinchen‹, S. 177.
  84. Vollmer: Karl Mays ›Sonnenscheinchen‹, S. 177.
  85. Lorenz: Das Gewissen des Musterwirts, S. 212.
  86. Vocke: Der ›doppelte Geist‹, S.  16 f.
  87. Schmid: Nachwort, S. 473"
  88. Thomas Schumann: Die Darstellung der erzgebirgischen Welt bei Karl May. Hausarbeit im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt für die Sekundarstufe II Brühl 1983, S. 104.
  89. Schumann: Darstellung der erzgebirgischen Welt, S. 13.
  90. Schumann: Darstellung der erzgebirgischen Welt, S. 102 f.
  91. Plaul: Redakteur auf Zeit, S. 189.
  92. Schumann: Darstellung der erzgebirgischen Welt, S. 102.
  93. Wörner: Im dunkeln Hause, S. 3–7.
  94. Otto Forst-Battaglia: Karl May. Traum eines Lebens – Leben eines Träumers. Karl-May-Verlag Bamberg 1966, S. 92 f.
  95. Herrmann: Die „Erzgebirgischen Dorfgeschichten“ Karl Mays unter dem Aspekt der Dorfgeschichten-Tradition, S. 20.
  96. Wohlgschaft: Karl May, S. 435.
  97. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 42.
  98. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 42.
  99. Hein: Die »Erzgebirgischen Dorfgeschichten«, S. 63.
  100. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 51.
  101. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 52 f.
  102. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 90.
  103. Engelbert Botschen: [Vorwort zu] Der Kaiserbauer. In: Meier, Unter den Werbern, S. 244.
  104. Hans Wollschläger: Karl May. Grundriß eines gebrochenen Lebens – Interpretation zu Persönlichkeit und Werk – Kritik. VEB Verlag der Kunst Dresden 1990, S. 46. ISBN 3-364-00168-5
  105. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 61.
  106. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten' S. 90.
  107. Forst-Battaglia: Traum eines Lebens, S. 93.
  108. Botschen: Kaiserbauer, S. 245.
  109. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 43 f.
  110. Jürgen Wehnert: Old Shatterhand auf christlichen Pfaden. In: Christoph F. Lorenz (Hrsg.): Zwischen Himmel und Hölle. Karl May und die Religion. Zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage. Sonderband zu den Gesammelten Werken. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 2013, S. 57 f. ISBN 978-3-7802-0165-2
  111. Lowsky: Karl May, S. 40.
  112. Bettina Wild: Topologie des ländlichen Raums. Berthold Auerbachs ›Schwarzwälder Dorfgeschichten‹ und ihre Bedeutung für die Literatur des Realismus. Mit Exkursen zur englischen Literatur. Königshausen & Neumann Würzburg 2011, S. 337. ISBN 978-3-8260-4500-4
  113. Lorenz: Das Gewissen des Musterwirts, S. 185.
  114. Bartsch: Vorwort, S. XIV. Eine kritischere Betrachtung des Märchentons findet sich bei Vocke: Der ›doppelte Geist‹, S. 8.
  115. Lowsky: Karl May, S. 40.
  116. Forst-Battaglia: Traum eines Lebens, S. 93.
  117. Schmid: Nachwort, S. 461.
  118. Walther Ilmer: Karl May vor der Schwelle. In: Karl Mays erster Grossroman. Szepter und Hammer – Die Juweleninsel. Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 23/1980, S. 44. (Onlinefassung)
  119. Wohlgschaft: Karl May, S. 454.
  120. Jürgen Hein: [Werkartikel zu] Des Kindes Ruf. In: Ueding: Karl-May-Handbuch, S. 383–385.
  121. Christoph F. Lorenz: Landesherr und Schmugglerfürst. Eine Rezensionsabhandlung zu den Erzählungen Karl Mays in der Zeitschrift "Für alle Welt" (= "All-Deutschland") in den Jahren 1879 und 1880. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1981, S. 371. (Onlinefassung)
  122. Bartsch: Vorwort, S. XIV.
  123. Vollmer: Karl Mays ›Sonnenscheinchen‹, S. 163.
  124. Schmid: Nachwort, S. 477.
  125. Lorenz: Gewissen des Musterwirts, S. 214 f.
  126. Wohlgschaft: Karl May, S. 1448.
  127. Vocke: Der ›doppelte Geist‹, S. 8.
  128. Forst-Battaglia: Traum eines Lebens, S. 178.
  129. Mahler: Die Stellung von Karl Mays 'Erzgebirgischen Dorfgeschichten', S. 91.
  130. Ilmer: Karl May vor der Schwelle, S. 44.
  131. Hainer Plaul: Illustrierte Karl-May-Bibliographie. Unter Mitwirkung von Gerhard Klußmeier. Saur MünchenLondonNew YorkParis 1989. ISBN 3-598-07258-9.
  132. Plaul: Bibliographie.
  133. Gegenargumente bei Plaul: Redakteur auf Zeit, S. 132–137.

Literatur

Weblinks