Aschiehtah

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Çığlı, früher Ashita, bei May eingedeutscht Aschiehtah, ist ein Dorf in der heutigen Türkei im Distrikt Çukurca der Provinz Hakkâri.

bei Karl May[Bearbeiten]

Aschiehtah
im Werk Karl Mays
Weltkarte1911.jpg

Durchs wilde Kurdistan

Aschiehtah ist einer der zahlreichen Orte, die May am Rande in die Handlung des Orientzyklus eingeflochten hat, um den Anschein eines realen Reiseberichts zu verstärken.

»So gehest Du nach derselben Gegend, nach welcher auch ich abreise, Herr. Mein Thier wartet meiner bereits vor dem Hause. Vielleicht sehen wir einander niemals wieder; darum nimm den Segen einer alten Frau, die Dir nichts weiter geben darf, aber auch nichts Besseres geben kann! Aber ein Geheimniß will ich Dir verrathen, denn es kann Dir vielleicht von Nutzen sein. Über den Osten von hier brechen böse Tage herein, und es ist möglich, daß Du einen dieser Tage erlebst. Kommst Du in Noth und Gefahr an einer Stelle, welche zwischen Aschiehtah und Gunduktha, dem letzten Orte von Tkhoma, liegt, und es kann Dir Niemand helfen, so sage dem Ersten, der Dir begegnet, daß Dich der Ruh 'i kulyan (...) beschützen wird. Hört er Dich nicht, so sage es weiter, bis Du Einen findest, der Dir Auskunft gibt.«[1]

In der Ferne blauten die Tijariberge, von denen uns besonders der Kegel von Aschiehtah in die Augen fiel. Seine Spitze glänzte weiß, denn er war mit Schnee bedeckt, während wir vor noch ganz kurzer Zeit auf den Weidegründen der Haddedihn den reichen Blumenstaub mit den Beinen unserer Pferde aufgewühlt hatten.[2]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Karl May: Durchs wilde Kurdistan. Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld, Freiburg 1892, S. 112.
  2. Karl May: Durchs wilde Kurdistan. Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld, Freiburg 1892, S. 127.

Weblinks[Bearbeiten]